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Samstag, 01.10.16, 19.00 Uhr
Erntedankkonzert Christuskirche

Samstag, 08.10.16, 19.00 Uhr
Hoigarta

Mittwoch, 12.10.16, 15.00 Uhr
Diavortrag „Syrien vor der Zerstörung“

Mittwoch, 19.10.16, 15.00 Uhr
Diavortrag „Der Norden Chiles und Argentiniens

Freitag, 21.10.16, 15.00 Uhr
Führung „Carbon“ im tim

Samstag, 19.11.16, 13.00 Uhr
Kreativität vorgestellt

Sonntag, 20.11.16, 11.00 Uhr
Kreativität vorgestellt

Mittwoch, 23.11.16, 15.00 Uhr
Diavotrag „Südafrika - Land der Gegensätze“

Freitag, 25.11.16, 19.00 Uhr
Vortrag „Leben in Fülle - Hoffnungs- bilder im Johannesevangelium“

Mittwoch, 30.11.16, 15.00 Uhr
Klassisches Konzert „Live Music Now“

Freitag, 09.12.16, 16.30 Uhr
Wehrhaftes Augsburg

Sonntag, 11.12.16, 18.00 Uhr
Benefizkonzert Christuskirche

Montag, 09.01.17, 17.30 Uhr
Führung Brauerei Riegele

Mittwoch, 25.01.17, 15.00 Uhr
Diavortrag „Kunst und Kultur der Donaumetropole - Wien“

Mittwoch, 01.02.17, 15.00 Uhr
Diavortrag „Land des Lichts - die Provence“

Mittwoch, 15.02.17, 15.00 Uhr
Diavortrag „Schloß Linderhof“

Mittwoch, 22.02.17, 15.00 Uhr
Diavortrag „Faschingsbräuche in Deutschland, der Schweiz und Italien“

Mittwoch, 22.02.17, 16.00 Uhr
Besichtigung „Römisches Museum“

Mittwoch, 01.03.17, 15.00 Uhr
Diavotrag „Tansania“

Samstag, 04.03.17, 10.00 Uhr
Führung St. Ulrich und Afra

Samstag , 2503.17, 18.15 Uhr
Theaterfahrt nach Neusäß

Samstag, 25.03.17, 19.00 Uhr
Hackbrettkonzert mit Komalé Akakpo

Weitere Infos hier


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Aktuell: Ablass des Lochbachs

Karl Wahl berichtet:



Derzeit ist der Lochbach wie alljährlich abgelassen. Es fliessen nur nur noch ein paar Eimer Wasser durch sein Bett.

Der Ablass begann am 17. September und dauert bis zum 1. Oktober. Er wird benötigt zu Revisionsarbeiten am Bachbett und zur Reinigung des Bachbetts sowie zu Entfernung von Müll (u.a. auch Waschmaschinen und Kühlschränke).

Aufgenommen im Süden von Haunstetten


(Text & Bild: Karl Wahl)

Erstellt am: 24.09.2016

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Aktuell: Eingeschränkter Dienstbetrieb im Bürgerbüro Haunstetten

Die Stadt Augsburg berichtet:

Aufgrund eines Wasserschadens vom 31. August im Bürgerbüros Haunstetten ist es notwendig unumgängliche Renovierungs- und Trocknungsarbeiten durchzuführen. Sie beginnen am Dienstag, 27. September, mit einem geschätzten Zeitfenster von vier Wochen.

Während dieser Zeit kann das Bürgerbüro Haunstetten nur einen eingeschränkten Dienstbetrieb anbieten, da große Teile der Räumlichkeiten aufgrund der Renovierungs- und Trocknungsarbeiten nicht genutzt werden können. Es werden zwar alle bekannten Leistungen der Bürgerbüros angeboten, während der Baumaßnahmen stehen jedoch lediglich drei Schalterarbeitsplätze zur Verfügung.


(Quelle: augsburg.de)

Erstellt am: 22.09.2016

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Aktuell: Katze entlaufen

Eine Katze ist am Samstag in der Leharstrasse 5 entlaufen.
Sie hat weiße Pfoten eine weiße Brust und einen weißen Streifen auf der Nase.

Infos an info@haunstetten.info - wir leiten diese dann weiter.

Erstellt am: 22.09.2016

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Aktuell: ÖDP fordert Naturschutz für gesamte Flugplatzheide

Die ÖDP Augsburg berichtet:

Wie berichtet hat sich das Bayerische Umweltministerium kürzlich erfreulicher Weise sehr deutlich für den Erhalt der verbliebenen Flugplatzheide in Haunstetten ausgesprochen. Im Zusammenhang mit dem vom Freistaat am Bischofsackerweg geplanten Wohnprojekt für Flüchtlinge hatte sich ein breites Bündnis von Natürschützern mit einem Hilfegesuch an die Bayerische Umweltministerin gewandt. Ihr Sprecher bestätigte nun den hohen naturschutzfachlichen Wert dieses Grünzuges.

Nach Ansicht von ÖDP-Stadtrat Christan Pettinger müssten nun auch von der Stadt entsprechende Beschlüsse gefällt werden: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie ohne Not ein hochwertvolles Stück Naturraum im Stadtgebiet für ein Bauprojekt geopfert wird.“ Der Stadtrat habe zwar in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause dem Bauprojekt des Freistaates zugestimmt, doch unter anderen Voraussetzungen: in der Sitzung war betont worden, dass das Gelände in Haunstetten das einzige sei, auf dem die Flüchtlingswohnungen errichtet werden könnten. Im Eindruck dieser Alternativlosigkeit habe auch Pettinger damals dafür gestimmt, dem Freistaat hier keine Steine in den Weg zu legen. „Ich kann nicht den Schutz einer erhaltenswerten Grünfläche gegen die Unterbringung von Flüchtlingen ausspielen“, so Pettinger.

Zwischenzeitlich sei nun aber bekannt geworden, dass die staatliche Flüchtlingsunterkunft in der Calmbergstraße wegen des zurückgegangenen Flüchtlingsstromes in Kürze geschlossen werden soll. „Damit“, so Pettinger, „sind die Karten wieder neu gemischt! Nun hat der Freistaat mit dem Objekt in der Calmbergstraße eindeutig eine Alternative zur Nutzung der Flugplatzheide“. Durch Sanierung und Umbau der Räume an der Calmbergstraße könne der Freistaat ohne zusätzlichen Flächenverbrauch den benötigten Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen: denn dieses Objekt gehört dem Freistaat bereits. Darüber hinaus könne man dort weitaus bessere Bedingungen für eine reibungslose Integration der Betroffenen schaffen. Im Gegenzug müsse dann aber auch die gesamte heute noch existierende Restfläche der Flugplatzheide in Haunstetten unter Schutz gestellt werden, damit in Zukunft Eingriffe nicht mehr möglich seien.

