Suchen  
 
Sie sind hier: Startseite // Aktuelles // Haus & Garten
Hauptmenü
HomeAktuellesKalenderForumGalerieQuizUmfragenSponsorenSchaufensterHaunstettenBranchenbuchKleinanzeigenmarktKontakt & Impressum

Anzeige

Login
Nickname

Passwort


Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied?
Jetzt Registrieren

Wetter

Kulturkreis



Mittwoch, 17.02.16, 15.00 Uhr
Diavortrag „Zitrone, Maske, Wanderschuh“

Mittwoch, 17.02.16, 19.00 Uhr
Vortrag „Straßen- und Wegenamen“

Sonntag, 21.02.16, 19.00 Uhr
Einpersonenstück „Judas“

Freitag, 26.02.16, 13.00 Uhr
Werksführung Audi bzw. Schloss Ingoldstadt

Samstag, 19.03.16, 18.15 Uhr
Theaterfahrt Neusäß „Ingeborg“

Mittwoch, 23.03.16, 15.00 Uhr
Diavortrag „Die schönsten Kunstgärten Italiens“

Mittwoch, 06.04.16, 15.00 Uhr
Diavortrag „Ostfriesland - Kurs NNWE“

Weitere Infos hier


Suchen

Anzeigen

Aktuell: Rückblick vor 110 Jahren

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Vor 110 Jahren, am 10. Februar 1906, wurde der „Pump Club Haunstetten“ gegründet. Im Januar 1907 hatte der Verein 49 Mitglieder. „Der Zweck des Clubs war, den Mitgliedern Gelegenheit zu verschaffen, sich im Laufe des Jahres eine kleinere oder größere Summe zu ersparen und ihnen – wenn nötig – auf diese Ersparnisse hin während des Jahres einen Vorschuß zu gewähren, welcher dann vor dem Jahresabschluß zurückbezahlt sein musste. Beim Jahresabschluß wurden dann die vollständigen Einlagen nebst dem Zins ausbezahlt.

Über den weiteren Bestand des Vereins liegen keine Nachweise vor.


(Text: Karl Wahl)

Erstellt am: 10.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Vereine: Tabellenführung verteidigt

Die TSV Haunstetten Handball Abteilung berichtet:

Haunstetten landet sicheren Heimsieg gegen Ichenhausen

(hv). Die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Haunstetten präsentieren sich derzeit in blendender Verfassung: nach dem Sieg im Schlagerspiel beim TSV Friedberg (30:23) gab es jetzt vor heimischer Kulisse einen weiteren gegen den ehemaligen Angstgegner SC Ichenhausen. Das Team von Stefan Jordan hatte hier nur in der Anfangsphase Schwierigkeiten und setzte sich trotzdem nach sechzig Minuten sicher mit 36:23 (17:12) durch. Damit ist man weiter an der Tabellenspitze zusammen mit dem punktgleichen TSV Schwabmünchen (24:8) und vor dem TV Gundelfingen (23:9), und diese drei Vereine dürften wohl am Saisonende den Aufsteiger in die Landesliga ausgemacht haben.

Einzig der 45-Spielertrainer Stoica auf Ichenhausener Seite bereitete den Rot-Weißen mit seinen Paraden zu Beginn Probleme: „Ich hatte eindringlich vor halbherzigen Würfen gewarnt und wir produzieren dann gleich ein halbes Dutzend,“ ärgerte sich Jordan über den Start, der jedoch nach dem 5:5 schnell in bessere Gefilde lief. Haunstetten legte einen 4:0-Zwischenspurt hin und hatte zur Pause die Sache im Griff.

Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs ließ man sich dann nicht mehr düpieren und brannte bis zur 25:13-Führung ein wahres Feuerwerk ab. Die Gäste hatten hier kaum noch eine brauchbare Antwort parat und mussten sich letztendlich überaus deutlich geschlagen geben. Auf Haunstetter Seite zeigte erneut Hannes Spörhase eine starke Leistung, war mit enormer Athletik kaum zu bremsen und sehr auch treffsicher: „Schön langsam kommt er dahin, wo wir ihn haben wollen und da können wir uns noch auf einiges freuen,“ sagt Jordan über den Ex-Königsbrunner.

