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Wetter

Kulturkreis



Samstag, 20.06.15, 11.00 Uhr
Besuch Fugger & Welser Museum

Freitag, 26.06.15, 14.30 Uhr
Spielplatzfest am Händelweg

Mittwoch, 01.07.15, 15.00 Uhr
Klassisches Konzert mit „music now“

Freitag, 03.07.15, 20.00 Uhr
Duo Anaka Konzert

Mittwoch, 15.07.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Berge und Seen zwischen Inn und Bodensee“

Sonntag, 26.07.15, 18.00 Uhr
Serenadenabend

Mittwoch, 05.08.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Thailand – märchenhaftes Bangkok“

Samstag, 15.08.15, 14.00 Uhr
Führung Bunkeranlage

Mittwoch, 26.08.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Glanzpunkte im nördlichen Bayern

Donnerstag, 17.09.15, 18.00 Uhr
Vortrag Salzburger Exulanten

Weitere Infos hier


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Erstellt am: 03.07.2015

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Aktuell: Bürgerentscheid am 12. Juli

Die Stadtwerke Augsburg berichten:

Energie-Fusion: Stadtwerke gehen nochmals in die Stadtteile

In der letzten Woche vor dem Bürgerentscheid am Sonntag, 12. Juli informieren die Stadtwerke nochmals die Bürger in den Stadtteilen über die aus ihrer Sicht notwendige Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg (swa) mit erdgas schwaben. An den Samstagen sind Mitarbeiter beider Unternehmen an elf Infoständen vor Ort, um das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und die beiden Geschäftsführer Dr. Walter Casazza und Klaus-Peter Dietmayer vollenden ihre Informationsabende in den Stadtteilen mit drei weiteren Veranstaltungen und am Samstag, 11. Juli ist am Königsplatz eine große Veranstaltung mit Mitarbeitern beider Unternehmen und Informationen rund um die Fusion geplant.

Unter dem Motto „Gemeinsame Energie – Starke Stadtwerke – Sichere Arbeitsplätze“ haben OB und Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Kurt Gribl sowie die beiden Geschäftsführer bereits in etlichen Veranstaltungen in den Stadtteilen das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Die drei Abschlussveranstaltungen finden am Montag, 6. Juli in Haunstetten, am Dienstag, 7. Juli in Hochzoll und am Donnerstag, 9. Juli in Göggingen statt.

Die Info-Veranstaltung für die Stadtteile Haunstetten, Siebenbrunn, Univiertel und Hochfeld findet statt am Montag, 6. Juli, ab 19:00 Uhr, im Pfarrsaal St. Georg, Dudenstraße 4, 86179 Augsburg.


Erstellt am: 03.07.2015

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Aktuell: Spielplatzfest mit neuem Besucherrekord



(Kaum traf das Augusta-Eis ein, bildete sich eine lange Schlange)

Am vergangenen Freitag fand das dritte Spielplatzfest, initiiert von der ehrenamtlichen Spielplatzpatin Charlotte Schweitzer, am Händelweg statt. Der Erfolg der vergangenen Jahre hatte sich herumgesprochen und so kamen dieses Jahr weit über 100 Kinder um bei herrlichem Wetter an den Spielstationen ihren Spaß zu haben.

Angefangen von einer - bei allen beliebten - Schokokussschleuder, über Dosenwerfen, einem Haunstetten-Quiz bis hin zu Eierlauf, einem Schwammspiel und Sackhüpfen war für die Kleinen vieles geboten. Auch zwei Spielmobile sorgte für viel Spaß und nachdem die Kinder alle Stationen durchlaufen hatten, konnten sie sich ein kleines Geschenk am Startpunkt abholen.



(Beim Haunstetten-Quiz, durchgeführt vom Kulturkreis Haunstetten zeigten die Kleinen daß sie einiges über die Geschichte ihres Wohnorts wussten.)

Der Ruhesitze Wetterstein versorgte alle mit kostenlosen Getränken und auch das Augusta Eiscafé verwöhnte die Kinder mit kostenlosem Eis.

Besonderer Dank gilt auch Andreas Brem, der es ermöglichte, von der Gemeinde St. Pius geliehene Bierbänke und Sonnenschirme mit seinem Traktor zum Spielplatz zu transportieren. So konnten sich Jung und Alt bei den zahlreichen Aktivitäten eine Auszeit gönnen und im Schatten selbstgebackene Muffins genießen.

