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Erstellt am: 07.02.2016

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Aktuell: Spinnerei und Weberei Haunstetten vor 160 Jahren entstanden

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Rückblick - Spinnerei und Weberei Haunstetten vor 160 Jahren entstanden

1856, also vor 160 Jahren ging das Anwesen der Papiermühle am Lochbach, südlich der Ellensindstraße, in den Besitz der Aktiengesellschaft „Mechanische Spinnerei und Weberei“ über. Ursprünglich stand dort eine anno 1731 errichtete Papiermühle.

Zwei Wasserräder am Lochbach trieben ursprünglich die Stampfen und Rühr-werke der Papiermühle an. Ein drittes durfte der Papierfabrikant Joseph Lauter nach dem Brand von 1833 einhängen. Allein die im Wasser steckende Energie war auch der Grund, warum 1856, weit weg von Augsburg, am Rand von Haunstetten, eine mechanische Weberei die Papiermühle ablöste.



(Postkarte mit Poststempel vom 13. Oktober 1904 mit einer gezeichneten Luftansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus nordwestlicher Richtung. Ab der Mitte des linken Bildrandes verläuft zum Hintergrund am oberen Bildrand die heutige Ellensindstraße (ehemals die Siebenbrunner Straße). Die „Fabrik“ hatte drei stumpf endende Lokalbahn-Anschlüsse und drei Fabrikschornsteine. Von der rechten unteren Bildecke führt die ehemalige Fabrikstraße, die früher von der Haunstetter Straße abzweigte, zum Werk. Nach der Eingemeindung von Haunstetten nach Augsburg wurde sie zu Textilstraße. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Luftansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus südwestlicher Richtung. Von links unten nach rechts oben verläuft die Ellensindstraße. Davon zweigt in Bildmitte der Weg „Unterer Stockplatz“ mit der ehemaligen Gärtnerei Reisinger ab. In der rechten Bildhälfte unten fließt der Lochbach zur Fabrik. Das Werk hat statt den ursprünglichen drei Schloten nur noch einen Schornstein. Auch der ehemalige Stadel nahe der Süd-West-Ecke des Werks ist zu sehen. Er hat vermutlich zur Einlagerung von Getreide und von Kartoffeln für den „Konsum“ gedient. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Eine von dem Industriellen Carl Buz gegründete Aktiengesellschaft mit 300.000 Gulden Anfangskapital erstellte die Fabrik, die mit 300 Webstühlen, drei Meistern und 180 Arbeitern den Betrieb aufnahm. Bei den Haunstettern war sie einfach die „Fabrik“. Die heutige Textilstraße war dann bis zur Eingemeindung von Haunstet-ten nach Augsburg die „Fabrikstraße“. Sie zweigte ehemals unmittelbar von der Haunstetter Straße ab. Die Antriebskraft übertrugen Transmissionen direkt auf die Webmaschinen. Wann die Turbine von der zentralen Antriebswelle abgekoppelt und stattdessen ein Strom-Generator eingesetzt wurde, ist dem Autor unbekannt.



(Luftaufnahme der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus nord-östlicher Richtung. In der unteren Bildhälfte verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung die Ellensindstraße. Von oben fließt der Lochbach zum Werk. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Luftaufnahme der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus südlicher Richtung. In der oberen Bildhälfte verläuft quer die Ellensindstraße. Vom unteren Bildrand in Bildmitte fließt der Lochbach zur Fabrik. In der Nähe der rechten oberen Bildecke steht die ehemalige Gärtnerei Reisinger. Auch der ehemalige Stadel nahe der Süd-West-Ecke des Werks ist zu sehen. Er hat vermutlich zur Einlagerung von Getreide und von Kartoffeln für den „Konsum“ gedient. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Die Spinnerei und Weberei Haunstetten produzierte im Jahr rund 2,5 Millionen Meter Druckkattune. Die Wasserkraft des Lochbachs war auch der Grund für die Errichtung der Weberei.




