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Aktuell: Geschichte des Grundstücks neben der Eichendorffschule

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Die wechselvolle Geschichte des Grundstücks nördlich neben der Eichendorffschule

Das Grundstück nördlich neben der Eichendorffschule, auf dem bald ein Kinderhort erbaut wird, hat eine wechselvolle Geschichte.

Ehemals stand darauf als eines der ältesten Häuser von Haunstetten die Badersölde.

Als Sölde wurden der Hof und der Grund eines Kleinbauern oder Häuslers bezeichnet. Er konnte normalerweise davon nicht allein leben. Er musste sich als Tagelöhner oder Handwerker zusätzlichen "Sold" hinzuverdienen. Der Eigentümer des kleinen Hauses auf dem betreffenden Grundstück übte dann eben den Beruf des Baders aus.
Bader ist eine alte Berufsbezeichnung für den Betreiber einer Badestube. Die früheren Häuser hatten kein Bad, keine Dusche und auch keine Waschküche, wo man aus dem Waschkessel heraus heisses Wasser in die transportable Zinkblechbadewanne schöpfen konnte. Wenn man sich also warm und sauber waschen wollte, was ehemals nicht so oft wie heute gepflegt wurde, blieb nur die Badestube.

Der Beruf des Baders war seit dem Mittelalter bekannt. Sie waren auch die „Ärzte der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den studierten Ärzten leisten konnten. Sie übten einen hochgeachteten, obgleich nicht wissenschaftlichen Heilberuf aus. Neben ihrem eigentlichen Handwerk praktizierten sie auch die sogenannte „kleine Heilkunde“ aus wie Zähne ziehen, Ader­lassen, Schröpfen usw.

Zur Geschichte des Baders in Haunstetten: 1728, also vor rund 290 Jahren, eröffnete der Chyrurgus Josef Anton Ruepp sein Geschäft, aus dem der Friseursalon Schöllhorn hervorgegangen ist. Das war ehemals das Haus Nr. 69 in Haunstetten und es war dann die sogenannte Badersölde, Chyrurgus wurden ehemals die Bader, die Vorgänger der Friseure, genannt.

Bader ist eine alte Berufsbezeichnung für den Betreiber einer Badestube. Der Beruf ist seit dem Mittelalter bekannt. Sie waren die „Ärzte der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den studierten Ärzten leisten konnten. Sie übten einen hochgeachteten, obgleich nicht wissenschaftlichen Heilberuf aus.

Als 1895 der praktische Arzt Dr. Gerber verstorben war und sein Nachfolger, Dr. von Hößlin, sich noch nicht in Haunstetten niedergelassen hatte, versah die Leichenschau für kurze Zeit der Bader Karl Schöllhorn, und zwar für Haunstetten, Meringer Au (Siebenbrunn) und die nördliche Hälfte von Königsbrunn.

Zusätzlich zur Badestube gab es in Haunstetten schon vor über 100 Jahren auch eine Art von Freibad. In der ehemaligen Haunstetter Zeitung vom 15. Juni 1900 war zu lesen: „Zur Badesaison empfiehlt der Unterzeichnete seine gut eingerichtete Badeanstalt zur gefl. Benützung. Achtungsvollst, Josef Schöllhorn, Bader."
Als Freibad war auf dem Grundstück von Schöllhorn unmittelbar neben dem Lochbach eine Fläche von etwa zehn mal 15 Metern und vermutlich bis auf einen Meter Wassertiefe ausgehoben. Die Ränder waren mit Bohlen verkleidet. Das Wasser kam vom Lochbach. Zum Umkleiden standen ein paar Holzhäuschen in der Nähe. Sie sahen etwa so aus wie die „Aborthäuschen“ der Nachbarn.