Dank folgender Unternehmen und Einrichtungen konnten die Kinder einen tollen Tag auf dem Spielplatz verbringen und das vollkommen kostenlos!

ACE Auto Club Europa e.V.
Augusta Eiscafé.de
CSU Haunstetten
Freie evang. Gemeinde Augsburg Süd
Jugendtreff südstern
Junge Union Haunstetten
Kulturkreis Haunstetten.de
Kinderbetreuung Augsburg
MehrGenerationen Treff
SPD Haunstetten
Stadt Augsburg
Stadtsparkasse Augsburg
Ruhesitz Wetterstein
VdK Haunstetten
ToyonGraphics

Erstellt am: 29.06.2015

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Aktuell: Einladung zum Spielplatzfest

Die Spielplatzpatin Charlotte Schweitzer läd in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat Augsburg und dem Arbeitskreis für Kinder und Jugendliche in Haunstetten am 26. Juni 2015 von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr alle Kinder zum Spielplatzfest am Händelweg ein.

Die Kinder erwartet ein buntes Programm aus zahlreichen Spielen, gemütlichem Beisammensein bei Kuchen, Getränken und leckerem Eis.

Dank der unten aufgeführten Sponsoren und Partner ist das Spielplatzfest für alle Kinder kostenlos!



Erstellt am: 25.06.2015

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Aktuell: Olaf Lies zu Gast bei Premium AEROTEC in Haunstetten

Premium AEROTEC berichtet:



(Bild oben: Thees Holst (Leiter des Standorts Augsburg), Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, Ingelore Hering (Abteilungsleiterin im niedersächsischen Wirtschaftsministerium, Thomas Busch (Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Premium AEROTEC), Andreas Fehring (Produktionsleiter und Mitglied der Geschäftsführung von Premium AEROTEC).

Bild unten: Matthias Spengler (Leiter der A350-Produktion), Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies. Bilder: Premium AEROTEC)



Niedersachsens Wirtschaftsminister, Olaf Lies, hat erstmals den Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC am Standort Augsburg besucht. Er informierte sich über den fortschreitenden Umbau des Unternehmens und über die hochmoderne Fertigung des Airbus A350 XWB.

Wirtschaftsminister Lies erhielt bei seinem Besuch im Gespräch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Dr. Christoph Hoppe, einen Überblick über die bisherigen Erfolge bei der Restrukturierung und dem Umbau des Unternehmens, das für Niedersachsen eine große Bedeutung hat: An zwei großen Standorten in Nordenham und Varel sind insgesamt deutlich über 4.000 Beschäftigte tätig. Damit ist Premium AEROTEC regional einer der wichtigsten Arbeitgeber und Motoren der Wirtschaft. Außerdem ist das Unternehmen auch in Bremen mit mehreren hundert Mitarbeitern präsent. An dem Besuch in der Unternehmenszentrale in Augsburg nahm auch der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Thomas Busch, teil.

„Premium AEROTEC scheint auf einem guten Weg zu sein. Nach den schwierigen Jahren ist es ermutigend, dass der Umbau des Unternehmens voran geht und die Restrukturierung Früchte zu tragen beginnt. Auch wenn das den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel abverlangt, ist es toll zu sehen, mit welchem Einsatz und Engagement über die Standorte hinweg an der Zukunft dieses Unternehmens gearbeitet wird – ein großartiges niedersächsisch-bayerisches Projekt“, sagte Wirtschaftsminister Olaf Lies.

„Wir haben beim tiefgreifenden Umbau von Premium AEROTEC einiges erreicht“, sagte Dr. Christoph Hoppe, der Vorsitzende der Geschäftsführung, mit Blick auf die Fortschritte beim anhaltenden Umbau des Unternehmens. „Und das zeigt: Wenn wir diesen Weg weitergehen, werden wir die Chancen nutzen können, die das Wachstum des Luftverkehrs bietet, und unser Unternehmen mit seinen niedersächsischen und bayerischen Wurzeln dauerhaft als einen weltweit führenden Luftfahrtzulieferer etablieren.“

Bei seinem Rundgang durch die Teilefertigung stellten Produktionschef Andreas Fehring und Standortleiter Thees Holst beispielhafte Projekte vor, die zum Umbauprogramm des Unternehmens gehören. Von Matthias Spengler, dem Chef der A350-Fertigung, erhielt Lies einen umfassenden Überblick über die technologischen Kompetenzen von Premium AEROTEC – insbesondere hinsichtlich der Entwicklung und Fertigung von CFK-Rumpfschalen für die A350 XWB.