(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten auf einer alten Aufnahme aus nord-westlicher Richtung. Es sind noch alle drei Schlote zu sehen. Im Bild verläuft unten und quer die heutige Ellensindstraße. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten auf einer alten Aufnahme aus süd-östlicher Richtung. Es sind noch alle drei Schlote zu sehen. Der Lochbach fließt auf die Fabrik zu. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Ansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten aus südlicher Richtung. Im Bild führt die ehemalige Fabrikstraße (Textilstraße) zum Pförtnerhaus. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Teilansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten mit dem Lochbach und mit Güterwagen der Lokalbahn vor dem Fabrikgebäude. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Die Fabrik hatte ehemals Menschen aus dem ganzen deutschen Reich sowie aus Österreich, Böhmen und Mähren (bis 1919 Teil von Österreich, dann Tschechoslowakei) angezogen, auch solche, die die deutsche Sprache gar nicht beherrschten. So schrieb eine Tschechin für ihren Sohn, der in der Schule gefehlt hatte, einen Entschuldigungszettel: "Benedikte ten pum, Christine Meranka Presnavek." Der Lehrer zerbrach sich lange den Kopf über die rätselhafte Nachricht, bis er endlich doch ihren Sinn erfasste: "Benötigte den Buben, Grüßt Ihne Meranka Presnavek."

1864 wurden weitere 200 Webstühle installiert und die Zahl der Arbeiter auf 264 erhöht. 1868 arbeiteten 320 Beschäftigte im Betrieb mit 600 Webstühlen. 1888 wurde der Weberei in Haunstetten eine Spinnerei angegliedert, die 1891 den Betrieb aufnahm.

Eine dreizylindrige Dampfmaschine mit 850 PS, eine kleinere zweizylindrige (120 PS) als Reserve sowie eine neue Wasserturbine lieferten die Antriebskraft für die nun 30.000 Spindeln und 750 Webstühle.

1892 arbeiteten in der nunmehr tatsächlichen „Haunstetter Spinnerei und Weberei“ 277 Frauen, 312 Männer und 44 weibliche sowie 37 männliche Jugendliche. Sie spannen pro Jahr 633.000 kg Garne und webten 62.244 Tücher zu je 100 Metern Länge.

Die Führung der „Fabrik“ war auch dem Vereinsleben in Haunstetten gegenüber sehr aufgeschlossen. So konnte z.B. die Freiwillige Feuerwehr Haunstetten im März 1958 ihr 85jähriges Gründungsjubiläum im Speisesaal der Spinnerei und Weberei Haunstetten feiern. Auch andere Vereine durften im Speisesaal Weihnachtsfeiern oder Jubiläen feiern. Auch die Sängergesellschaft „Einigkeit“ wurde 1858 in der Hausmeisterei der "Fabrik" gegründet.

1879 wurde der „Productiv & Consumverein der Haunstetter Spinnerei und Weberei“ gegründet. Später war das nur noch der „Konsum“. Den Fabrikarbeiterinnen und -Arbeitern waren die Ladenpreise der Haunstetter Krämer zu hoch, weshalb sie zur Selbsthilfe gegriffen hatten und ein Ladengeschäft in der ehemaligen Kolonie der Spinn- und Weberei einrichteten. 1898 erbaute der Verein sogar eine eigene Bäckererei mit Laden, im Volksmund die „Konsumbäckerei“, an der Süd-West-Ecke Marconistraße/Textilstraße. Ende 1906 erschien folgende Zeitungsanzeige: „Gesucht werden täglich 400 bis 500 Liter Milch vom Konsumverein Haunstetten.“ Der Umsatz scheint also recht hoch gewesen zu sein. Ab Neujahr 1910 suchte der Konsum „zwei werktagsschulentlassene Knaben oder ältere Personen als Semmelträger von früh ¾ 5 Uhr bis 7 Uhr.“ Es wurden auch Brennholz und Kohlen verkauft sowie Textilien und Petroleum für die Lampen (elektrischen Strom gab es erst viel später). Ab 1925 nannte sich die Gesellschaft „Allgemeiner Konsumverein G.m.b.H. für Haunstetten und Umgebung“. Bis 1927 stieg die Mitgliederzahl auf 385. Es entstanden Filialen 1927 in der heutigen Augustus-straße und 1932 sogar eine in Königsbrunn.