Pettinger hat nun bei Oberbürgermeister Dr. Gribl einen Antrag eingereicht, der den Freistaat auffordert, den „Bauplatz“ Flugplatzheide aufzugeben. Zusätzlich soll dem Freistaat das Areal an der Calmbergstraße als Alternative empfohlen werden. Für die Flugplatzheide sieht Pettingers Antrag vor, dort eine Naturschutzfläche zu errichten, die für die Zukunft jeglichen Eingriff auf dem Gebiet verhindert.


(Text: Christian Pettinger | Stadtrat der ÖDP )

Erstellt am: 21.09.2016

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Aktuell: Schafe wieder in Haunstetten

Karl Wahl berichtet:

Wanderschäfer Josef Hartl aus Mühlhausen ist mit seiner Schafherde wieder im Süden von Haunstetten.



Die Herde auf einer Grünfläche südlich der Tuchbleichstraße. Sie besteht aus rund 400 erwachsenen Schafen, 15 Lämmern und 20 Ziegen.



Die Lämmer sind auch gerne nah beieinander. Einige von ihnen sind erst ein paar Tage alt.



Man kann es kaum glauben, aber die Schafe fressen auch mit gutem Appetit die Brennnesseln.



Auch das sprichwörtlich schwarze Schaf ist dabei.


(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 19.09.2016

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Aktuell: Erinnerungen an die Schulzeit

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl erinnert sich zum Schulstart 2016 an sein Schulzeit

O nütze der Schulzeit schönste Stunden
Sie wissen nichts von Wiederkehr.
Einmal entflohen, einmal entschwunden,
zurück kehrt keine Schulzeit mehr.




Die Eichendorffschule auf einer alten Aufnahme. Es besteht noch die Einfriedung mit einem Durchgang. Die Schulkinder durften aber den Durchgang und den Haupteingang nicht benützen. Sie mussten grundsätzlich den Hintereingang nehmen. Weil das Schulhaus ehemals “Schul- und Rathaus” war, hing rechts neben dem Durchgang ein Informationskasten. In der NAZI-Zeit zierte den Kasten selbstverständlich ein großes Hakenkreuz.

Heuer (2016) ist bei der Eichendorffschule „einiges los“ wie die Freilegung eines Bunkers aus dem zweiten Weltkrieg, die Aufstellung einer Mini-Schule aus Containern und die Generalsanierung des Schulhauses. Das war für den Haunstetter Karl Wahl der Grund, wieder einmal seine Erinnerungen als Haunstetter Schulbub „hervorzukramen“.

Erinnerungen eines Haunstetter Buben an die Schulzeit

Zuvor etwas Haunstetter Schulgeschichte aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg

Nachdem im zweiten Weltkrieg beim ersten schweren Bombenangriff auf die Messerschmittwerke in Haunstetten und im südlichen Augsburg am 25. Februar 1944 acht Schulkinder ums Leben gekommen waren, hatten viele Eltern mit ihren Kindern bei Verwandten auf dem Land Zuflucht gesucht und die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt hatte viele Schulkinder ins Allgäu evakuiert. Von rund 750 Schulkindern waren keine 200 mehr in Haunstetten geblieben.

Erst nach dem zweiten Weltkrieg konnte versucht werden, den regelmäßigen Schuldienst wieder aufzunehmen. Die US-Militärregierung hatte nämlich alle Lehrkräfte, die NSDAP-Mitglied gewesen waren, aus dem Schuldienst entfernen lassen. So wurde sich mit Schulhelfern und sehr jungen Lehrkräften, zum Teil mit noch nicht abgeschlossener Ausbildung beholfen. Mehrere der früheren Lehrkräfte konnten im Laufe der nächsten Jahre nach ihrer Entnazifizierung wieder übernommen werden.


Nun zu den Erinnerung an die Schulzeit

Den regelmäßigen Schulunterricht nach dem zweiten Weltkrieg hat Haunstetten am Montag, 1. Oktober 1945 wieder aufgenommen. Dieser Tag war mein erster Schultag. Eine Schultüte kannten wir damals nicht. Fotos wurden auch keine aufgenommen, denn die „Ami“ hatten gleich nach Kriegsende alle Apparate eingesammelt und davon die besseren behalten. Die einfachen, beispielsweise eine "Box", wollten sie nicht haben und konnten wieder zurückgegeben werden. Die meisten der billigen kamen aber nie zu ihren Besitzern zurück.

Richtige Klassenfotos wurden erst nach der Währungsreform aufgenommen, als die Fotografen wieder etwas verdienen wollten. Die Bevölkerung war wegen des Krieges größtenteils verarmt und deshalb hatten viele Kinder damals keinen stabilen Schulranzen, sondern einen aus fester Pappe mit einer Lederklappe. Selbstverständlich schickten unsere Mütter uns nicht in die Schule, ohne dass vorher ordentlich die Haare geschnitten waren. Viele von uns hatten dann den sogenannten „Nachdhafaschnidd“. Diese Frisur sah tatsächlich fast so aus, als hätte man dem Buben einen Nachttopf aufgesetzt und alles, was an Haaren dann noch zu sehen war, fein säuberlich weggeschnitten.

Die Gemeinde hatte die ersten Jahre nach dem Krieg große Probleme mit der Schule: Während der Aufrüstung vor dem Krieg waren wegen der Messerschmittwerke viele kinderreiche Arbeiterfamilien angesiedelt worden. Danach kamen dann noch die Kinder der Flüchtlinge, der heimatlos gewordenen Ausländer und diejenigen der Heimatvertriebenen hinzu. Bis Ende 1945 war die Schulkinderzahl auf rund 900, bis Mitte 1946 auf etwas über 1.000 und mit den Vertriebenentransporten dann auf rund 1.240 angestiegen.

Weil zu wenig Lehrerinnen, Lehrer und Schulräume zur Verfügung standen, wurden wir provisorisch im sogenannten Abteilungsunterricht ausgebildet, das heißt, wir hatten zwei Jahre lang nur stundenweise Unterricht. Uns machte das überhaupt nichts aus. Erst als wir später regelmäßig jeden Vormittag und ab der vierten Klasse auch noch ausser am Mittwoch und Samstag nachmittags Schule hatten, wurden unsere Gesichter etwas länger.

Die ersten beiden Winter, von 1945 auf 1946 und von 1946 auf 1947, waren bitter kalt. Weil es an Heizmaterial fehlte, hatten wir immer wieder die sogenannten "Kohlaferien" (Kohlenferien). Da mussten wir zwei oder dreimal in der Woche kurz in die Schule kommen. Wir saßen im vollen Wintergewand im Klassenzimmer und die Lehrerin, im Wintermantel, schaute sich unsere Hausaufgaben an und gab uns neue auf. Nachdem sie uns noch das nächste Treffen bekanntgegeben hatte, war die Schule für uns Kleine schon wieder aus.