Mit diesem Modell bietet Airbus erstmals ein weitgehend aus Kohlenstofffaserverbundwerkstoff (CFK) gefertigtes Flugzeug an – und Premium AEROTEC ist einer der größten Zulieferer für die CFK-Rümpfe und produziert am Standort Augsburg die Seitenschalen des hinteren Rumpfs (Sektion 16/18), die Fußbodenstruktur und die Druckkalotte. Für über 30 A350-Flugzeuge der Version -900 hat Premium AEROTEC diese Bauanteile bereits ausgeliefert und fährt die Produktion weiter hoch. Zudem hat das Unternehmen in Augsburg unlängst mit der Fertigung seiner Bauanteile für die größere A350-Version (A350-1000) begonnen.


(Text & Bilder: Premium AEROTEC)

Erstellt am: 23.06.2015

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Aktuell: Anita Ulrich stellt aus

Update 22.06.2015:

Die Ausstellung ist am Sonntag den 28. Juni von 14 bis 18 Uhr letztmals an einem Sonntag geöffnet. ie Künstlerin ist persönlich anwesend.

Horst Hermann berichtet:



(Rathaus Augsburg - Anita Ulrich)

Ausstellung der bekannten Augsburger/Haunstetter Künstlerin Anita Ulrich „Zuhause“

Aquarelle aus Augsburg und dem Rest der Welt

In der Volkshochschule Augsburg
Willy Brandt-Platz 3a
86153 Augsburg

am Sonntag den 26. April von 14 bis 18 Uhr geöffnet ist

Die Künstlerin ist persönlich anwesend.

Die Ausstellung ist vom 9. März 2015 bis 24. Juli 2015 zu besichtigen, zu den Öffnungszeiten der VHS Augsburg :
Montag - Donnerstag 9 - 17 Uhr
Freitag 9 – 12:30 Uhr
sowie abends und am Wochenende während der Kurszeiten


(Text: Horst Hermann)

Erstellt am: 22.06.2015

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Aktuell: Zur Erinnerung - vor 60 Jahren

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Vor April 1955 fuhr eine Omnibuslinie 33 von der Christuskirche in Haunstetten bis zur Hochstiftstraße. Der Bus kostete einen eigenen Fahrpreis und die Benutzerzahlen waren sehr gering. Für die Benutzung von Bus und Straßenbahn benötigte man damals einen „Umsteigefahrschein“. Wegen des geringe Zuspruchs wurde diese Linie zum 1. April 1955 wieder eingestellt. Damit die Besitzer von Wochenkarten die Möglichkeit hatten, diese noch auszunutzen, wurde die Linie am Freitag,1. April und Samstag, 2. April noch befahren. Mit dem Ablauf des 2. April wurde die Linie dann endgültig eingestellt.

Ab Montag, 27. Juni 1955, verkehrte dann erstmals die Omnibus-Ringlinie 34 mit folgender Fahrstrecke: Christuskirche - Jägerhaus - Georg-Käß-Platz - Tattenbachstraße - Inninger Straße (Haltestelle bei der damaligen Sonnen-Apotheke) - Neue Straße (Haltestelle bei der Dr.-Hörmann-Straße) - Breitwiesenstraße (Haltestelle bei der Flachsstraße) – Gögginger Straße (Haltestelle etwa gegenüber der Fröbelschule) - Christuskirche. Die Straßenbahn fuhr dann ab 27. Juni nur noch bis zur Christuskirche. Bis dahin war jede zweite Straßenbahn als „Vierer“ ab der Christuskirche eingleisig bis zum Georg-Käß-Platz gefahren und die dazwischen fahrende Straßenbahn als Linie 14 bis zur Christuskirche.
Die Strecke der Bus-Ringlinie galt nun als Teilstrecke der Straßenbahn und war im Fahrpreis für die Straßenbahn inbegriffen. Die Linie fuhr täglich so lange wie die Straßenbahn auch, werktags von 05.00 Uhr bis nachts 00.20 Uhr.


(Text: Karl Wahl)

Erstellt am: 22.06.2015

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Aktuell: Bürgersprechstunde „Rund um Grund und Boden“

Das Geodatenamt der Stadt Augsburg informiert:



(Foto (von Stadt Augsburg): Die vierte Bürgersprechstunde zu Grundstücksfragen findet am 18. Juni in der Bürgerinformation am Rathausplatz statt.)