Als das Geschäftsgebäude in der Kolonie durch einen Bombenangriff während des 2. Weltkriegs stark beschädigt wurde, zog der Laden um an die Ecke Bürgermeister-Widmeier-Straße/Tal (ehemals Geschäft Benz). Im Oktober 1953 eröffnete der „Konsum“ an der Inninger Straße den ersten Selbstbedienungsladen in Haunstetten. Im Dezember 1954 wurde an der Ecke der heutigen Bürgermeister-Widmeier-Straße/Quergäßchen ein neu erbautes Wohn- und Geschäftshaus eröffnet. Es eröffneten dort die ehemaligen Geschäfte Elektro Kapfer, Papier und Schreibwaren Otto Mayr, Betten Pussl sowie eine Verkaufsstelle der nunmehrigen „Konsumgenossenschaft Augsburg“. Im März 1964 eröffnete der Konsum ein Geschäft im ehemaligen „Centralkino“ an der Hofackerstraße.



(Teilansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Im Bild rechts stehen Güterwagen der Lokalbahn. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Teilansicht der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Im Bild links stehen Güterwagen der Lokalbahn. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(In der Spinnerei der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(In der Spinnerei der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(In der Weberei der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Vermutlich hatte die Spinn- und Weberei Haunstetten ehemals eigenes Personal zur Pflege der Grünanlagen um das Werk und zur landwirtschaftlichen Bearbeitung der zur Fabrik gehörenden Wiesen und Äcker. Auch vermutlich hatte die Fabrik nahe beim Werk den Stadel zur Einlagerung des Getreides und der Kartoffeln zum Verkauf nach und nach im Konsumgebäude.

Als dann um 1930 Die Wiesen und Äcker an Haunstetter Bauern verpachtet wurden, wurde auch der Stadel nicht mehr gebraucht und deshalb an einen Haunstetter Bauern verpachtet. Er brannte 1997, sehr wahrscheinlich durch Brandstiftung, ab.

Während des 1. Weltkriegs bekam die Fabrik keine Baumwolle mehr, die ja importiert werden mußte. Daraufhin mietete eine Firma aus der Pfalz die Fabrik und produzierte darin Zigarren für die Wehrmacht.

Seit 1935 gehörte die Spinnerei und Weberei Haunstetten zum Textilkonzern Dierig.

Bei den Bombardierungen der Messerschmittwerke und des alten Flugplatzes während des 2. Weltkriegs bekam auch die Spinnerei und Weberei einiges an Schäden ab.

In den Jahren gleich nach dem 2. Weltkrieg arbeitete die Fabrik erfolgreich und brachte es damit zu einer wirtschaftlichen Blüte.

Ende der 1960er Jahre erfolgte ein allmähliches Zurückfahren der Produktion. Dann kam das große Sterben aller Augsburger Textilfabriken.

Noch im Sommer 1981 wurden Stilllegungsgerüchte für die Spinnerei und Weberei Haunstetten dementiert. 1982 wurde der Betrieb endgültig eingestellt und die Fabrik geschlossen. Damals hieß sie „Haunstetten Textil GmbH“. 230 Beschäftigte verloren ihren Arbeitsplatz.

Ende 1992 kauften die Stadtwerke Augsburg zum Preis von umgerechnet 6,8 Millionen Euro das rund 57.000 qm große Firmenareal mit allen noch stehenden Gebäuden außer dem Kleinkraftwerk am Lochbach. Der Besitz wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1993 übertragen. Das Lochbachkraftwerk ging in Privatbesitz über.