Dieses „Freibad“ war später von der Gemeinde Haunstetten übernommen worden.
Karl Schöllhorn, Zahntechniker und Friseur, zeigte 1903 an, dass er sich nunmehr „dahier als Zahntechniker niedergelassen“ hatte und empfahl sich für die Anfertigung von künstlichen Zähnen aus Gold, Platina (Platin), Aluminium, Kautschuk, einzelnen Zähnen ohne Gaumenplatte, sowie im Zahnreinigen und Plombieren, Umarbeitung gebrochener oder nicht gut sitzender Gebisse, schmerzlose Zahnextractionen. „Gleichzeitig empfehle ich mich auch im Rasieren, Haar- und Bartschneiden, sowie in allen in dieses Fach einschlagenden Arbeiten. Verkauf von Seifen, Parfümerien, Haaröl, Brillantine etc.“

Am 12. August 1904 war als Bekanntmachung des Bürgermeisters von Haunstetten zu lesen: „Wie alle Jahre so auch heuer, stellt sich der Unfug ein, daß Kinder beiderlei Geschlechts außerhalb des Ortes im Mühlbache baden, wodurch für unsere Gemeinde ein schlechtes Sittenbild entsteht.“ Der damalige Mühlbach war der heutige Lochbach.
Veröffentlichung in der ehemaligen Haunstetter Zeitung anno 1906: „Wie in den früheren Jahren, so wird auch heuer bekanntgemacht, daß der Schuljugend das Baden außerhalb der Badeanstalt besonders in der Nähe der oberen und der unteren Krautgärten strengstens untersagt ist. Die Badeanstalt des Herrn Joseph Schöllhorn ist der Schul­jugend an den bekannten Tagen geöffnet. Es soll jedoch in der Badeanstalt jedes Lärmen und Schreien der Kinder vermieden werden. Haunstetten, den 28. Juni 1906.“

Man stelle sich badende Kinder vor, die dabei nicht Lärmen und Schreien! Die oberen Krautgärten sind heute die Kleingärten beim „Oberer Krautgartenweg“ und die unteren Krautgärten sind heute ein riesiger Parkplatz und noch ein paar Kleingärten beim „Unterer Krautgartenweg.“

So oder so ähnlich ging es fast Jahr für Jahr weiter: „Wie in den früheren Jahren, so wird auch heuer wieder darauf aufmerksam gemacht, daß es unstatthaft ist, wenn Kinder außerhalb des Ortes im Mühlbache baden. Hinreichende Badegelegenheit ist geboten in der Badeanstalt des Herrn Josef Schöllhorn. Nur soll auch hier übermäßiges Schreien und Lärmen vermieden werden.“

Auch wurden die Badezeiten für Buben und Mädchen genau festgelegt: „Bekanntmachung: Betreff: Die auf dem Grundbesitz des approbierten Baders Josef Schöllhorn dahier errichtete gemeindliche Badeanstalt. Hiemit werden im Benehmen mit der Lokalschulinspektion dahier die für die hiesige Jugend festgesetzten Badezeiten veröffentlicht:
„A. Männliche Jugend: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag je bis abends 8 Uhr, Sonntag ab 5 Uhr nachmittags.

B. Weibliche Jugend: Dienstag und Freitag je bis abends 8 Uhr: Sonntags bis nachmittag 5 Uhr.

Ferner wird bekanntgegeben, daß 1. Schutzmann Anton Kiefer, 2. Feldflurer Johann Biehler beauftragt sind, die badende Jugend zu überwachen und ist deren Anordnungen unbedingt Folge zu leisten. Insbesondere werden an dieser Stelle auch die Eltern gebeten, ihre Kinder mit Vorstehendem vertraut zu machen und zur Folgeleistung und einem achtungswürdigen Verhalten in jener Hinsicht zu ermahnen. Haunstetten, den 12. Juni 1912, Ortspolizeibehörde, Seethaler, Bürgermeister.“

Mittwoch 11. August 1915: „Bekanntmachung: Eingelaufene Beschwerden über die Belästigung von Passanten von im Mühlbach [Lochbach] badende Personen veranlassen die Ortspolizeibehörde Haunstetten, darauf hinzuweisen, daß das Baden im Mühlbach in der Nähe von öffentlichen Wegen verboten ist und gegen Zuwiderhandelnde mit Strafanzeige vorgegangen werden müßte. Diesem schon früher bestandenen Übelstande abzuhelfen, hat die Gemeinde Haunstetten bekanntlich eine eigene Badeanstalt geschaffen, so daß keinerlei Gründe das eingangs erwähnte, unschöne Treiben rechtfertigen können. Haunstetten, den 9. August 1915, Ortspolizeibehörde, L. Rucker, Bürgermeister.“

Die von der Gemeinde geschaffene eigene Badeanstalt war das Becken im Grundstück von Schöllhorn, das von der Gemeinde übernommen worden war.