Mit rund 3.200 Einfamilienhäusern gilt Haunstetten als ein Stadtteil mit vielen Häuslebauern. Erfahrungsgemäß gibt es rund um das Grundstück immer wieder Fragen. Diese werden zum vierten Mal von Experten in einer Bürgersprechstunde „Rund um Grund und Boden“ beantwortet. Grundstück, Grenze, Bodenrichtwert und Adresse lauten die Themen am 18. Juni 2015 (Donnerstag). Fachleute des (städtischen) Geodatenamtes und des (staatlichen) Vermessungsamtes Augsburg informieren von 12 bis 17 Uhr in der Bürgerinformation direkt am Rathausplatz.

Die Sachverständigen der Grundstücksbewertung dürften mit ihrer kostenlosen Bodenrichtwert-Auskunft besonders gefragt sein. Grundlage sind nämlich die nagelneuen Bodenrichtwerte, die vom unabhängigen Gutachterausschuss mit Stand zum 31.12.2014 ermittelt worden sind. „Insbesondere in Wohn- und Mischgebieten haben sich die Bodenrichtwerte erheblich nach oben bewegt“, berichtet der Gutachterausschuss-Vorsitzende Erwin Eberle. Auch die beiden Amtsleiter, Wilfried Matzke (Geodatenamt) und Karlhans Feyrer (Vermessungsamt), werden für Fragen zur Verfügung stehen. Außerdem kann man bei einem Geo-Quiz seine Augsburg-Kenntnisse testen. Aktuelle und historische Karten und Luftbilder als Druck und auf DVD winken als Preise.


(Text & Bild: Wilfried Matzke Amtsleiter Geodatenamt der Stadt Augsburg)

Erstellt am: 16.06.2015

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Aktuell: Bürgerbüros am 17. Juni ab 12.30 Uhr geschlossen

Die Stadt Augsburg berichtet:

Aufgrund einer Personalversammlung schließen die Bürgerbüros am Mittwoch, 17. Juni, bereits um 12.30 Uhr. Im Bürgerbüro Stadtmitte, An der Blauen Kappe 18, können bis 15 Uhr Abstimmungsunterlagen für die Bürgerentscheide zur Energieversorgung beantragt werden.

Die Bürger werden um Verständnis gebeten.


Erstellt am: 16.06.2015

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Aktuell: Kriegserinnerungen eines Haunstetter Buben

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Der zweite Weltkrieg war vor 70 Jahren zu Ende gegangen.
Nachdem so gut wie nichts davon überliefert ist, was gleich nach dem Krieg in Haunstetten geschah, berichtet der damalige Bub Karl Wahl darüber.

Kriegserinnerungen eines Haunstetter Buben werden wach nach dem Krieg

Folge 13 - letzte Folge

Der Grund für den Umbau der Wohnungen und dem Bau der Heizungen war, dass die Amerikaner vorhatten, Deutschland für lange Zeit besetzt zu halten, damit den NAZI eine „Wiederauferstehung“ unmöglich wurde. Sie holten deshalb auch ihre Familien nach Deutschland.

Die „Ami-Siedlung“ wurde anfangs scharf bewacht. Es gab Kontrollposten an den Zufahrten und es waren bewaffnete Fußstreifen unterwegs.



(Aus der Zeit des US-Camps in Haunstetten gibt es kaum Fotos. Hier marschieren die „Ami“ über die Kreuzung, wo die Landsberger-, die Königsbrunner-, die Tattenbach- und die Inninger Straße zusammentreffen. Im Bild ist rechts das ehemalige Gasthaus „Linde“ zu sehen. Es muß ein festlicher Anlaß gewesen sein, weil die „Linde“ beflaggt ist, die „Ami“ Ausgehanzug tragen und die paar Menschen, die ganz links am Bildrand zu sehen sind, festliche Kleidung tragen. Der Anlaß ist allerdings nicht mehr bekannt. Bild: Sammlung Karl Wahl)

Das anfängliche Sicherheitsbedürfnis der „Ami“ war bald erloschen, nachdem sie erkannt hatten, dass die Deutschen ganz normal und in Ruhe leben wollten. Zwischen den „Ami“ und den Deutschen gab es bald keine misstrauische, vorsichtige Zurückhaltung und Ablehnung mehr. Es entstanden Bekanntschaften und Freundschaften. Die deutschen Kinder spielten zusammen mit den „Ami“-Kindern. Es entstanden auch manche „zarte Bande“. Aus der Messerschmitt- und der Heimbausiedlung gingen dann auch mehrere Mädchen mit nach Amerika.