Damals schrieb man noch mit einem Griffel auf der Schiefertafel. Wenn ich einmal keinen Rechtschreibfehler hatte, dann schrieb die Lehrerin oben groß: "0 Fehler" auf die Tafel, was dann aber nicht ausgewischt, sondern stolz nach Hause getragen und den Eltern und Geschwistern gezeigt wurde. Rechtschreibfehler waren bei mir oft genug der Fall, denn anfangs schrieb ich so, wie ich im Dialekt zu sprechen gelernt hatte, also beispielsweise Kardoffl statt Kartoffel. In der dritten Klasse bekam ich den Lehrer Erich Boiger. Der setzte uns 48 Schüler nach den Anfangsbuchstaben in das Zimmer. Ich saß also, weil mein Name mit W beginnt, in der letzten Reihe und noch dazu ganz allein. Was vorn an die Tafel geschrieben wurde, konnte ich einfach nicht erkennen und einen Nachbarn zum Hineinschauen hatte ich auch nicht. Als dann irgendwann ein Augenarzt kam, wurde festgestellt, dass ich weniger als 50 Prozent eines normalen Menschen sehe und noch dazu stark kurzsichtig bin. Daraufhin durfte ich in die zweite Reihe und auch zukünftig immer vorn sitzen und seitdem hatte ich nie mehr einen "Dreier" im Zeugnis. Bald darauf bekam ich eine Brille. Bei uns Schülern wurde aber kein großer Wert auf eine gründliche Untersuchung der Augen gelegt. Meine Brille bestand deshalb nur aus besseren Brenngläsern und viel geholfen hat sie auch nicht, mir wurde nur "schwindlig" davon, weshalb ich sie auch nicht getragen habe. Außerdem hieß es damals immer: "Ein Mann (eine Frau) mit Brille, mein letzter Wille."

Für die Kinder und Jugendlichen in Deutschland setzten sich die Amerikaner besonders ein, indem sie die Schulspeisung gegen die drohende Unterernährung einführten, Jugendheime einrichteten und den Jugendsport unterstützten.

Die sogenannte Schulspeisung gab es zum ersten Mal und noch kostenlos 1946 vom 1. Oktober bis kurz vor Weihnachten. Damit wurde von den Amerikanern der hungernden deutschen Bevölkerung an jedem Schultag eine Mahlzeit für jedes Schulkind geschenkt.

„Sei Häfale" (Essnapf), seinen Trinkbecher und seinen Löffel musste jedes Kind selbst mitbringen. Anfangs wurde die Schulspeisung im Keller eines Nebengebäudes des Schulhauses (später Eichendorffschule), das lange Zeit das Domizil des Obst- und Gartenbauvereins war, ausgege-ben. Weil wir bei schlechtem Wetter gezwungen waren, die Schulspeisung im Klassenzimmer auf der Schulbank einzunehmen, kam es zu vielen Verschmutzungen, was dem anschließenden Schulbetrieb nicht gerade förderlich war.

Was da ausgeteilt wurde, war stark nach dem Geschmack der US-Be-völkerung ausgerichtet und alles war für den Transport von Amerika zu uns getrocknet und konzentriert. Hier wurde nur noch das Wasser dazugegeben und das Gericht zubereitet. Die Grundnahrungsmittel waren alle Arten Getreidesorten, Nudeln und Gries. Weiterhin wurden verwendet: Milch- und Magermilchpulver, Trockenei und Trockenkartoffeln, Erbsen-mehl und Tomatenmark, Kondensmilch und Suppenkonserven. Als Süßigkeiten gab es verschiedene Fruchtsäfte, beispielsweise war Grapefruitsaft bei uns damals weithin unbekannt. Manchmal gab es sogar Schokolade, Drops oder Kekse.

Weil man bei uns diese Art der Lebensmittel nicht kannte, wurden daraus abenteuerliche Gerichte zubereitet, an die sich noch viele mit "Grausen" erinnern wie an den "wiaschda Habrfloggabrei" (wüster Haferflockenbrei), der gekratzt hat beim Schlucken und den manche wieder erbrochen haben. Der Brei - es gab fast immer irgendeinen Brei - war nicht durchgehend gesüßt, sondern es wurde nur eine Prise Zucker oben darübergestreut oder ein bis zwei Esslöffel voll Fruchtsirup dazugeschüttet. Sehr selten fand man sogar ein paar Rosinen im Brei. Der Haferflockenbrei schmeckte nicht einmal neutral, sondern leicht bitter und er zog Fäden. Trotzdem war er eigentlich gesund, weil das volle Korn mitsamt den Schalen verwendet wurde. Manchmal war es aber kein Brei mehr vor lauter Wasser, sondern nur noch eine Art Haferschleim. Berüchtigt waren auch das amerikanische Kartoffelpüree, ein „glasiger Kartoffelstampf,“ der an eingedickten Tapetenkleister erinnerte und die "durchdrehte Kartofflsupp". Ganz selten gab es sogar ein Würstchen zum Kartoffelbrei. Die süßen Milchnudeln und die Erbswurstsuppe konnte man ja noch einigermaßen genießen, aber die Ochsenschwanzsuppe war eine salzige braune Masse mit viel "Bolla" (Klumpen) drin. Von den vielerlei Breisorten schmeckte am besten noch der Reisbrei. Manchmal gab es auch einen Pudding mit einer undefinierbaren, süßen Soße dazu. Auch an den Wasserkakao mit einer großen Semmel, ähnlich wie die heutigen „fast-food-Gummisemmeln“ können sich viele noch gut erinnern, weil die Brühe noch nach Stunden im Magen gegluckert hat.

Für die Speisen wurde so gut wie nie Milch, aber auch sehr wenig Milchpulver, dafür aber sehr viel Wasser verwendet. Das ist insofern verständlich, denn die Bediensteten und Köche, es waren auch einige „Entnazifizierte“ dabei, hatten ja auch Familie, Kinder und Verwandtschaft zu versorgen, oder sie zweigten Verschiedenes zum „V’rschiaba“ ab. Möglicherweise kam von den Lebensmitteln, die die Ami spendeten, auch einiges schon gar nicht in Haunstetten an.

Ende April 1947 wurde die Schulspeisung wieder eingeführt, diesmal aber in einer Baracke des ehemaligen KZ und späteren Flüchtlingslagers an der Inninger Straße ausgeteilt. Den damaligen Zustand in der Baracke während der Schulspeisung mit den verdreckten Tischen und stellenweise erbrochenem Essen würde man heute als menschenunwürdig bezeichnen. An die Baracke kann ich mich deshalb noch gut erinnern, weil sie nach dem Krieg zu einer Art von Kulturzentrum von Haunstetten geworden war. Da spielte auch die "Haunstetter Volksbühne" den "Paternosterkramer von Ettal", bei dem ich als kleiner Bub gebraucht wurde. Meine Schwester bekam in dem Stück von ihrem Bühnenliebhaber ein großes Herz aus süßem Mürbteig überreicht. Zu meinen Leidwesen war das Herz ab der zweiten Aufführung aus Teigresten zusammengebacken und nur äußerlich appetitlich anzuschauen.