1927 wurde darauf hingewiesen, daß die beiden Roßchwemmen „zum Baden der Pferde benötigt werden“ und dort nicht gebadet werden darf. Die beiden „Roßschwemmen“ bestehen nicht mehr. Die obere Pferdeschwemme lag in der Südostecke Krankenhausstraße und Schloßanger. Die Untere Pferdeschwemme ist ebenfalls verfüllt und es führt die Walchenseestraße darüber hinweg.

Es ist nicht bekannt, wann das Freibad Schöllhorn aufgegeben wurde. 1929 war zu lesen: „Das Baden im Lochbach ist innerhalb der geschlossenen Ortschaft, d. i. von der Kunstmühle bis zur Haunstetter Spinnerei und Weberei nur an der Stelle gestattet, an welcher früher die Badeanstalt war (bei Bader Schöllhorn). An allen anderen Stellen innerhalb dieser Strecke ist das Freibaden, hauptsächlich wegen des dadurch verursachten Flurschadens, verboten.“

1932 kam der endgültige Abgesang: „In früheren Jahren standen auf dem Anwesen des Landwirtes und Baders Josef Schöllhorn einige geschlossene Badehütten, an die sich nördlich ein eingeblanktes [eingeplanktes] Schwimmbad anschloß. Diese Badegelegenheit wurde, nach dem sie wegen Baufälligkeit entfernt werden mußte, nicht mehr erneuert, des es zur Befriedigung heutiger Badebedürfnisse ja doch viel zu klein wäre.“

Dass die Praxis in der alten Badersölde aufgegeben wurde, braucht auf Grund des Alters des Hauses nicht zu verwundern. Beim Bau ganz alter Häuser wurde nur dort, wo eine Mauer hinkommen sollte, der Grund schmal bis in die frostfreie Tiefe von 80 Zentimetern aufgegraben und dann ohne Fundament und ohne Isolierung direkt auf den rohen Boden gemauert. Unterkellert wurde nicht. Für die Innenräume wurde nur die Grasnarbe entfernt und der Naturboden eingeebnet. Dann wurden neben den Mauern und dazwischen mit einem Abstand von rund einem Meter Ziegelsteine gesetzt, die Bodenbalken daraufgelegt und darauf die Bodenbretter festgenagelt. So war dann unter den Fußböden eine gute handbreit freier Raum. Dort wohnten dann die Ratten. Die Kunden hörten in der alten Baderstube immer die Ratten unter dem Fußboden, manchmal sogar richtig aufdringlich, quietschen.

Am 11. März 1938 wurde veröffentlicht: „Die Gemeinde hat vor kurzem das nördlich des Schulhauses gelegene alte Schöllhorn’sche Anwesen mit ca. 1 Tagwerk Hof- und Gartengrund käuflich erworben. Das sehr alte und baufällige Gebäude wird in Bälde abgebrochen werden.“ Die Gemeinde hatte das Grundstück ürsprünglich für eine Erweiterung des Schulhauses vorgesehen. Nachdem damals aber im Norden und Westen von Haunstetten viele Wohnhäuser erbaut wurden oder in Planung waren, hat die Gemeinde statt der Erweiterung des bisherigen Schulhauses ein weiteres Schulhaus geplant. Es wurde die Fröbelschule. Die Realisierung zog sich aber wegen des 2. Weltkriegs noch lange hin. Die Fröbelschule wurde erst im September 1952 eingeweiht und eröffnet. Statt einer Erweiterung des Schulhauses überlegt die Gemeinde nun, auf dem Grundstück der Badersölde ein Rathaus zu bauen.

Am 20. Januar 1939 war in der Haunstetter Zeitung zu lesen: „Bekanntlich mußte schon im vergangenen Jahre die Kassenverwaltung in das Anwesen Schulstraße 5 verlegt werden. [...]. Als geeigneter Bauplatz für das „Rathaus“ wurde der Platz nördlich des Schulhauses in Aussicht genommen. Das von der Gemeinde käuflich erworbene Schöllhorn’sche Anwesen wird schon in den nächsten Monaten abgebrochen. Mit der Ausarbeitung der Pläne für den Neubau ist der Architekt Karl Settele beauftragt.“

Im Juni 1939 wurde die Badersölde in Haunstetten abgebrochen. Maurermeister Josef Karl gab am 23. Juni 1939 bekannt, dass vom Abbruch zu verkaufen seien: Balken, Bretter, Steine, Falzplatten [Dachplatten], Brennholz und Verschiedenes. Verkauft wurde direkt an der Abbruchstelle.