Aus der Haunstetter Zeitung vom 5. Juni 1953: „Wohngebiet der amerikanischen Besatzungsangehörigen in der Messerschmitt-Siedlung: Es besteht Veranlassung, auf folgende Anordnungen, die leider nicht immer beachtet werden, besonders hinzuweisen“:
„1. Es ist verboten, dort aufgestellte Abfalltonnen zu durchsuchen und irgendetwas aus ihnen zu entnehmen. [...]“.

Es hatten regelmäßig manche Haunstetter in den Abfalltonnnen der „Ami“ herumgesucht. Die US-Soldaten lebten als Sieger in einem für die arm gewordene einheimische Bevölkerung unvorstellbaren Luxus. Die NAZI hatten zwar immer und ewig vom Wohl des deutschen Volkes geschwafelt, aber wegen der Sucht nach dem noch viel größeren Großdeutschland wurde fast alles in die militärische Rüstung gesteckt.

In den Abfalltonnen der „Ami“ konnte man beispielsweise finden: Halb gerauchte Zigaretten, eine weggeworfene Zigarettenpackung mit noch einer Zigarette darin (die damals am meisten gerauchten amerikanischen Zigarettenmarken waren Pall Mall, Camel, Lucky Strike, und Chesterfield), zentimeterlange Zigarrenstumpen, weiterhin noch verpackte Kaugummis, unbenutzte, verpackte Kondome (im Volksmund „Pariser“ genannt), angebrochene oder nicht aufgebrauchte Lebensmittel, Coca Cola-Flaschen (sie waren wertvoll wegen des Pfandes). Manche Frauen suchten nach den Kaffeefiltern mit dem schon einmal aufgebrühten Bohnenkaffee. Damit wurde dann zu Hause nochmals ein Sonntagskaffee aufgebrüht. Bohnenkaffee war damals für den normalen einheimischen Menschen ein Luxus, man konnte sich nur Malzkaffee, (beispielsweise „Quieta Grün“ ohne Bohnenkaffeeanteil) leisten. Die Firma Quieta war eine Kaffeerösterei in der weiteren Umgebung des Plärrers. Bei entsprechender Windrichtung roch es sogar bis in Haunstetten danach.

Die Menschen, die in den amerikanischen Abfalltonnen herumsuchten, hatten schnell den Spitznamen „Tonnagruschtler“ weg.

In dem Teil der Messerschmittsiedlung mit den Eigenheimen war bei der Planung und Genehmigung im Nebengebäude ein Kleintierstall vorgeschrieben. Deshalb konnten sich nach dem Krieg einige darin eine Sau halten. Diejenigen Siedler mit einer Sau suchten auch in den Abfalltonnen der Ami nach weggeworfenen Lebensmitteln, um sie an die Sau zu verfüttern.



(Im Barackenlager östlich der Breitwiesenstraße. Bild: Sammlung Karl Wahl)



(Im Barackenlager östlich der Breitwiesenstraße. Bild: Sammlung Karl Wahl)



(Im Barackenlager östlich der Breitwiesenstraße. Bild: Sammlung Karl Wahl)

Aus einer Verlautbarung des Bundes-Finanzminister Zietsch vom 2. März 1956. „Im Jahre 1954 hatte die US.Armee beabsichtigt, diese Siedlung in Zusammenhang mit der Errichtung von Besatzungs- und Austauschwohnungen abzustoßen, da sie nicht mehr den amerikanischen Bedürfnissen entspreche. Die Interessengemeinschaft der Besatzungsgeschädigten in Augsburg-Stadt und Land hat gegen diese beabsichtigte Freigabe sofort Vorstellung beim bayerischen Staatsministerium der Finanzen erhoben und darauf hingewiesen, daß eine Freigabe dieser Siedlung so lange unterbleiben müsse, als nicht die letzten in der Stadt Augsburg und in den Randgemeinden Göggingen, Stadtbergen, Steppach und Westheim noch in Anspruch genommenen Ein- und Zweifamilienäuser im Eigentum privater Hand von den Streitkräften freigegeben sind.“

Die US-Army gab nach 12 Jahren, am 1. Juli 1957, die beschlagnahmten 318 Wohnungen und an die Heimbau Bayern zurück. Die Wohnungen wurden bis spätestens 15. August 1957 restlos geräumt. Die „Ami“ zogen in das neu erbaute „Centerville“ in Augsburg.

