
(Die Meistermannschaft: Stehend von links: Valerie Hofmann, Susi Biegger, Ulrike Rahm-Cordas, Sabine Scherer, Angelika Czerny, Claudia Bergmann Vorne von links: Nicola Ludwig, Sabrina Rösler, Martina Däubler, Angela Reuß, Petra Heinrich, David Cordas - Bild: Herbert Vornehm)
Die TSV Haunstetten Handball Abteilung berichtet:
Bezirksliga-Handballerinnen des TSV Haunstetten ereilt zum dritten Mal das gleiche Schicksal
(hv). Bereits zum dritten Mal in fünf Jahren sicherte sich die 3.Handballfrauenmannschaft des TSV Haunstetten den Meistertitel in der Bezirksliga Schwaben. Aber wie schon 2007 und 2008 blieb den Rot-Weißen der Aufstieg in die Bezirksoberliga verwährt, da hier die zweite Vertretung zu Gange ist.
Drei Spieltage vor Saisonende gab es für die Truppe von Petra Heinrich und David Cordas einen vielumjubelten 22:16-Heimsieg über den TSV Schwabmünchen, der trotz der bevorstehenden Konstellation überschwänglich gefeiert wurde. Spielertrainerin Petra Heinrich nahm das Ganze wie immer gelassen: „Wir sind halt nur die 3.Mannschaft und das muß man akzeptieren.“ Freilich ist vor allen Dingen die Alterstruktur des Teams mit vielen an die 40-jährigen ein bedenkenswerter Faktor, wenngleich Spielführerin Ulrike Rahm-Cordas dies überhaupt nicht gelten lassen will: „Wir spielen zwar nicht mehr mit dieser Intensität, aber gewinnen wollen wir trotzdem jedes Spiel.“ Die Tatsache, dass man in der Spielrunde neben den Ex-Bayernligisten Göggingen und Schwabmünchen auf mehrere 1.Mannschaften anderer Vereine traf und bisher nur einen einzigen Zähler abgegeben hat, macht das Trainerteam zusätzlich stolz: „Es ist schon erstaunlich, wie wir gegen die teilweise zwanzig Jahre Jüngeren noch mithalten können.“ Die ein oder andere Nachwuchskraft des TSV taucht allerdings bereits auch in der routinierten Truppe auf. Gegen Schwabmünchen war es die B-Jugendliche Viktoria Tischinger, die auch gleich mit sechs bildsauberen Treffern glänzte, was bei Rahm-Cordas ein Schmunzeln hervorrief: „So eine schnelle Spielerin hatten die Schwabmünchner auf unserer Seite überhaupt nicht auf der Rechnung.“ Dass man nun in der kommenden Saison wieder in der Bezirksliga auflaufen muß, sieht vor allen Dingen Spielertrainerin Petra Heinrich absolut nicht tragisch: „Wir verstehen uns alle auch privat ausgezeichnet und werden auch in Zukunft dem Nachwuchs Möglichkeiten bieten sowie, wenn Not am Mann ist, jederzeit der 2.Mannschaft in der Bezirksoberliga helfen.“
(Text & Bild: Herbert Vornehm)
Erstellt am: 15.03.2011