Die ehemalige Badersölde stand nördlich neben der Eichendorffschule. Sie wurde 1939 abgebrochen.



Im Bild links ein Teil des Hauses mit der ehemaligen „alten Schmiede“. Dort ist seit deren Abbruch eine Grünanlage, worauf der Maibaum steht. Nördlich neben der alten Badersolde das den alten Haunstettern noch bekannte Schöllhorn-Haus mit seinem früheren Aussehen, weiter das niedrige Häuschen Bayer/Erdle und dann das Haus, in dessen Erdgeschoß auf der Südhälfte ehemals ein Konsumgeschäft und in der Nordhälfte das Postamt eingerichtet waren. Im Vordergrund die Schienen der Straßenbahnlinie 4.



Blick vom Kirchturm St. Georg. In Bildmitte verläuft die heutige Bürgermeister-Widmeier-Straße. Im Bild rechts ist die Badersölde zu sehen. Links im Bild die Straßenbahnlinie 4, die ehemals bis zum Georg-Käß-Platz fuhr, das ehemalige Haus mit der Alten Schmiede und die Gastwirtschaft „zum Grünen Baum“. Die Aufnahme entstand zwischen 1928 und 1938. (Die Straßenbahnlinie 4 nach Haunstetten wurde am 19. Dezember 1927 eröffnet und die Badersölde wurde ab Februar 1939 abgebrochen. Vermutlich entstand das Foto nach einem Gottesdienst in St. Georg, weil so viele Menschen auf dem Bild sind.



Bei der ehemaligen Badersölde war wie bei den meisten Anwesen in Haunstetten auch eine Landwirtschaft dabei. Der Misthaufen beweist es. Das Bild zeigt, dass die Sölde sehr alt und bis unters Dach feucht war. Deshalb war sie auch wirklich abbruchreif. Im Hintergrund sind etwas vom Dach der Eichendorffschule und von der Turmspitze von St. Georg zu sehen.



Die ehemalige Badersölde in der Nähe des Georg-Käß-Platzes. Im Vordergrund links das veränderte Schöllhorn-Haus. Im Hintergrund St. Georg und im Hintergrund rechts das Gasthaus Hirsch.



Auf dem Bild steht rechts noch die alte Badersölde. Dahinter das inzwischen völlig veränderte Schöllhorn-Haus. Links im Bild das Haus mit der ehemaligen alten Schmiede. Dahinter ist ein Teil der Gastwirtschaft „Zum Grünen Baum“ zu sehen. Der Platz der alten Schmiede ist seit deren Abbruch im Frühjahr 1970 eine Grünfläche, worauf der Haunstetter Maibaum steht.



Blick vom Kirchturm St. Georg herab im Jahr 1939. Im Bild unten rechts wird gerade die ehemalige Badersölde abgebrochen. Sie stand unmittelbar nördlich neben der Eichendorffschule. Ein kleiner Teil des Schulhauses ist im Bild unten rechts zu sehen. Im Bild links unten sind zu sehen die ehemalige Schmiede und die ehemalige Gaststätte „zum Grünen Baum“. In Bildmitte verläuft die Bürgermeister-Widmeier-Strasse und im Hintergrund ist die ehemalige Spinnerei und Weberei Haunstetten zu sehen. Der helle, leicht gebogene Streifen in der rechten, oberen Bildhälfte ist die ehemalige Lokalbahntrasse. Die Lokalbahn fuhr ehemals bis zur Bleicherei und Färberei Martini im Süden von Haunstetten.



Gemälde mit Blick über die Untere Schwemme hinweg. In Bildmitte die Muttergotteskapelle, rechts das Anwesen „Oberer Klett“ und links das ehemalige Haus „Rosengart“ in der Nord-West-Ecke Bürgermeister-Widmeier-Straße und Poststraße. Das Haus war vom Typ „Staudenhaus“, dies ist ein kleinbäuerlicher Haustyp, der in den Stauden, eine Landschaft südwestlich von Augsburg, verbreitet war. Das Staudenhaus ist „einhüftig“, d. h. die Sonnenseite ist zweistöckig und auf der Wetterseite ist das Dach bis zum Erdgeschoß heruntergezogen. Die Untere Schwemme ist verfüllt und es führt die Walchenseestraße darüber hinweg.