Später hat die Teilnahme an der Schulspeisung eine Art von Schutzgebühr gekostet; ich glaube, täglich „a Zehnerle“. Weil der typisch schwäbische „Ruach“ das nicht verkraften konnte, bekamen viele Kinder das Zehnerle dann nicht mit. Ich persönlich bin später oftmals nicht zur Schulspeisung hingegangen und habe mit dem gesparten Geld in der Drogerie Wohlgemuth am Georg-Käß-Platz ein Pulver, das nach Kakao schmeckte und eine Mineralienmischung und Spurenelemente enthielt, gekauft.

Nach den damaligen Speiseplänen müsste die Schulspeisung eigentlich recht appetitlich gewesen sein.
Hierzu ein Auszug aus dem Speiseplan Ende Mai bis, Anfang Juni 1947

28. Mai Teigwaren in Obsttunke, 333 Kalorien
29. Mai: Hafer-Schokoladen-Brei, 348 Kalorien
30. Mai: Bohnen-Tomatensuppe, 349 Kalorien
31. Mai: Eiskreme-Fruchtspeise, 358 Kalorien
1. Juni: keine Schulspeisung (Sonntag)
2. Juni: Milchkartoffeln, 373 Kalorien
3. Juni: Teigwaren in Tomatentunke, 345 Kalorien
4. Juni: Erbsensuppe, 279 Kalorien
5. Juni: keine Schulspeisung (Fronleichnam)
6. Juni: Fruchtgries mit Milchtunke, 357 Kalorien
7. Juni Trinkschokolade, weißes Brötchen, 347 Kalorien

Bei all der Kritik an der Schmackhaftigkeit und an den sonstigen Umständen soll der gute Wille der Amerikaner, der hungernden deutschen Schuljugend und damit auch der Bevölkerung zu helfen, aber nicht vergessen sein.

Haunstetten bemühte sich nach Kräften, den Mangel an Schulzimmern zu lindern und kaufte deshalb 1947 die Turnhalle der bis Kriegsende bestehenden "Fliegertechnischen Vorschule" an der damaligen Frühlings- und heutigen Arberstraße. Dort wurden zwei Klassenzimmer eingerichtet und in der Halle der Schulsport betrieben. Viele Haunstetter bezeichnen diese Halle immer noch als die „alte Turnhalle“. Nachdem im Krieg die Haunstetter Saalbauten wie das Jägerhaus und die TSV-Turnhalle durch Bomben zerstört worden waren, fanden in der Turnhalle an der Frühlingstraße jahrelang alle größeren Veranstaltungen wie Bälle, Radballturniere usw. statt.

Im Sommer 1947, als wir schon von den großen Ferien träumten, nahm die Kartoffelkäferplage fast katastrophale Ausmaße an. Der botanische Name ist „Colorado-Käfer“. In Haunstetten mussten viele Schulklassen (mit Achtjährigen und älteren Schülern) auf die Kartoffelfelder zum Absammeln von Larven und Käfern, was sehr unappetitlich war, weil die meisten Larven in den Fingern zu einer ekligen und stinkenden Masse zerplatzten. Sie sind ein gefährlicher Kartoffelschädling und fressen die Pflanzen völlig kahl. Weil die Schädlinge sich zur Zeit des zweiten Weltkriegs hier verbreiteten, entstand die fast unausrottbare Meinung, dass die "Ami" die Käfer- und Käferlarven von Flugzeugen aus abgeworfen hätten. Einer der Haunstetter Bauern, Otto Müller, wollte jedem Kind, das auf seinen Feldern Kartoffelkäfer gesammelt hatte, dafür ein paar Kartoffeln geben. Doch die meisten Bauern drohten ihm, weil er angeblich damit die Preise verderben würde. Welche Preise damit gemeint waren, blieb dahingestellt, weil wir für Gottes Lohn sammelten.

Wenn große Ferien waren, fuhren viele Schulkinder "auf's Land" zu irgendwelchen Verwandten. Sie wurden von allen anderen beneidet und erzählten danach erst recht und "mit Fleiss", was sie alles erlebt hatten und wie toll es dort gewesen war. Den daheimgebliebenen war es zu der Zeit immer "stinklangweilig", weil nur noch wenige Kinder da waren und „nichts los" war. Aber ein Aufsatz mit dem Titel: „Mein schönstes Ferienerlebnis“ war trotzdem fällig. Dazu musste ich immer etwas erfinden. Meine Ehefrau hat als Schulkind jedes Jahr den Aufsatz „Der erste Schnee“ schreiben müssen. Der fing regelmäßig so an: „Als ich heute morgen aufwachte und zum Fenster hinausschaute ....“. Meine Frau schrieb den Aufsatz Jahr für Jahr wieder ab. Als es aber einmal mittags zu schneien begonnen hatte, gab es Ärger mit der Lehrerin und zu Hause.

In den „großen Ferien“ strich der Schulhausmeister Jahr für Jahr auf der Toilette die Pisswand für Buben bis etwa auf einen Meter Höhe mit Bitumen an. Der Anstrich wurde einfach auf den Verputz der Toilettenwand aufgetragen und am Boden verlief eine Ablaufrinne entlang. In den Pausen standen wir Buben reihenweise vor der Wand. Bis zur ersten Pause am Tag hatte sich bei uns Buben ein kräftiger Druck aufgebaut. Viele versuchten damit, über den Bitumenanstrich hinaufzustrahlen, was auch einigen immer wieder gelang.