Ab 1996 folgten die totale Räumung und der anschließende Abbruch der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Abbruch und Entsorgung kosteten umgerechnet rund 2,5 Millionen €. Das nun nach streng ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftete einstige Fabrikareal liegt am Rand der engeren Zone des Augsburger Trinkwasserschutzgebietes. Nur zwei bis drei Meter unter der Grasnarbe fließt das Grundwasser. Als einziges Bauwerk durfte das Lochbachwasserkraftwerk stehen bleiben.

Heute ist die Textilstraße an ihrem Ende und zugleich am Beginn der Trinkwasserschutzzone mit einer Schranke abgesperrt.



(Die Betriebs-Feuerwehr der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Feuerleiter der Betriebsfeuerwehr der Spinnerei und Weberei Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Den Arbeiterinnen und Arbeitern der Spinnerei und Weberei Haunstetten wurde vor vielen, vielen Jahren ihr Lohn in bar ausgezahlt, weshalb jeweils am Zahltag die Händler sich vor der Fabrik aufstellten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten war auch Eigentümer einiger Wiesen und Äcker in Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die Spinnerei und Weberei Haunstetten war auch Eigentümer einiger Wiesen und Äcker in Haunstetten. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Zeitungsanzeige in der Haunstetter Zeitung aus 1920. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)



(Die ehemalige Gaststätte zur Eisenbahn in der Siebentischstraße (heutige Marconistraße). In dem Gebäude war u.a. die Hausmeisterei der der Spinnerei und Weberei Haunstetten eingerichtet. Als die Straßenbahn noch nicht bis nach Haunstetten kam, fuhr ein paar Mal am Tag die Lokalbahn bis zur Krankenhaus-straße in Haunstetten. Bei der Fabrik war wegen den Beschäftigten, die aus Augsburg kamen, ein Haltepunkt eingerichtet. Selbstverständlich entstand dort auch eine Gastwirtschaft, weil man ja oft lange auf das Zügle warten musste. Bild: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

(Text & Bilder: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Erstellt am: 04.02.2016

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Aktuell: Helferkreis Haunstetten

Der Helferkreis Haunstetten berichtet:

Im Herbst 2015 fanden sich Haunstetter Bürgerinnen und Bürger zusammen, um in einem Helferkreis sich um die in Haunstetten lebenden Flüchtlinge als bürgerschaftliche Nachbarhilfe zu kümmern. Der Helferkreis Haunstetten will Hilfe zur Selbsthilfe leisten, damit die Flüchtlinge
• sich bei uns willkommen fühlen
• lernen, selbständig in ihren neuen Wohnorten zurecht zu kommen
• Kontakte finden und Freude erfahren

Ein weiteres wichtiges Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen.
Im Helferkreis Haunstetten gibt es verschiedene Arbeitskreise, die sich um unterschiedliche Bereiche
kümmern:

Der AK-Fahrräder: hier werden Fahrräder hergerichtet und an Flüchtlinge weitergegeben oder Verkehrskurse für Flüchtlinge gehalten; Fahrradspenden sind erbeten.
Der AK-Medizin: hier geht es z.B. darum, Flüchtlinge zu Ärzten zu begleiten.

AK-Nachbarschaftscafe: ermöglicht eine Begegnung von Haunstetter Bürger mit ausländischen Neubürgern in Haunstetten; Ziele sind, auf mitmenschlicher Ebene authentisch vom Schicksal der Asylbewerber zu erfahren, persönliche Kontakte knüpfen und Integrationsarbeit zu leisten; regelmäßige Treffen sind an jedem ersten Samstag im Monat von ca. 14.30 – 17.00 Uhr in St. Georg

Der AK-Kinder-Freizeit: organisiert Angebote für die Freizeit, z.B. Basteln.
Der AK-Schule-Kita: bietet Hilfe bei der Einschreibung schulpflichtiger Kinder, stellt Kontakte zu den Schulen und Kindergärten her, bietet eine Hausaufgabenbetreuung; der AK-Schule sucht zurzeit vor allem Menschen, die Zeit haben, Familien mit schulpflichtigen Kindern am Vormittag zu
Einschreibeterminen in Schulen zu begleiten.