Die beiden Pferdeschwemmen in Haunstetten waren selbstverständlich auch ein beliebte Stätte für Kinder. Im Bild ein Blick über die Untere Schwemme hinweg mit der Muttergotteskapelle und rechts mit dem Anwesen Erdle. Die untere Roß- oder Pferdeschwemme ist verfüllt und es führt die Walchenseestraße darüber hinweg.



Die untere Roß- oder Pferdeschwemme. Sie ist verfüllt und es führt die Walchenseestraße darüber hinweg. Im Bild das Haus Miller, im Volksmund der „Obere Klett“. Das Bild zeigt noch eine ländliche Situation mit Kühen auf der Weide und mit Enten auf der Schwemme. Ehemals hatte jedes bäuerliche Anwesen einen Taubenschlag. Hier ist er im Dach untergebracht. Im Bild erkennt man die Anfluggabel für die Tauben vor der Einschlupföffnung im Giebel.



Teil der unteren Schwemme. Von rechts kommt der Lochbach. Dahinter das Elektrizitätswerk von Haunstetten.



Die untere Roß- oder Pferdeschwemme. Sie ist verfüllt und es führt die Walchenseestraße darüber hinweg. Im Bild das Haus Miller, im Volksmund der „Obere Klett“ nach dem ehemaligen Eigentümer Klett.



Die untere Roß- oder Pferdeschwemme. Nach einem schweren Arbeitstag führte man die Pferde zum Abkühlen und Waschen in die Schwemme.


(Text & Bilder: Karl Wahl / Archiv Karl Wahl)


Lesen Sie hier weiter für Teil 2 (Luftschutzbunker, Holzplatz, Kiosk und Wohnblock)


Erstellt am: 29.05.2016

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Erstellt am: 22.05.2016

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Aktuell: Premium AEROTEC investiert in Augsburg

Premium AEROTEC berichtet:



(Oben: Bernd Herbich (Vorsitzender des Betriebsrats von Premium AEROTEC in Augsburg), Claus Mayer (Planungsbüro MR Plan), Dr. Thomas Ehm (Vorsitzender der Geschäftsführung von Premium AEROTEC), Eva Weber (Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg), Ulrich Amersdorffer (zukünftiger Standortleiter von Premium AEROTEC in Augsburg), Jürgen Kornmann (Leiter der Immobiliengesellschaft von Airbus Group), Michael Stiegeler (Bauunternehmung Züblin). Mitte: Die bestehende Fertigungshalle mit den beiden nun begonnenen Anbauten im Norden (rechts im Bild) und im Süden (links im Bild). Unten: Dr. Thomas Ehm, der Vorsitzender der Geschäftsführung von Premium AEROTEC (vor der Bautafel mit der Illustration des nun begonnenen Anbaus))

Premium AEROTEC investiert in Augsburg: Spatenstich für den Ausbau der A350-Produktion

Der Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC investiert weiter in seinen Augsburger Standort und baut die Produktionsstätten für das Langstreckenflugzeug A350 XWB aus. Dazu erweitert das Unternehmen die bestehende Fertigungshalle in unmittelbarer Nachbarschaft zur Fußballarena – und setzt zum 100-jährigen Jubiläum des Flugzeugbaus in Augsburg ein starkes Zeichen für die Zukunft.

Der Luftfahrtstandort Augsburg war stets dem Leichtbaugedanken verbunden. Dies führt Premium AEROTEC nun mit der Investition in die A350-Fertigung fort. Die Maßnahmen umfassen zwei Anbauten: Auf der Nordseite entstehen rund 4.000 Quadratmeter Produktionsfläche für die Herstellung der hochmodernen Tür- und Torrahmen aus Kohlenstofffaserverbundwerkstoff (CFK), an der Südseite weitere rund 4.500 Quadratmeter. Damit erweitert Premium AEROTEC seine Kapazität für die Montage von CFK-Rumpfschalen (linke und rechte Seitenschalen der A350-Sektion 16/18).