Früher fielen die „Maikäferjahre“ in Haunstetten und in den Nachbardörfern zufällig auf die Schaltjahre. Ein Schaltjahr war also gleichzeitig ein Maikäferjahr. Das konnte man sich ganz gut merken. Die kleinen Tierchen traten dabei in solchen Massen auf, dass einem vor den eigentlich niedlichen, kleinen Käfern richtig grauste. Mein drittes Schuljahr, 1948, war wieder eines der großen Maikäferjahre. Wir Schulkinder musten deshalb in den Haunstetter Wald zum Sammeln gehen. Alle sollten irgendwelche Schachteln oder sonstige Behältnisse mitbringen und dann ging es vom Schulhaus die Krankenhausstraße hinaus in den Wald. Alles, was wir zum Einsammeln mitgebracht hatten, war in kurzer Zeit voller Maikäfer. Einer meiner Schulkameraden hatte einen Behälter aus den Armeebeständen der „Ami“ mitgebracht. Der hatte ungefähr 25 Liter Fas-sungsvermögen. Nachdem die normalen Schachteln bald voll waren, füllten wir alle zusammen den großen Kanister. So lieb wir die Käfer nomalerweise hatten und so gern wir mit ihnen spielten: in den ungeheueren Mengen wurde sie zu einer stinkenden, ekligen und wutzligen Masse. Keiner von uns wusste übrigens mit den eingesammelten Käfern etwas anzufangen. Keiner hatte uns oder dem Lehrer gesagt, was wir damit tun sollten oder wo wir sie abgeben hätten können. So warfen wir die vielen tausend Maikäfer an der ehemaligen oberen »Pferdeschwemm«“ - sie war dort, wo die Krankenhausstraße über den Lochbach führt - einfach in den Lochbach. Vermutlich konnten sich X-tausende aus der “Schwemm“ und aus dem Lochbach wieder herausretten. In einem normalen Jahr war es selbstverständlich Ehrensache eines Buben, immer und überall eine handvoll Maikäfer in einer kleinen Schachtel im Schulranzen zu haben oder sonst mit sich herumzutragen. Sie wurden eifrig verglichen und getauscht, denn da gab es ausser den normalen mit braunen Fühlerlamellen welche mit hellen Fühlern, das waren die „Bäcker“ oder „Müller“ und die mit den dunklen Fühlern waren die „Kaminkehrer“ oder „Mohrla“ oder „Neger“. Die Weibchen haben sechs und die Männchen sieben Fühlerblätter. Ausserdem sind die Fühler beim Männchen etwas größer, breiter und länger. Dann gibt es die roten Maikäfer, bei denen die Beine und der Halsschild kupferrot sind, im Gegensatz zum rotfüßigen Maikäfer, dessen Halsschild schwarz, aber seine Füße fuchsrot sind. Weiterhin den schwarzfüßigen Maikäfer mit schwarzen Beinen und schwarzem Halsschild und noch die wolligen Maikäfer, die stark mit filziger Wolle bedeckt sind. Das alles war genug Anlass zum Begutachten und zum austauschen. Ein paar besonders kernige Schulkameraden, denen es „vor gar nix graust hot“, bissen für ein Zehnerle einem Maikäfer sogar den Kopf herunter und behaupteten, das schmecke so ähnlich wie Nuß. Alle Hühnerhalter, jede Familie mit Garten hatte Hühner, hatten inzwischen die Erfahrung gemacht, dass die Eier ungenießbar werden, wenn die Hennen zu viele Maikäfer zu fressen bekommen. Man musste sie also einteilen. Wir füllten die Käfer zuerst in große Schachteln und nach und nach in einen Schuhkarton um, in den oben ein Loch geschnitten war, das gerade so groß war, dass ein Maikäfer herauskrabbeln konnte. Bei der Fütterung standen die Hennen rings um die Schachtel herum und packten jeden Käfer, der herauskroch. Falls es doch einmal einer schaffte, ein kurzes Stück davonzufliegen, dann rannte ihm eine Henne mit hochgerecktem Kragen, offenem Schnabel und flügelschlagend hinterher, was immer eine Mordsgaudi war.

Mit Beginn der dritten Schulklasse kamen wir in das zu vier Schulzimmern ausgebaute Dachgeschoß des Schulhauses (später die Eichendorffschule). Wir bekamen das Nordzimmer, da war es wenigstens im Sommer nicht ganz so heiss wie in den anderen Dachschulzimmern. Bisher hatte Lehrer Erich Boiger im Sommer mit uns so seine Probleme gehabt. Wir Schulbuben hatten bei heissem Sommerwetter nichts an ausser einer kurzen Hose oder einer "Krachledernen". Weil es im Schulhaus aber auch im Sommer kühl war, predigte uns der Lehrer eine kleine Ewigkeit lang, dass wir wenigstens ein Hemd im Schulranzen mitbringen sollten, wenn wir schon unterwegs keines anhatten, denn bei einem mehrstündigen Aufenthalt im Schulhaus konnte man sich ohne Hemd leicht erkälten.
Wenn es sehr heiss war, hatten wir mittags keinen Appetit zum Essen und gingen gar nicht heim, sondern gleich zum Baden in die Pferde-schwemme beim ehemaligen Feuerwehrhaus an der Krankenhausstraße. Falls wir wirklich eine Kleinigkeit zum Essen wollten, schwammen wir im „Hundsdabbr“ im Lochbach bis zur damaligen Gärtnerei Schweiger (heute Gärtnerei Türk) und "klauten" uns dort ein paar Kohlrabi. Richtig Schwimmen konnten wir noch nicht, es reichte jedoch für kürzere Strecken, mit den Händen vor sich her im Wasser wie ein Hund auf und ab zu rudern).

An die Dachschulzimmer erinnere ich mich noch recht gut, denn im nördlichen war meine Klasse und im südlichen wurde einer der beiden Englischkurse gehalten. Die Lehrer Karl Geis und Walter Kunz durften uns "freiwillig" in dieser Sprache unterrichten, weil wir ja von den Amerikanern besetzt waren und deshalb Englisch lernen sollten.

In der Leisenmahd befand sich damals ein Sägewerk, von dem ein paar Mal in der Woche ein Langholzfuhrwerk nach Garmisch fuhr, um Holz zu holen. Bei der Hinfahrt war der sogenannte Nachläufer immer eingeschoben. Bei der Rückfahrt war er dann bis fast zum Ende des Langholzes ausgezogen und unter der Ladung saß in einem gelochten Eisensessel ein Arbeiter, der bei Bedarf mit einer Handkurbel mitbremsen musste. Dieser Eisensessel reizte schon arg und wenn wir gelegentlich durch das Gelände der Sägerei gingen, setzten wir uns hinein. Die Fahrer blieben jeden Vormittag, wenn sie nach Garmisch fuhren, vor der Metzgerei Mattes bei der Kreuzung Landsberger - Inninger Straße stehen und kauften sich dort eine Brotzeit. Als ich wieder einmal zur Schule ging, fuhr gerade sehr langsam das Fuhrwerk aus der Hötzel- in die Haunstetter Straße. Flugs setzte ich mich in den Sessel, um bis zur Metzgerei mitzufahren. Einmal war es ein Vergnügen, während der Fahrt in dem Sessel zu sitzen und zum anderen war der Schulweg bis zur Eichendorffschule viel kürzer. Kurz danach fiel mir siedendheiss ein, dass es ja Nachmittag war und die Fahrer wahrscheinlich gar keine Brotzeit kauften und irgendwohin durchfuhren oder vielleicht gar über Nacht fort blieben. An der damaligen Abzweigung der Landsberger von der Hauptstraße (heute Bürgermeister-Widmeier-Straße) musste das Fuhrwerk wieder langsam fahren. Ich stieg schon vorher aus dem Sessel, hielt mich noch irgendwo fest und begann, mit den Füßen noch in der Luft, mitzurennen. Als ich mich dann ganz hinunterließ, bin ich nicht einmal "hingeflogen". Danach war ich recht stolz auf mein Abenteuer. Leider durfte man das den Erwachsenen nicht erzählen.

Auf dem Heimweg vom Schulhaus (später Eichendorffschule) war es für mich üblich und ganz normal, dass ich im (heute) alten Haunstetter Friedhof ins Leichenhaus ging und schaute, ob dort jemand lag. Die Verstorbenen wurden damals alle noch im offenen Sarg aufgebahrt. Zu Hau-se musste man dann der Mutter erzählen, wer dort lag und wie der Gesichtsausdruck war, ob mit aufgerissenen Augen und offenem Mund oder verklärt usw. Das Haunstetter Blättle erschien damals nur einmal wöchentlich, zeitweise sogar nur alle 14 Tage und so kamen die Eltern auch zu einem Teil der neuesten Nachrichten.

