Die Polizeidirektion Augsburg berichtet:
In der Nacht zum 01.04.08 brach gegen 01.00 Uhr ein Brand in den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses in der Königsbrunner Straße aus. Die Feuerwehrkräfte musste drei Bewohner aus dem Haus holen, die wegen leichter Rauchgasvergiftungen behandelt werden mussten. Darüber hinaus entstand ein Sachschaden von ca. 50 000 Euro.
Warum es in den drei Kellerabteilen zum Ausbruch des Brandes kam, war zunächst ungeklärt. Durch die Untersuchungen am Tatort wurde recht schnell klar, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelte.
Im weiteren Verlauf der umfangreichen Ermittlungen ergab sich dann ein Anfangsverdacht gegen einen der geschädigten Kellerabteilbesitzer. Letztlich gestand der 29-jährige Beschuldigte ein, das Feuer gelegt zu haben. Darüber hinaus hatte er im betroffenen Bereich Hakenkreuze angebracht, um so einen rechtsextremen Hintergrund vorzutäuschen, ohne dass ein solcher gegeben war.
Das Motiv für die Tat dürften psychische Probleme des Tatverdächtigen sein.
Erstellt am: 10.06.2008 14:02