TSV: Winter, Kapfer (Tor); Spörhase (7), Herbeck (7/4), Albrecht, Mühlbacher, Link, Fischer (je 4), Hanken, Gaedt (je 2), Brodschelm, De Carlo (je 1), Zahner, Manz


(Text: Herbert Vornehm)

Erstellt am: 09.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Leser Report: Tolle Fernsicht

Karl Wahl berichtet:



Eine großartige Fernsicht bot sich am Montag, 8. Februar 2016, vormittags zwischen neun und elf Uhr. Die Berge sind rund 100 Kilometer weit entfernt.

Text und Bild: Karl Wahl

Erstellt am: 08.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Leser Report: Frühlingsahnen in Haunstetten

Karl Wahl berichtet:



Die Schneeglöckchen (oben rechts) und die Winterlinge (unten) sind bereits voll aufgeblüht und einzelne Krokusse zeigen sich auch schon (oben links).

Aufgenommen in der Kleingartenanlage Alpenblick Süd.
Bilder: Karl Wahl


Erstellt am: 08.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Vereine: Haunstetten verliert den Faden

Die TSV Haunstetten Handball Abteilung berichtet:

Miserable zweite Hälfte verhindert möglichen Punktgewinn in Herrenberg

(hv). Das ewige Südderby bei der SG Herrenberg endete für die Zweitliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten mit einer herben Enttäuschung: nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten mussten sich die Rot-Weißen am Ende mit einer bitteren 19:27 (9:7)-Niederlage abfinden, die bei Mannschaft und Verantwortlichen viele Rätsel aufwerfen wird.

Der Start in die Partie verlief für den TSV fast nach Wunsch: Herrenberg erzielte zwar schnell den ersten Treffer, biss sich in Folge jedoch immer mehr an der aggressiven und überaus beweglichen Haunstetter Defensive fest. Über 4:2 (8.Minute) hatten die Gäste nach 23 Minuten auf 8:4 gestellt und ließen dabei sogar noch drei klare Möglichkeiten liegen. Herrenberg gelang erst praktisch mit der Halbzeitsirene der hier noch schmeichelhafte 7:9-Anschlußtreffer, verbunden mit einer unnötigen Zeitstrafe für Haunstetten. Sofort nach Wiederanpfiff kam der wahrscheinliche Knackpunkt der Partie: innerhalb von nur zwei Minuten erzielten die Gastgeber drei Treffer in Serie zur 10:9-Führung und provozierten nach dem letzten Haunstetter Ausgleich eine Zweiminutenstrafe gegen Patricia Horner, was im Nachgang von Trainer Vornehm als mit spielentscheidend angesehen wurde: „Eine klare Tätlichkeit wurde hier Übersehen und wir werden auch noch bestraft.“ Herrenberg nutzte in Folge den mentalen Vorteil bis zum 17:11 (43.) und hatte fortan leichtes Spiel, zumal jetzt die TSV-Defensive langsam aber sicher völlig auseinander fiel. Die immer selbstbewusster werdenden Gastgeber marschierten ab sofort fast ohne Gegenwehr durch die Deckung, die zwanzig Minuten lang den Namen nicht mehr verdiente. Beim 26:15 war der Rückstand erstmalig auf elf Treffer angewachsen und die Ergebniskosmetik bis Spielende sorgte nur für wenig Aufheiterung in den Gesichtern der Gästeakteure. Der nächsten Heimpartie am Samstag gegen Trier kommt dadurch enorme Bedeutung zu und Trainer Vornehm fordert schon im Vorfeld von seinen Schützlingen einen besseren Auftritt: „Da muss auf alle Fälle eine andere Mannschaft auf dem Platz stehen.“

TSV: Müller, Frey (Tor); Horner (7), Schmid (7/3), Duschner (3), Drasovean, Knöpfle (je 1), Bohnet, Königsmann, Hochmair, Cappek, Jung


(Text: Herbert Vornehm)

Erstellt am: 08.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Leser Report: Sonnenauf- und -untergang am 06.02.2016

Karl Wahl berichtet:



Oben: Sonnenaufgang am Samstag, 6. Februar 2016, um 07:45 Uhr.