Ein paar Jahre nach dem zweiten Weltkrieg wurde in Haunstetten die Bekenntnisschule eingeführt.

Hierzu ein Blick in die Geschichte:

Der 30-jährige Krieg war neben politischen Konflikten auch ein Religionskrieg.
Schon vor 100 Jahren gab es in Haunstetten Bestrebungen zu einer Bekenntnisschule. Am 4. Oktober 1913 lehnte der Gemeindeausschuss (Gemeinderat) von Haunstetten jedoch die Errichtung einer protestantischen Konfessionsschule mit neun gegen eine Stimme ab.

Mit der Einführung der Bekenntnisschule wurden die Kinder in rein katholische und evangelische Klassen aufgeteilt. Leider wurden dadurch auch viele Schulfreundschaften auseinandergerissen. Sogar die Toiletten wurden dann nach katholischen und evangelischen Schulkindern getrennt, die Toiletten für katholische Schulkinder waren auf der Südseite des Schulhauses und für die evangelischen auf der Nordseite. Nicht ein-mal die Rechenhefte konnten gleich sein. Die Rechenhefte der katholischen Schüler hatten karierte Seiten, die Rechenhefte der evangelischen Schüler hatten keine Karos, sondern Rechtecke.

Als eine katholische Religionslehrerin einmal in einer Mädchenklasse nach einer bestimmten Schülerin frug, bekam sie von einem der Mädchen die Antwort, dass diese Schülerin evangelisch sei. Das trug ihr eine saftige Watschn ein und mit erhobener Stimme und in scharfem Ton wurde die ganze Klasse belehrt: „Das heisst nicht evangelisch, das sind Protestanten, die protestieren gegen den einzig wahren und allein seligmachenden Glauben.“

Ein Kommentar zum Thema Bekenntnisschule : Wenn man sich die Geschichte der Bekenntnisschule zu Gemüte führt, dann kann man sich fragen, ob es vielleicht in einem oder in zwei Jahrzehnten wieder Bestrebungen für die Trennung der Kinder nach dem Bekenntnis oder sogar dann schon tatsächlich eine Bekenntnisschule gibt. Dieses Mal aber nicht die Aufteilung in katholische und evangelische Schulkinder, sondern in christliche und in moslemische Schulkinder.

1948 sagte der zweiten Volksschulklasse Mädchen die Religionslehrerin, Schwester Imelda: Wenn man jeden Tag Fleisch zum Essen hat, kann man doch „einmal in der Woche doch darauf verzichten.“ Damit war der Freitag, der Todestag von Jesu gemeint.
In Wirklichkeit hatten ärmliche Arbeiterfamilie nicht einmal jeden Sonntag Fleisch zum Essen. Der Krieg war gerade erst vorbei und das einfache Volk war verarmt und musste mit jedem Pfennig rechnen. In Haun-stetten gab es wegen der Spinnerei und Weberei Haunstetten, wegen der Firma Martini und den Messerschmittwerken, die damals alle nicht mehr in Betrieb waren, viele ärmliche Arbeiterfamilien, die nicht einmal sonntags Fleisch zu essen hatten. Die Ordensschwester kam damals nicht im Geringsten auf die Idee, dass es in der Masse der nach dem Krieg verarmten Bevölkerung anders sein könnte „als jeden Tag Fleisch“ zu essen.

Wenn damals eine Runde gesellig beisammen saß, wurde auch immer ein Lied mit folgendem Text gesungen: „Kardofflsubb, Kardofflsubb, die ganze Woch‘ Kardofflsubb, und imm’r no koi Fleisch“ (Kartoffelsuppe, Kartoffelsuppe, die ganze Woche Kartoffelsuppe und immer noch kein Fleisch). Der Text sagte genügend aus zu der damaligen Situation.

Die damaligen Erziehungsmethoden waren schon etwas ruppig. Ein Mädchen bekam am zweiten Schultag von der Lehrerin von hinten einen Stapel Hefte auf den Kopf geschlagen, weil es einen sechskantigen Bleistift hatte ein paar Mal die schräge Schreibfläche der Schulbank hinunter klickern lassen. Daraus hätte möglichweise sogar eine Gehirnerschütterung resultieren können.
Ein Lehrer war berüchtigt, weil er bei den Buben das Haarbüschelchen vor dem Ohrläppchen genommen, zusammengedreht und dann das Kind an diesem Büschelchen hochgezogen hat. Berüchtigt war er auch wegen seiner schlagkräftigen Erziehungsmethoden.
Auch Tatzen hat es hin und wieder gegeben. Dafür gab es auch den Tatzenstecken.

Zum vierten Schuljahr kam ich in eines der Behelfsschulzimmer bei der Turnhalle der „Fliegertechnischen Vorschule“ an der damaligen Frühlings- und heutigen Arberstraße.

Als wir in der vierten Klasse waren, wollte unser Lehrer Erich Boiger unbedingt einen weiten Ausflug mit uns machen. Die Kosten für einen Omnibus waren damals für unsere Eltern unerschwinglich. Die Währungsreform war ja auch erst gewesen. An Geld mangelte es also hinten und vorn. Unser Lehrer besorgte sich deshalb mit vielen Mühen und Genehmigungen von den Amis zwei Lastwagen mit Fahrern, die uns nach Garmisch kutschierten. Für viele von uns war es das erste Mal, dass wir überhaupt ein bisschen weiter aus Haunstetten herauskamen. Bis auf eine größere Strecke auf der Rückfahrt wegen eines Gewitters konnten wir ohne Planen, also "open air" fahren, was für uns ein tolles Erlebnis war. Das weniger Tolle an so einem Ausflug war, dass dann hinterher ein diesbezüglicher Deutschaufsatz fällig war.

In den Ferien von der vierten zur fünften Klasse kam ich ins Haunstetter Krankenhaus. Mir wurde von Dr. Eymüller der Blinddarm herausoperiert. Blinddarmoperationen waren seine Spezialität, halb Haunstetten hatte damals keinen Blinddarm mehr. An der heutigen Marconistraße stand bis Kriegsende die „Fliegertechnische Vorschule“. Die Verpflegung muss dort so miserabel, die Ausbildung so unmenschlich und die "körperliche Ertüchtigung" eine solche Schinderei gewesen sein, dass sich viele der zukünftigen Flugzeugtechniker im Haunstetter Krankenhaus von Dr. Eymüller "am Blinddarm" operieren ließen, um sich drei Wochen ordentliche Verpflegung und körperliche Erholung zu verschaffen. Damals lag mach nach so einer Operation länger als heute im Krankenhaus.

Wegen meiner Operation kam ich erst zwei Wochen nach Beginn zur Schule zurück. Ich fand aber keine Klasse und keinen Lehrer mehr, weil ein Teil meines Jahrgangs inzwischen in die sogenannte "Jahnschule" verlegt worden war.



Das wieder aufgebauter Wirtschaftsgebäude des TSV Haunstetten. Es war ein Stockwerk höher als zuvor wieder aufgebaut worden. Darin waren dann Behelfs-Schulzimmer eingerichtet bis zur Inbetriebnahme der Fröbelschule.