Der AK-Kleiderkammer: hier werden Kleiderspenden gesammelt und sortiert, derzeit werden vor allem warme Decken, Werkzeug und Geschirr gebraucht, dagegen ist Kinderkleidung genügend
vorhanden. Die Kleiderkammer in der Rechenstraße 69 ist immer am Samstag von 10.00 – 12.00 Uhr
geöffnet.

Der AK-Sport: sucht nach Sportangeboten für Flüchtlinge, z.B. beim TSV.
Der AK-Sprache: bietet Sprachkurse für Flüchtlinge oder die Übernahme einer Sprachpatenschaft, d.h. in Absprache mit einem Asylbewerber deutsch zu üben; besondere Vorkenntnisse sind dazu nicht notwendig.

Der AK- Sprechstunden: hier werden regelmäßige Sprechstunden für die Flüchtlinge gehalten, um Anliegen der Flüchtlinge weiterzugeben. Dabei geht es u.a. um Hilfe beim Verstehen von Briefen z.B. von Behörden und um die ersten Schritte im Alltagsleben.

Demnächst wird ein Konto des Helferkreises Haunstetten eingerichtet. Wenn Sie spenden wollen oder wenn Sie Interesse an der Unterstützung des Helferkreises Haunstetten haben, nehmen Sie bitte Kontakt über folgende E-Mail-Adresse mit uns auf: helferkreis-asyl-haunstetten@gmx.de


(Text: Herlferkreis Haunstetten, Karsten Wenzel)

Erstellt am: 03.02.2016

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Aktuell: Eisstadion Haunstetten während der Winterferien 2016

Die Stadt Augsburger berichtet:

Das Sport- und Bäderamt informiert, dass während der Winterferien ab dem 6. bis 14. Februar im Eisstadion Haunstetten geänderte Zeiten für den Publikumslauf gelten.

Samstag, 6. Februar: 15 bis 18 Uhr, verlängerter Lauf,
Besucher im Kostüm erhalten freien Eintritt
Sonntag, 7. Februar: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr
Montag, 8. Februar: 9 bis 11 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr
Dienstag, 9. Februar: 9 bis 11 Uhr
Mittwoch, 10. Februar: 9 bis 11 Uhr
Donnerstag, 11. Februar: 9 bis 11 Uhr und 15.30 bis 17 Uhr
Freitag, 12. Februar: 9 bis 11 Uhr
Samstag, 13. Februar: 16 bis 18 Uhr
Sonntag, 14. Februar: 9 bis 11 Uhr und 16 bis 18 Uhr

Hinweis: Kassenöffnung 30 Minuten vor dem Einlass.


(Quelle: augsburg.de)

Erstellt am: 02.02.2016

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Aktuell: Eschentriebsterben im Lechauwald

Die Stadt Augsburg berichtet:

Das seit 2008 in Bayern massiv auftretende Eschentriebsterben hat auch heuer im Siebentischwald zahlreiche, unter anderem alte Eschen stark geschädigt. Aufgrund der absterbenden, dürr werdenden Ästen entlang der an Waldwegen oder in der Nähe von Erholungseinrichtungen stehenden Bäume besteht Lebensgefahr für Waldbesucher. Für die Verkehrssicherung ist die Stadt zuständig.

Verursacht wird die Krankheit durch einen aus Asien eingeschleppten Pilz, das „Falsche Weiße Stengelbecherchen“, der Äste und Triebe, anschließend den gesamten Baum zum Absterben bringt. Der bisherige milde Winter hat das Wachstum der Pilze begünstigt, sodass an vielen Bäumen neue Schäden sichtbar werden.