Unten: Sonnenuntergang am Samstag, 6. Februar 2016, abends um 17:40 Uhr.

(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 07.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Polizeibericht: Diebischer Zeitungswerber



Das Polizeipräsidium Schwaben Nord Augsburg berichtet:

Am Mittwoch (03.02.2016), gegen 17 Uhr, machte an der Zimmertür in einem Seniorenheim in der Inninger Straße ein vermeintlicher Zeitungswerber ein Angebot der 94-jährigen Bewohnerin. In einem unbeobachteten Moment entwendete der Mann die Geldbörse der Geschädigten und verschwand.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 55-60 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, von normaler Statur, vermutlich deutscher Herkunft. Bekleidet mit olivfarbenem Parker, schwarzer Strickmütze mit Schild und weißen Streifen.

Hinweise nimmt die Kripo Augsburg unter 0821/323-3810 entgegen.


Erstellt am: 05.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Aktuell: Spinnerei und Weberei Haunstetten vor 160 Jahren entstanden

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Rückblick - Spinnerei und Weberei Haunstetten vor 160 Jahren entstanden

1856, also vor 160 Jahren ging das Anwesen der Papiermühle am Lochbach, südlich der Ellensindstraße, in den Besitz der Aktiengesellschaft „Mechanische Spinnerei und Weberei“ über. Ursprünglich stand dort eine anno 1731 errichtete Papiermühle.

Zwei Wasserräder am Lochbach trieben ursprünglich die Stampfen und Rühr-werke der Papiermühle an. Ein drittes durfte der Papierfabrikant Joseph Lauter nach dem Brand von 1833 einhängen. Allein die im Wasser steckende Energie war auch der Grund, warum 1856, weit weg von Augsburg, am Rand von Haunstetten, eine mechanische Weberei die Papiermühle ablöste.



(Postkarte mit Poststempel vom 13. Oktober 1904 mit einer gezeichneten Luftansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus nordwestlicher Richtung. Ab der Mitte des linken Bildrandes verläuft zum Hintergrund am oberen Bildrand die heutige Ellensindstraße (ehemals die Siebenbrunner Straße). Die „Fabrik“ hatte drei stumpf endende Lokalbahn-Anschlüsse und drei Fabrikschornsteine. Von der rechten unteren Bildecke führt die ehemalige Fabrikstraße, die früher von der Haunstetter Straße abzweigte, zum Werk. Nach der Eingemeindung von Haunstetten nach Augsburg wurde sie zu Textilstraße. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Luftansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus südwestlicher Richtung. Von links unten nach rechts oben verläuft die Ellensindstraße. Davon zweigt in Bildmitte der Weg „Unterer Stockplatz“ mit der ehemaligen Gärtnerei Reisinger ab. In der rechten Bildhälfte unten fließt der Lochbach zur Fabrik. Das Werk hat statt den ursprünglichen drei Schloten nur noch einen Schornstein. Auch der ehemalige Stadel nahe der Süd-West-Ecke des Werks ist zu sehen. Er hat vermutlich zur Einlagerung von Getreide und von Kartoffeln für den „Konsum“ gedient. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Eine von dem Industriellen Carl Buz gegründete Aktiengesellschaft mit 300.000 Gulden Anfangskapital erstellte die Fabrik, die mit 300 Webstühlen, drei Meistern und 180 Arbeitern den Betrieb aufnahm. Bei den Haunstettern war sie einfach die „Fabrik“. Die heutige Textilstraße war dann bis zur Eingemeindung von Haunstet-ten nach Augsburg die „Fabrikstraße“. Sie zweigte ehemals unmittelbar von der Haunstetter Straße ab. Die Antriebskraft übertrugen Transmissionen direkt auf die Webmaschinen. Wann die Turbine von der zentralen Antriebswelle abgekoppelt und stattdessen ein Strom-Generator eingesetzt wurde, ist dem Autor unbekannt.