Mit den beiden nun begonnen Anbauten schafft Premium AEROTEC die Grundlagen für einen weiteren Produktionshochlauf im A350-Programm: Bei der längeren A350-Version -1000 kommt erstmals in einem zivilen Airbus-Flugzeug eine Türrahmenstruktur aus CFK zum Einsatz. Möglich wurde dieses technologische Novum durch die konsequente Weiterentwicklung der CFK-Fertigungstechnologie. Kernstück des Produktionsprozesses ist das automatische Ablegen der CFK-Bänder. Der Einsatz von Robotern gewährleistet die notwendige Ablagequalität und Positionsgenauigkeit. Die Herstellung des CFK-Türrahmens wird zukünftig im nördlichen Anbau erfolgen. Die Erweiterung auf der Südseite schafft mehr Platz für die Montage der hinteren Seitenschalen für die A350 XWB. Je nach Version sind die beiden in Augsburg hergestellten Seitenschalen bis zu 17 Meter lang und knapp 5,5 Meter breit. Damit sind sie die größten in Europa gefertigten CFK-Flugzeugbauteile. Zusammen mit der ebenfalls in Augsburg entwickelten und gefertigten Fußbodenstruktur sowie der CFK-Druckkalotte entsteht daraus bei Airbus in Hamburg die vollständige hintere Rumpfsektion der A350 XWB.

100 Jahre Luftfahrt in Augsburg: Augsburg zählt zu den Pionierstandorten des Flugzeugbaus in Deutschland. Im Jahr 1916 wurde dort die Bayerische Rumpler-Werke AG gegründet. Später prägten Unternehmen wie Messerschmitt, MBB, DASA und EADS den Standort. Seit Gründung von Premium AEROTEC am 1. Januar 2009 werden aus Augsburg heraus insbesondere die Geschicke des deutschen CFK-Flugzeugbaus bestimmt. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Standorts beteiligt sich Premium AEROTEC auch an einer CFK-Ausstellung, die ab 22. Juni im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) zu sehen ist.


(Text & Bilder: Premium AEROTEC)

Erstellt am: 20.05.2016

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Aktuell: Feuerwehreinsatz Eichlerstraße

Das Amt f. Brand und Katastrophenschutz berichtet:

Kurz vor 15:00 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle mitgeteilt, dass ein Bewohner in der Eichlerstraße, erhöhte Messwerte mit einem privat gekauften Strahlenschutzmessgerät gemessen hatte.

Die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr aus Haunstetten rückten mit speziellen Strahlenschutzausrüstung und Strahlenschutzmessgeräten aus.

Die betreffende Wohnung wurde mit Strahlenschutzanzügen und Strahlenschutzmessgeräten genau kontrolliert.

Keine Messergebnisse. In einem Bereich der Wohnung wurde eine extrem geringfügige, leichte Erhöhung der Nullrate gemessen.

Zur Info: Bei der“ Nullrate“ wird von der natürlichen Umgebungsstrahlung gesprochen. Z.B. ist die Nullrate in Augsburg kleiner wie im Bayerischen Wald.

Früher verwendete farbige Fließen oder auch Schlacke im Fehlboden (frühere Deckenkonstruktion), können die Nullrate erhöhen. Ist aber harmlos und nicht gefährlich.

Keine Gefahr!

Auf der Anfahrt wurde von einem Feuerwehrfahrzeug, ein neun Monate alter, kleiner Hund überfahren, der Hund riss sich vermutlich los und rannte genau in diesem Moment über die Straße und kam unter das Feuerwehrauto.

Eingesetzte Feuerwehrangehörige: 32
Eingesetzte Feuerwehrfahrzeuge: 9


Erstellt am: 19.05.2016

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Aktuell: Drei Haunstetter vertreten Senioren auf Landesebene

Kurt Aue berichtet:


(oH). Mit Heinrich Bachmann, Dr. Robert Sauter und Kurt Aue sind drei Haunstetter auf Landesebene Bayern für die Seniorenunion der CSU aktiv.

So ist Heinrich Bachmann als Bezirksvorsitzender im Landesvorstand, Dr. Robert Sauter im Arbeitskreis Rente und Stellvertretender Bezirksvorsitzender und Pressesprecher Kurt Aue im Arbeitskreis Kommunikation regelmäßig in der Landeshauptstadt München tätig.


(Text: Kurt Aue)

Erstellt am: 19.05.2016

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Aktuell: Rad in Haunstetten gestohlen

Update 19.05.2016

Der Besitzer hat Dank eines Hinweises einer freundlichen Leserin sein Fahrrad wieder!