Die städtische Forstverwaltung wird ab Montag, 1. Februar, im Siebentischwald beginnen, stark geschädigte, unsichere Bäume zu beseitigen. Die Maßnahmen werden voraussichtlich bis Freitag, 19. Februar andauern. Dabei werden ausschließlich entlang der Wege befallene Eschen, die ein Sicherheitsrisiko für Waldbesucher darstellen, entfernt. Innerhalb des geschlossenen Waldbestandes, fernab der Wege, verbleiben dürre Bäume bewusst aus Naturschutzgründen. Diese erhöhen die Biodiversität. Zur Fällung werden Wege gesperrt und beschilderte Umleitungen eingerichtet. Betroffen sind besonders der Hohe Weg und die Siebenbrunner Straße. Zusätzliche Schilder informieren die Waldbesucher über die Hiebsmaßnahmen. Die Stadtforstverwaltung bittet Waldbesucher, die gesperrten Bereiche zu meiden und die Anweisungen der Forstleute ernst zu nehmen.


(Quelle: augsburg.de)

Erstellt am: 27.01.2016

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Aktuell: Kinderbekleidungs- & Spielzeugbörse

Elternbeirat des Janusz-Korczak-Kindergarten und der Kinderkrippe berichten:



Erstellt am: 13.01.2016

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Aktuell: Rückblick vor 110 Jahren

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Vor 110 Jahren, am 7. Januar 1906 wurde der Schützenverein „Lechau-Siebenbrunn“ gegründet. Er musste 1945 auf die Anordnung der US-Militärregierung aufgelöst werden. Wieder gegründet wurde der Verein am 18. April 1953 im ehemaligen Gasthaus „Zu den sieben Brunnen“ bei Siebenbrunn.

(Text: Karl Wahl)

Erstellt am: 07.01.2016

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Aktuell: Rückblick 140 Jahre

Karl Wahl berichtet:

Die Mark als einheitliche Währung

Zum ersten Mal vor 140 Jahren, am 1. Januar 1876, wurde im ganzen deutschen Reichsgebiet eine einheitliche Währung eingeführt. Gewählt wurde die „Mark“ zu 100 Pfennigen. Sie war ab dem 1. Januar 1876 das einzige gesetzliche Zahlungsmittel.

Vorher existierten in Deutschland mehrere Währungssysteme. Der Gulden (von goldener Münze) war hauptsächlich in Süddeutschland und der Taler hauptsächlich im Norden verbreitet.

Die gesamte Währung war zu einem Drittel mit Gold gedeckt, weshalb diese Mark im Nachhinein auch als Goldmark bezeichnet wurde.

Nach und nach entstanden weitere Namen für die Mark, z.B. Rentenmark, Reichsmark, Papiermark, Deutsche Mark.

Die deutschen Währungen, in denen das Wort „Mark“ enthalten war, gab es von 1876 bis 2002, also 126 Jahre lang. Ob wohl der Euro auch so lange Bestand haben wird?


(Text: Karl Wahl)

Erstellt am: 01.01.2016

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Aktuell: Erinnerung an Weihnachten vor über 70 Jahren

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl erinnert sich:



(Lebensmittelmarken anno 1944. Man kann sich heutzutage nicht vorstellen, dass im Supermarkt an der Käsetheke ein Stückchen von 30 Gramm abgeschnitten und abgewogen würde. Bild: Sammlung Karl Wahl)

Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs war mein hölzerner Eisen­bahnzug bei ei­nem Bombenangriff verbrannt. Weil ich ihm gar so nachtrauerte, ei­nigten sich meine Eltern und meine neun Jahre ältere Schwester da­rauf, wieder ein Spiel­zeug aus Holz anzu­schaf­fen und zwar für mich und meinen jüngeren Bru­der zu­sam­men einen Bauernhof aus Sperrholz.