(Luftaufnahme der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus nord-östlicher Richtung. In der unteren Bildhälfte verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung die Ellensindstraße. Von oben fließt der Lochbach zum Werk. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Luftaufnahme der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus südlicher Richtung. In der oberen Bildhälfte verläuft quer die Ellensindstraße. Vom unteren Bildrand in Bildmitte fließt der Lochbach zur Fabrik. In der Nähe der rechten oberen Bildecke steht die ehemalige Gärtnerei Reisinger. Auch der ehemalige Stadel nahe der Süd-West-Ecke des Werks ist zu sehen. Er hat vermutlich zur Einlagerung von Getreide und von Kartoffeln für den „Konsum“ gedient. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Die Spinnerei und Weberei Haunstetten produzierte im Jahr rund 2,5 Millionen Meter Druckkattune. Die Wasserkraft des Lochbachs war auch der Grund für die Errichtung der Weberei.




(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten auf einer alten Aufnahme aus nord-westlicher Richtung. Es sind noch alle drei Schlote zu sehen. Im Bild verläuft unten und quer die heutige Ellensindstraße. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten auf einer alten Aufnahme aus süd-östlicher Richtung. Es sind noch alle drei Schlote zu sehen. Der Lochbach fließt auf die Fabrik zu. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Ansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus südlicher Richtung. Im Bild führt die ehemalige Fabrikstraße (Textilstraße) zum Pförtnerhaus. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Teilansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten mit dem Lochbach und mit Güterwagen der Lokalbahn vor dem Fabrikgebäude. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Die Fabrik hatte ehemals Menschen aus dem ganzen deutschen Reich sowie aus Österreich, Böhmen und Mähren (bis 1919 Teil von Österreich, dann Tschechoslowakei) angezogen, auch solche, die die deutsche Sprache gar nicht beherrschten. So schrieb eine Tschechin für ihren Sohn, der in der Schule gefehlt hatte, einen Entschuldigungszettel: "Benedikte ten pum, Christine Meranka Presnavek." Der Lehrer zerbrach sich lange den Kopf über die rätselhafte Nachricht, bis er endlich doch ihren Sinn erfasste: "Benötigte den Buben, Grüßt Ihne Meranka Presnavek."

1864 wurden weitere 200 Webstühle installiert und die Zahl der Arbeiter auf 264 erhöht. 1868 arbeiteten 320 Beschäftigte im Betrieb mit 600 Webstühlen. 1888 wurde der Weberei in Haunstetten eine Spinnerei angegliedert, die 1891 den Betrieb aufnahm.

Eine dreizylindrige Dampfmaschine mit 850 PS, eine kleinere zweizylindrige (120 PS) als Reserve sowie eine neue Wasserturbine lieferten die Antriebskraft für die nun 30.000 Spindeln und 750 Webstühle.

1892 arbeiteten in der nunmehr tatsächlichen „Haunstetter Spinnerei und Weberei“ 277 Frauen, 312 Männer und 44 weibliche sowie 37 männliche Jugendliche. Sie spannen pro Jahr 633.000 kg Garne und webten 62.244 Tücher zu je 100 Metern Länge.