Bei der Rückgabe der Wohnungen an Haunstetten waren anwesend: Übergebender war der stellvertretende Kommandeur des Flugplatzes Kaufbeuren, Oberst Eugene Stevens, dabei waren Landrat und Landtagsabgeordneter Max Strohmayer, 1. Bürgermeister Karl Rieger, 2. Bürgermeister Lorenz Brünner, Oberregierungsrat Fritz Mack vom Bayerischen Finanzministerium sowie Vertreter der Eigentümerin der Häuser, „Heimbau Bayern“ in München.

Die zurückgegebenen Wohnungen wurden wegen der herrschenden Wohnungsnot sofort wieder zurückgebaut. Aus einer großen Ami-Wohnung wurden wieder zwei der ursprünglichen Wohnungen. Die Fernheizungsanlage ging in die Bundevermögensverwaltung über. Die hatte nichts Besseres zu tun, als die Anlage sofort abbauen zu lassen.
Der Rückbau der Wohnungen war ja noch wegen der Wohnungsnot verständlich. Aber dass die zentrale Heizungsanlage komplett demontiert wurde, das ist nicht verständlich (Abbau der Zentralheizung, Ausbau der Heizleitungen zu den Häusern und Ausbau der Heizleitungen und der Heizkörper in den Häusern.)



(Luftaufnahme der Heimbausiedlung (des Teils der Messerschmittsiedlung mit den Mietshäusern), aufgenommen aus nordöstlicher in südwestlicher Richtung. Links unten die Amselstraße. Von links unten nach rechts oben die Flachsstraße. Am Ende der Flachsstraße stehen an der Heimbaustraße und an der jetzigen Postillionstraße Wohnbaracken. Im Bild links oben sind die Anfänge der „Flüchtlingssiedlung“ zu sehen von der Mittelfeldstraße in westlicher Richtung bis zur jetzigen Postillionstraße. In Bildmitte von links nach rechts oben die Hofackerstraße. Davon abzweigend die Mittelfeldstraße. Von dieser nach Westen abzweigend die Marienburger Straße mit den ersten Häusern der „Flüchtlingssiedlung. Bild: Sammlung Karl Wahl)




(Der stellvertretende Kommandeur des Flugplatzes Kaufbeuren, Oberst Eugene Stevens, übergibt die Wohnungen an Haunstettens 1. Bürgermeister Karl Rieger. Bild: Sammlung Karl Wahl)

Mit der Rückgabe der Wohnungen war für Haunstetten die Nachkriegszeit endgültig vorbei.

Im Weiher im ehemaligen KZ-Außenlager war noch jahrelang eine beliebte Bademöglichkeit für Kinder, bis das Naturfreibad im Juli 1960 eröffnet wurde. Der Weiher war entstanden als Kiesgrube für den Bau der Landsberger Straße. Damals war extra ein Feldbahngleis von der Kiesgrube zur entstehenden „Umgehungsstraße“ gelegt worden.



(Im ehemaligen Weiher im KZ-Lager Haunstetten badeten noch jahrelang die Kinder bis zur Eröffnung des Naturfreibades. Im Hintergrund Gebäude an der Inninger Straße. Bild: Sammlung Karl Wahl)



(Im ehemaligen Weiher im KZ-Lager Haunstetten badeten noch jahrelang die Kinder bis zur Eröffnung des Naturfreibades. Bild: Sammlung Karl Wahl)



(In der ehemaligen Kiesgrube badeten noch jahrelang die Kinder bis zur Eröffnung des Naturfreibades. Auf diesem Bild ist die spätere Größe der Kiesgrube zu sehen, da für die Reparatur und den Wiederaufbau von Kriegszerstörungen viel Kies benötigt wurde. Man kann sich heute kaum mehr vorstellen dass sie an der Hermann-Frieb-Straße lag. Bild: Sammlung Karl Wahl)


Lesen Sie hier die 12. Folge
Lesen Sie hier die 11. Folge
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Lesen Sie hier die 4. Folge
Lesen Sie hier die 3. Folge
Lesen Sie hier die 2. Folge
Lesen Sie hier die 1. Folge


(Text & Bilder: Karl Wahl / Sammlung Karl Wahl)

Erstellt am: 15.06.2015

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