Ein paar Wochen vor Weih­nach­ten durften wir keinen Abend mehr in der Wohnküche erscheinen, ob­wohl da drinnen eifrig gesägt und ge­hämmert wurde. Das weckte selbst­verständlich unsere Neugier und wir erschienen immer wieder im Nachthemd in der Küche, weil wir angeb­lich nicht schlafen konnten. Als Folge darauf wurde die Türe zuge­sperrt und später sogar noch das Schlüsselloch zugehängt. Das Bau­ernhaus, die Kühe, ein paar Säue, Hennen mit Gockel, ein Ochs und ein Gaul waren mit viel Mühe und liebevoll aus Sperrholz gesägt und ange­malt worden. Außerdem wurde der Tier­­bestand des Bauernhofs einige Weihnachten hintereinander ver­größert und machte uns Buben jahrelang Freude.

Einmal hat mein kleiner Bruder einen großen rechteckigen Leb­ku­chen mit einem Bild darauf geschenkt bekommen. Weil so ein Lebkuchen für uns et­was ganz besonderes war - noch nie hatten wir so etwas - beschloß er spontan, den unserer Mutter zu Weihnachten zu schenken. Weil es bis dahin halt noch gar so lang war, nagte er mal da und dort ein biß­chen an den Ecken und Rändern herum und schleckte auch hin und wie­der ein bißchen am Zuckerguß. Bis zum Heiligen Abend sah der Lebkuchen unbe­schreiblich aus. Unsere Mutter hatte auch ihre helle Freu­de daran und schenkte ihn meinem Bruder gleich zu­rück.

Immer am Heiligen Abend, und zwar am späten Nachmittag, als es schon dämm’rig wurde, kaufte mein Vater den "Grischbaum", weil sie dann am billigsten waren. Regelmäßig brachte er dann auch ei­nen häßlichen "Schtorra hoim“, der erst zu einem Baum "aufgemöbelt" werden muß­te. Mit dem Handbohrer wurden Löcher in den Stamm gebohrt, die paar Äste, die Vater zum Baum hinzu geschenkt bekommen hatte, wur­­den an­gespitzt und in die Löcher gesteckt. So entstand auch ein halbwegs passabler Christbaum, dessen eingesetzten Äste aber schon am zweiten Feiertag die Nadeln fallen ließen. Mit Schmuck für den Christbaum sah es recht mager aus. Wir hatten noch Bleilametta und ein paar Ku­geln, die nicht bei den Bombenangriffen zerbrochen waren. Kerzen hat­ten wir keine mehr. An eine elektrische Beleuchtung war damals absolut nicht zu denken. Auch gab es das nicht wie heute, daß am Christbaum Süßigkeiten hingen.

Aus den zerstörten Messer­schmitt­werken hatten wir kräftige Papierstreifen auf Rollen besorgt, die dort für die Fernschreiber gedient hatten. Aus den Papierstreifen konnten wir hüb­sche Sterne flechten. Sie werden heute Fröbelsterne genannt. Übrigens wurden solche "Schternla" damals von anderen Kindern an der Straßenbahnhal­testelle Protestantische Kirche sogar zum Kauf ange­boten.

Vor der Bescherung machte Vater mit uns einen Spaziergang durch die umliegenden Straßen, damit das Christkind genug Zeit hatte, al­les in Ruhe herzurichten. Bei schlechtem Wetter mußten wir im Zim­mer meiner großen Schwester, die ein Zimmer allein für sich hatte, ab­war­ten, bis das "Grischkindle" da war. Schlechtes Wetter gab es vor 50 Jah­ren auch oft genug und die Wetterregel: "Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee" war damals so gut bekannt wie heute.

Wenn dann „d's Grischkindle" da gewesen war, hat man sich im Ge­­gensatz zu vielen heutigen Familien selbst mit Singen vor dem Weihnachtsbaum in Weih­nachtsstimmung gezaubert. Vater krächzte dabei leicht unmu­si­ka­lisch; Mutter sang zwar richtig, jedoch leicht piepsend, aber dafür sehr in­nig­lich.