Die Führung der „Fabrik“ war auch dem Vereinsleben in Haunstetten gegenüber sehr aufgeschlossen. So konnte z.B. die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten im März 1958 ihr 85jähriges Gründungsjubiläum im Speisesaal der Spinnerei und Weberei Haunstetten feiern. Auch andere Vereine durften im Speisesaal Weihnachtsfeiern oder Jubiläen feiern. Auch die Sängergesellschaft „Einigkeit“ wurde 1858 in der Hausmeisterei der "Fabrik" gegründet.

1879 wurde der „Productiv & Consumverein der Haunstetter Spinnerei und Weberei“ gegründet. Später war das nur noch der „Konsum“. Den Fabrikarbeiterinnen und -Arbeitern waren die Ladenpreise der Haunstetter Krämer zu hoch, weshalb sie zur Selbsthilfe gegriffen hatten und ein Ladengeschäft in der ehemaligen Kolonie der Spinn- und Weberei einrichteten. 1898 erbaute der Verein sogar eine eigene Bäckererei mit Laden, im Volksmund die „Konsumbäckerei“, an der Süd-West-Ecke Marconistraße/Textilstraße. Ende 1906 erschien folgende Zeitungsanzeige: „Gesucht werden täglich 400 bis 500 Liter Milch vom Konsumverein Haunstetten.“ Der Umsatz scheint also recht hoch gewesen zu sein. Ab Neujahr 1910 suchte der Konsum „zwei werktagsschulentlassene Knaben oder ältere Personen als Semmelträger von früh ¾ 5 Uhr bis 7 Uhr.“ Es wurden auch Brennholz und Kohlen verkauft sowie Textilien und Petroleum für die Lampen (elektrischen Strom gab es erst viel später). Ab 1925 nannte sich die Gesellschaft „Allgemeiner Konsumverein G.m.b.H. für Haunstetten und Umgebung“. Bis 1927 stieg die Mitgliederzahl auf 385. Es entstanden Filialen 1927 in der heutigen Augustus-straße und 1932 sogar eine in Königsbrunn.

Als das Geschäftsgebäude in der Kolonie durch einen Bombenangriff während des 2. Weltkriegs stark beschädigt wurde, zog der Laden um an die Ecke Bürgermeister-Widmeier-Straße/Tal (ehemals Geschäft Benz). Im Oktober 1953 eröffnete der „Konsum“ an der Inninger Straße den ersten Selbstbedienungsladen in Haunstetten. Im Dezember 1954 wurde an der Ecke der heutigen Bürgermeister-Widmeier-Straße/Quergäßchen ein neu erbautes Wohn- und Geschäftshaus eröffnet. Es eröffneten dort die ehemaligen Geschäfte Elektro Kapfer, Papier und Schreibwaren Otto Mayr, Betten Pussl sowie eine Verkaufsstelle der nunmehrigen „Konsumgenossenschaft Augsburg“. Im März 1964 eröffnete der Konsum ein Geschäft im ehemaligen „Centralkino“ an der Hofackerstraße.



(Teilansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Im Bild rechts stehen Güterwagen der Lokalbahn. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Teilansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Im Bild links stehen Güterwagen der Lokalbahn. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(In der Spinnerei der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(In der Spinnerei der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(In der Weberei der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Vermutlich hatte die Spinn- und Weberei Haunstetten ehemals eigenes Personal zur Pflege der Grünanlagen um das Werk und zur landwirtschaftlichen Bearbeitung der zur Fabrik gehörenden Wiesen und Äcker. Auch vermutlich hatte die Fabrik nahe beim Werk den Stadel zur Einlagerung des Getreides und der Kartoffeln zum Verkauf nach und nach im Konsumgebäude.

Als dann um 1930 Die Wiesen und Äcker an Haunstetter Bauern verpachtet wurden, wurde auch der Stadel nicht mehr gebraucht und deshalb an einen Haunstetter Bauern verpachtet. Er brannte 1997, sehr wahrscheinlich durch Brandstiftung, ab.

Während des 1. Weltkriegs bekam die Fabrik keine Baumwolle mehr, die ja importiert werden mußte. Daraufhin mietete eine Firma aus der Pfalz die Fabrik und produzierte darin Zigarren für die Wehrmacht.