Die Gemeinde hatte den Wiederaufbau des kriegszerstörten Wirtschaftsgebäudes des Turns- und Sportvereins Haunstetten (TSV) mit einer ersten Hypothek von 80.000 Mark und mit Nutzholz im Wert von 7.800 Mark gefördert. Dafür baute der TSV sein vorher einstöckiges Gebäude zweistöckig auf. In den beiden Stockwerken durfte die Gemeinde dann vorübergehend vier Schulsäle einrichten und zwar solange, bis die Errichtung eines zweiten Schulhauses möglich war.

Im Vereinshaus des TSV wurden die vier Schulräume am 3. September 1949 als „Jahnschule" in Betrieb genommen. Im 1. Obergeschoß waren zwei Schulzimmer und im 2. Obergeschoß zwei Schulzimmer eingerichtet.

Zurück zu meinen Schulerinnerungen.
Ich wiederhole: Wegen meiner Blinddarmoperation kam ich erst zwei Wochen nach Beginn zur Schule zurück. Ich hatte keine Klasse und keinen Lehrer mehr gefunden, weil ein Teil meines Jahrgangs inzwischen in die sogenannte "Jahnschule" verlegt worden war. Bei der Aufteilung der Schüler, wer zukünftig in die „Jahnschule“ gehen oder wer im Schulhaus (später Eichendorffschule) verbleiben sollte, hatte man mich einfach vergessen, obwohl ich der Schüler war, der am nördlichsten von ganz Haunstetten wohnte. Mit der Eröffnung der „Jahnschule“ waren die beiden Behelfsschulzimmer in der Frühlingstraße aufgegeben worden. Dort wurde nach ein paar Jahre lang der Handarbeitsunterricht für Mädchen erteilt.

Nun wurde ich in eine Klasse gesteckt, dessen Lehrer für seine schlagkräftigen Erziehungsmethoden berüchtigt war. Als beispielsweise der Schluss eines Liedes gelernt wurde, wurde dem Lehrer überhaupt nicht bewusst, dass ich erst zwei Tage zuvor zu ihm in die Klasse gekommen war. Weil ich das Lied selbstverständlich nicht singen konnte, bekam ich eine "saftige Watschn" und damit war der musikalische Teil der Schule vorerst für mich erledigt. Zehn Jahre später hat er dann bei meiner kirchlichen Hochzeit die Orgel gespielt und seine Frau hat dabei so schön "So nimm den meine Hände" gesungen, dass alle etwas älteren Damen vor Rührung heftig geschnupft und "gerotzelt" haben.

Meine Mutter ist dann in die Jahnschule gegangen, um mich dort unterzubringen, nachdem ich ja der Schüler war, der am nördlichsten in Haunstetten wohnte. Die Klasse war aber voll. Nach einem halben Jahr hat sie es wieder versucht. Inzwischen hatten zwei "Ausländer"-Familien die Vorankündigung erhalten, dass sie nach Amerika oder Kanada auswandern dürften, wodurch bald Plätze in der Klasse frei sein würden. Lehrer Erich Boiger hat mich deshalb noch angenommen. Weil aber die Auswandergenehmigung auf sich warten ließ, saßen wir lange Zeit "zu dritt" in einer Bank. Weil das Schulzimmer ein Provisorium war, hatte auch der Lehrer kein Pult oder einen Tisch, sondern ebenfalls nur eine alte Schulbank für sich. Zum Zeichnen durfte ich mich dann immer in seine Bank setzen.

Nachdem wir ja in der „Jahnschule“ waren und dabei nächst den Sportanlagen des TSV, wurde jede Gelegenheit vor dem Schulbeginn oder in den Pausen zu „Kepfla“ (Köpfeln) im Sand der Sprungruben genutzt. Unser Lehrer hatte immer „seine helle Freude daran“, weil wir dann zum Zeichnen dreckige Hände hatten.

Das Fortfahren hatte uns besonders gut gefallen, die wirtschaftliche Lage der Eltern ist allmählich auch besser geworden und so waren wir im nächsten Jahr wieder arg lüstern auf eine weitere Fahrt.

Diesmal wurde ein richtiger Omnibus gemietet. Weil wir dabei ja auch was lernen sollten, teilte unser Lehrer jeden ein, um während der Fahrt irgendetwas zu beobachten wie Straßen, Eisenbahnen, Gewässer, Dörfer, Bauwerke, Bestellung der Felder undsoweiter undsoweiter. Dies alles sollte dann hernach in Deutschaufsätzen niedergeschrieben werden.

Aber wie es halt bei einem Schulausflug so ist, kaum hat man das eigene Dorf verlassen, wird erst einmal Brotzeit gemacht und all das Essen, was die Mutter eingepackt hatte und das den ganzen Tag hätte reichen sollen, zusammengemampft. Dann verfolgten wir vielleicht eine halbe Stunde lang die Aufträge des Lehrers, aber wirklich höchstens eine halbe Stunde lang. Bald darauf sah auch der Lehrer ein, dass uns so die Fahrt keine Freude machen würde und liess die Sache "einschlafen". Ein Aufsatz musste danach aber trotzdem geschrieben werden.

Wir fuhren seit der vierten Klasse in jedem Jahr fort und lernten so doch einiges von der Heimat kennen, wie die Walhalle und die Befreiungshalle bei Regensburg, das Römerkastell bei Neuburg, das Kloster Weltenburg und den Donaudurchbruch, Schloss Harburg, die Ruinen Hoch- und Niederhaus sowie die Reste des Kartäuserklosters am Riesrand und die Abtei Neresheim. In südlicher Richtung besichtigten wir den Walchensee mit Kraftwerk, die Echelsbacherbrücke mit 75 m Hohe, das Kloster Ettal, die Höllentalklamm, den damals noch bestehenden Isarwasserfall und Schloss Linderhof. Was heute so selbstverständlich ist und mehr nebenbei "gemacht" wird: der überwiegende Teil unserer Eltern hatten damals diese Sehenswürdigkeiten noch nicht gesehen und bekam sie - wenn überhaupt - oft erst viel später zu Gesicht.
Im letzten Schuljahr wanderten wir noch zum Herzogstand hinauf und blieben dort sogar über Nacht. Für die meisten von uns war dies das erste Mal, dass wir über Nacht von zu Hause weg waren. Es war ein eigenartiges Gefühl aber trotzdem beeindruckend, "hoch" auf einem Berg den einen Tag vergehen und in "Allerherrgottsfrühe" den nächsten heraufziehen zu sehen.

In der siebenten Klasse durften wir noch sogenannte "Bausteine" für die neue Sankt-Albert-Kirche in Haunstetten verkaufen. Dort stand die Notkirche, eine Art luxuriöser Holzbaracke. Jeder von uns musste dazu ein paar Straßen abklappern.