Als Weihnachtsgeschenke gab es praktische und notwendige Sachen wie Strümpfe, Hemden und anderes Gewand, also lauter Dinge, die man sowieso in nächster Zeit hätte anschaffen müssen. Als weitere Weih­nachtsgabe kriegten wir einen Teller mit einem großen Apfel und vol­ler Plätzchen. Weil wir uns sonst nie so richtig satt essen konnten, habe ich mehre­re Jahre hintereinander "alles auf oin Sitz z'sammgfressa". Ge­nauso regelmäßig mußte ich mich dann eineinhalb Stunden später übergeben, weil mein Magen solch eine Fülle nicht gewöhnt war. Meine Geschwister mußten dann ihre "Loibla" vor mir ver­stecken.

In den „notigen“ Zeiten im zweiten Weltkrieg und auch danach konnte man nicht wie heute Lebensmittel nach Lust und Laune einkaufen, sondern sie wurden mit Lebensmittelmarken zugeteilt. Das reichte gerade so, dass man nicht ernsthaft hungern musste, aber Fett hat damals auch niemand angesetzt.

Zum Glück hatte eine Nachbarin, weil ihre Familie bei uns hat woh­nen dürfen, während sie ihr durch Bomben völlig zerstörtes Haus wie­der aufbauten, uns am ersten Weihnachtsfeiertag immer mit Plätz­chen beschenkt.

Ein paar Tage später mußten wir Kinder sowieso noch in die Nach­barschaft zum "Neijohrawinscha geha" und bekamen dann auch noch meistens Plätz­chen, ein paar Nüsse oder einen Apfel geschenkt.

Das waren damals zwar recht einfache Weihnachtsfeste, aber schön waren sie doch.


(Text & Bild: Karl Wahl / Sammlung Karl Wahl)

Erstellt am: 24.12.2015

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Aktuell: Rückblick 11.12.1955 - Karl Rieger

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:



(Portrait von Bürgermeister Karl Rieger. Bild: Archiv Karl Wahl)

Am 11. Dezember 1955, also vor 60 Jahren, fand eine Bürgermeisterwahl in Haunstetten statt. Der bisherige 1. Bürgermeister, Xaver Widmeier, war am 11. Oktober verstorben.

Es hatten sich vier Kandidaten zur Wahl gestellt: Ludwig Mögele, 55 Jahre alt, CSU. Er bekam 1.362 Stimmen), Karl Rommel, 41 Jahre alt, SPD. Er bekam 2.145 Stimmen). Karl Rieger, 52 Jahre alt, Parteiloser Bürgerblock Haunstetten. Er bekam 2.539 Stimmen). Otto Steinmetz, 35 Jahre alt. Er war Mitglied von der zum Zweck der Bürgermeisterwahl gegründete „Bürgervereinigung Haunstetten“. Er bekam 109 Stimmen. Kein Bewerber keiner erreichte die absolute Mehrheit.

Am 18. Dezember 1955 wurde Karl Rieger in einer Stichwahl zum Bürgermeister von Haunstetten gewählt. Rieger erhielt 3.372 und Rommel 2.565 Stimmen. Rieger gehörte seit 1948 dem Gemeinderat und nach der Stadterhebung dem Stadtrat an. 1962 wurde ihm die Bürgermedaille in Silber verliehen. Kurz vor der Eingemeindung nach Augsburg wurde Rieger als einziger Haunstetter mit der Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet. Er wohnte seit 1928 in Haunstetten und hatte 1948 den „Parteiloser Bürgerblock“ gegründet.

Zum zweiten Bürgermeister wurde Rudolf Ripperger und zum dritten Bürgermeister wurde der Lehrer Ulrich Stuhler gewählt.

In der Stadtratssitzung vom 22. Dezember 1955 wurde Karl Rieger als Bürgermeister vereidigt.

Im Süden von Haunstetten gibt es eine Bürgermeister-Rieger-Straße und einen Karl-Rommel-Weg.


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Erstellt am: 11.12.2015

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