Seit 1935 gehörte die Spinnerei und Weberei Haunstetten zum Textilkonzern Dierig.

Bei den Bombardierungen der Messerschmittwerke und des alten Flugplatzes während des 2. Weltkriegs bekam auch die Spinnerei und Weberei einiges an Schäden ab.

In den Jahren gleich nach dem 2. Weltkrieg arbeitete die Fabrik erfolgreich und brachte es damit zu einer wirtschaftlichen Blüte.

Ende der 1960er Jahre erfolgte ein allmähliches Zurückfahren der Produktion. Dann kam das große Sterben aller Augsburger Textilfabriken.

Noch im Sommer 1981 wurden Stilllegungsgerüchte für die Spinnerei und Weberei Haunstetten dementiert. 1982 wurde der Betrieb endgültig eingestellt und die Fabrik geschlossen. Damals hieß sie „Haunstetten Textil GmbH“. 230 Beschäftigte verloren ihren Arbeitsplatz.

Ende 1992 kauften die Stadtwerke Augsburg zum Preis von umgerechnet 6,8 Millionen Euro das rund 57.000 qm große Firmenareal mit allen noch stehenden Gebäuden außer dem Kleinkraftwerk am Lochbach. Der Besitz wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1993 übertragen. Das Lochbachkraftwerk ging in Privatbesitz über.

Ab 1996 folgten die totale Räumung und der anschließende Abbruch der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Abbruch und Entsorgung kosteten umgerechnet rund 2,5 Millionen €. Das nun nach streng ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftete einstige Fabrikareal liegt am Rand der engeren Zone des Augsburger Trinkwasserschutzgebietes. Nur zwei bis drei Meter unter der Grasnarbe fließt das Grundwasser. Als einziges Bauwerk durfte das Lochbachwasserkraftwerk stehen bleiben.

Heute ist die Textilstraße an ihrem Ende und zugleich am Beginn der Trinkwasserschutzzone mit einer Schranke abgesperrt.



(Die Betriebs-Feuerwehr der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Feuerleiter der Betriebsfeuerwehr der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Den Arbeiterinnen und Arbeitern der Spinnerei und Weberei Haunstetten wurde vor vielen, vielen Jahren ihr Lohn in bar ausgezahlt, weshalb jeweils am Zahltag die Händler sich vor der Fabrik aufstellten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten war auch Eigentümer einiger Wiesen und Äcker in Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten war auch Eigentümer einiger Wiesen und Äcker in Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Zeitungsanzeige in der Haunstetter Zeitung aus 1920. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die ehemalige Gaststätte zur Eisenbahn in der Siebentischstraße (heutige Marconistraße). In dem Gebäude war u.a. die Hausmeisterei der der Spinnerei und Weberei Haunstetten eingerichtet. Als die Straßenbahn noch nicht bis nach Haunstetten kam, fuhr ein paar Mal am Tag die Lokalbahn bis zur Krankenhaus-straße in Haunstetten. Bei der Fabrik war wegen den Beschäftigten, die aus Augsburg kamen, ein Haltepunkt eingerichtet. Selbstverständlich entstand dort auch eine Gastwirtschaft, weil man ja oft lange auf das Zügle warten musste. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

(Text & Bilder: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Erstellt am: 04.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Vereine: Die nächste heiße Kiste

Die TSV Haunstetten Handball Abteilung berichtet:

Haunstetten muss zum „Bruderkampf“ nach Herrenberg

(hv). Bereits der 18.Spieltag in der 2.Bundesliga der Frauen steht am Wochenende auf dem Plan, und während in manchen Ligen hier schon Ende ist, müssen dort bis Mitte Mai noch zwölf weitere absolviert werden. Die Handballerinnen des TSV Haunstetten treten am Samstagabend (19.30 Uhr) beim Erzrivalen SG Herrenberg an und erwarten wieder eine „heiße Kiste“.