Zum letzten Schuljahr, damals hieß die Schule noch “Volksschule“ und es gab noch acht Klassen, kamen wir in die neu erbaute Fröbelschule. Am 6. September 1952 wurde Haunstetten zur Stadt erhoben und am Tag darauf, am 7. September 1952 wurde die Schule eingeweiht. Damals erhielt das bisherige Schulhaus den Namen Eichendorffschule, weil ja nun ein weiteres Schulhaus, die Fröbelschule, bestand.

Wir waren die ältesten Schüler und durften an der Ecke Olympia- und Gögginger Straße (heute Kopernikusstraße) Eichen pflanzen. Sie stehen heute noch, sind groß geworden und sind gesund. Weil von dem Schulkomplex damals erst ein Teil fertiggestellt war, kamen wir als auslaufende Klasse in das Zimmer im Keller, das eigentlich als Bastel- und Werkraum vorgesehen war. Der Raum hatte seiner Bestimmung entsprechend leicht rauhe Bodenfliesen, damit man beim Basteln nicht rutschen konnte. Wir hatten jeder zum ersten Mal einen eigenen Stuhl, allerdings mit Stahlrohrfüßen. Wenn man so einen Stuhl auf den leicht rauhen Fliesen hin- und herschob, gab das einen "Mordslärm". Wir begrüßten beispielsweise unseren Religionslehrer, der nicht unsere große Liebe war, mit einem langandauernden Hinund herschieben aller Stühle, was fürchterlich lärmte und einen fast irrsinnig machen konnte. Der Religionslehrer war ein Expositus der Pfarrei St. Georg, bevor die Pfarrei St. Albert errichtet wurde. Im Volksmund war das der „Exe“. Irgendjemand hatte ihn wegen seiner etwas charakteristischen Kopfform einmal als „Kischdakobf“ (Kistenkopf) bezeichnet. Die Bezeichnung hat dem Volksmund ganz besonders gefallen und dieser Ausdruck hatte sich damals in Windeseile in Haunstetten verbreitet.

Einmal haben wir ihn so geärgert, dass er den Zeigestecken durch das ganze Klassenzimmer nach hinten warf und einen Schulbuben in der letzten Bank damit traf, dem dabei das Hemd von der Schulter bis zum Ellenbogen aufgerissen wurde.

Nachdem wir schon in einem Bastel- und Werkraum Schule hatten, wollte unser Lehrer auch etwas damit anfangen. Wir bastelten kleine Schachteln aus dickem Karton, eine elektrische Klingel, einen Morseapparat und stellten "Kleisterpapier" in allen Farben und Nuancierungen für Bucheinbände und Geschenkverpackungen her.

Endlich, von uns heiss und lang ersehnt, kamen wir aus der Schule, womit der von den Eltern so oft beschworene "Ernst des Lebens" begann, das war vor über 60 Jahren.

Gedenke der Schulzeit Jahre,
gedenke der Schulzeit Glück.
Es sind die schönsten Jahre.
Sie kehren nie wieder zurück.


(Text & Bilder: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)

Erstellt am: 15.09.2016

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Aktuell: Stützmauer in der Martinistraße

Karl Wahl berichtet:

Update 15.09.2016



Die neue Stützmauer in der Martinistraße ist eingebaut. Zur Zeit werden die Randsteine zwischen der Fahrbahn und dem Fußweg gesetzt.

Update 07.09.2016



Die neue Stützmauer in der Martinistraße steht inzwischen und der Untergrund ist bereits wieder zur Hälfte aufgefüllt.

Update 02.09.2016



Die neue Stützmauer in der Martinistraße entsteht aus Beton-Fertigteilen, die auf die Fundamentplatte gesetzt werden. Der Druck des später wieder aufgefüllten Materials – zumeist Kies – und darauf das Gewicht schwerer Fahrzeuge wie Lastzüge und Busse lasten auf dem waagerechten Teil und verhindern so das Wegkippen der neuen Stützmauer.


Update 02.08.2016



Oben: Bei den Aushubarbeiten für die Stützmauer in der Martinistraße kam ein Haufen alte Kabel aus dem Untergrund.

Unten: Für die Fundamentplatte der Stützmauer in der Martinistraße ist bereits die Schalung fertig. Die Platte wird 20 Zentimeter dick.

Update 25.07.2016



Oben: Mit einem Mantel aus Brettern wurde dieser Baum in der Martinistraße geschützt, damit er bei den Bauarbeiten für die Stützmauer nicht beschädigt wird.

Unten: Die alte Stützmauer in der Martinistraße ist nun komplett abgebrochen.





(Oben: Die bisherige Stützmauer ist bereits freigelegt.
Unten: Ein Teil der Stützmauer ist bereits abgebrochen.
Bild: Karl Wahl)

Zwischen der Dr.-Troeltsch-Straße und der Thomastraße liegt östlich neben der Martinistraße die Zufahrt zur ehemaligen Kunstmühle Haunstetten.

Die Zufahrt liegt neben der Martinistraße, jedoch bis zu zweieinhalb Meter tiefer, weil das Gelände östlich der Martinistraße tiefer liegt. Die Stützmauer zwischen den beiden Straßen hat wegen den immer schwerer gewordenen Fahrzeugen (LKW und Busse) nachgegeben und ist in eine gefährliche Schräglage gekommen.

Es bestand die Gefahr, dass die Mauer umstürzt und dabei die Hälfte der Martinistraße mit wegbricht und die Zufahrt zu den heutigen Wohnhäusern auf dem Areal verschüttet wird. Deshalb wird die Stützmauer jetzt erneuert.

Die Kunstmühle Haunstetten war der älteste Betrieb in Haunstetten, der schon im 14. Jahrhundert urkundlich nachgewiesen ist. Die Mühle stellte im Mai 1990 den Betrieb ein und wurde im November und Dezember 1999 abgebrochen.


(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 15.09.2016

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Erstellt am: 10.09.2016

Mehr darüber...   Druckbare Version Kommentar schreiben 

Aktuell: Eis-Saisonstart im Eisstadion Haunstetten

Die Stadt Augsburg berichtet:

Das Sport- und Bäderamt informiert, dass am Montag, 12. September die Eissaison in der Eissporthalle Haunstetten startet.

Der Publikumslauf findet an folgenden Tagen statt:

Montag 15.30 bis 17.00 Uhr
Dienstag 10.00 bis 11.30 Uhr
Mittwoch kein öffentlicher Lauf
Donnerstag 10.00 bis 11.30 Uhr
Freitag kein öffentlicher Lauf
Samstag 16.00 bis 18.00 Uhr
Sonntag 9.00 bis 11.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr

Erstellt am: 07.09.2016

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Aktuell: Fahrrad am Hallenbad geklaut



Am 31.8.2016 zwischen 19.30 - 21.00 Uhr wurde dieses Fahrrad der Marke Centurion 29" Backfire (siehe Foto) beim Hallenbad in Haunstetten geklaut. Der Diebstahl wurde bereits der Polizei angezeigt.

Infos an die Polizei oder uns (info@haunstetten.info) wir leiten diese dann weiter.

Erstellt am: 01.09.2016

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