Es ist bereits das zehnte Aufeinandertreffen in den letzten 5 Jahren und stets gab es hier hart umkämpfte Partien mit unterschiedlichen Ausgängen. Herrenberg gelang wie dem TSV vor zwei Jahren der Aufstieg und spielt seitdem auch eine sehr stabile Rolle in der 2.Liga. Ein großer Vorteil ist dabei die extrem stabile Abwehr, die erfahrungsgemäß nur ganz schwer zu knacken ist: „Da müssen wir uns extrem viel bewegen,“ weiß Flügelflitzerin Isabell Drasovean zu berichten, die trotz allem auch das Hauptaugenmerk auf die eigene Defensive legt: „Primär sollten wir aber zusehen, dass unser eigenes Gehäuse erst einmal gut verteidigt wird.“ Gerade hier lag der Knackpunkt auf TSV-Seite im verkorksten Spiel gegen Bremen vor Wochenfrist. „Wir haben in den ersten zwanzig Minuten überhaupt keinen Zugriff zu den überaus lauffreudigen Bremerinnen bekommen und hatten dadurch eine fast unlösbare 8-Tore-Hypothek zu verkraften, und beinahe hätte es sogar noch gereicht. Gegen die routinierten Herrenberger ist ein derartiger Rückstand auf jeden Fall nicht zu kompensieren,“ erklärt Trainer Vornehm. Bei nur einem Sieg aus den letzten fünf Partien heißt es für ihn und seine Truppe durchgängig Ruhe zu bewahren: „Wir hatten in der Hinrunde einen so tollen Lauf und jetzt müssen wir eben auch wieder einmal kleinere Brötchen backen.“


(Text: Herbert Vornehm)

Erstellt am: 04.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

Vereine: Faschingsgeschehen beim FC Haunstetten

Am Faschingsmontag ab 19:00 Uhr gibt die Wirtin Anita eine Faschingsparty in der FC Vereinsgaststätte Roggenstr. 52.

Bei Schnee gibt es auch eine Schnee-Bar.
Der Eintritt ist frei - alle sind herzlich eingeladen.

Am Aschermittwoch ab 17:00 Uhr "Fisch-Essen".

Erstellt am: 04.02.2016

  Druckbare Version Kommentar schreiben 

 
nächste



haunstetten.info ist ein
ToyonGraphics
Werbeagentur Augsburg

Projekt

Aktuellste Artikel
 ·· Rückblick vor 110 ..
 ·· Tabellenführung ve..
 ·· Tolle Fernsicht
 ·· Frühlingsahnen in ..
 ·· Haunstetten verlie..
 ··
 ·· Sonnenauf- und -un..
 ·· Haunstetter Wochen..
 ·· Diebischer Zeitung..
 ·· Spinnerei und Webe..

Themen
Aktuell
Computer

Haus & Garten
Leser Report
Internes
Kinderecke
Kino & DVD
Rezepte
Vereine
Polizeiberichte
Verkehr
Wetter

Features

haunstetten.infoon Bilder aus Haunstetten auch bei Flickr Folgen Sie uns auf Twitter Folgen Sie uns bei Facebook Desktop-Hintergründe Neuer Haunstetter Stadtplan Bürger Service Spielplätze in Haunstetten Gottesdienste in Haunstetten Vermisst in Haunstetten


Anzeigen

Notdienste
Notdienstapotheken

Momentan ist der Notdienstkalender nicht aktiv.
Bitte nutzen Sie die Detail-Suche

Hier zur Detail-Suche

Bürgerbüro

Bürgerbüro Haunstetten
Tattenbachstraße 15
86179 Augsburg
Tel: 0821 / 324 - 9999
Fax: 0821 / 324 - 3577
Öffnungszeiten


Google
Google

Anzeigen

Anzeige



haunstetten.info ist ein ToyonGraphics Werbeagentur Augsburg Projekt
Powered by exv2