Das auf dem Bild gezeigte Rad wurde in der Nacht vom 17.05.16 auf den 18.05.16 in der Hochstiftstraße gestohlen.

Wer Angaben dazu machen, meldet sich bitte bei uns unter info@haunstetten.info, wir leiten dies dann an den Besitzer weiter!

Erstellt am: 18.05.2016

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Aktuell: Radtour zum Niederwald

Die Forstverwaltung der Stadt Augsburg berichtet:

Radtour zum Niederwald – eine historische Nutzungsform lebt wieder auf

Die ehemals zur Brennholzgewinnung genutzten Lech-Grauerlenwälder werden aus naturschutzfachlichen Gründen wiederbelebt.

Termin: Fr., 03.06., 16 - 17:30 Uhr
Treffpunkt: Ende des Ochsenbachwegs (Wendeplatte), Siebenbrunn
Streckenlänge: 10 km
Veranstalter: Stadt Augsburg, Forstverwaltung
Anmeldung: Tel. 0821/324-6118 oder waldpaedagogik.forst@augsburg.de
Teilnahme: kostenfrei.


Erstellt am: 17.05.2016

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Aktuell: Luftschutzbunker aus dem 2. Weltkrieg freigelegt

Karl Wahl berichtet:



Von dem Bunker sind teilweise bereits die Decke und die südliche Seitenwand abgebrochen. Im Hintergrund verläuft die Bürgermeister-Widmeier-Straße. Das Haus rechts ist das Friseurgeschäft Schöllhorn.

Derzeit wird das Grundstück unmittelbar nördlich der Eichendorffschule vorbereitet für den Bau des dort entstehenden Kinderhorts. Dabei wurde ein etwa 75 Jahre alter Bunker aus dem 2. Weltkrieg freigelegt.

Nach umfangreichen Nachforschungen hat sich herausgestellt, dass es nur noch einen Haunstetter gibt, dem die Existenz dieses Bunkers bekannt ist. Es ist der nördliche Nachbar, an dessen Grundstücksgrenze der Bunker verläuft.



Blick von der Bürgermeister-Widmeier-Straße aus. Im Vordergrund der südliche Ein-/Ausgang. In der Mitte ist der Bunker teilweise auf- bzw. abgebrochen.

Der Bunker war relativ klein. Es war eigentlich nur ein schmaler „Schlauch“ wie ein Gang mit etwa 30 Metern Länge, in Ost-West-Richtung verlaufend und mit je einem Zu- oder Ausgang nach Süden und nach Osten hin.

Nach Aussage des Nachbarn war der Bunker zu Anfang der 1940er Jahre gebaut worden und war gedacht für die Schule und für die umliegende Allgemeinheit. Er sei jedoch weder von der Schule noch von der Öffentlichkeit benutzt worden. Man kann also vermuten, dass er von der Gemeinde Haunstetten so gut wie umsonst erbaut wurde.

Die Anlage war vermutlich deshalb weit genug weg vom Schulhaus erbaut worden, falls das Schulhaus einen Bomben-Volltreffer erhalten würde, könnte die ganze Nordwand deshalb umfallen und damit die Ausgänge des Bunkers verschütten.



Der südliche Ein-/Ausgang und im Bild nach rechts der schmale „Gang“ als Bunker. Das weiße Haus im Hintergrund ist das Friseurgeschäft Schöllhorn.



Der südliche Aus-/Eingang.



Der östliche Aus-/Eingang. Er war nach Kriegsende zugeschüttet worden.


(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 16.05.2016

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Aktuell: Haunstetter Künstlerin stellt bei 'Extrem Bayrisch' aus

Karin Brandl berichtet:



(Haunstetter Künstlerin Karin Brandl stellt bei 'Extrem Bayrisch' aus Foto Heinz Schauer)

Am 30. April wurde die Ausstellung im Museum Schrobenhausen von Ottfried Fischer eröffnet. Sie visualisiert unter dem Motto 'Extrem Bayrisch' Texte und Fotos und die Lebensgeschichten bekannter Persönlichkeiten, sowie eine Kunstausstellung mit Arbeiten bayrischer Künstlerinnen und Künstler. Sie ist noch bis Ende Juli zu sehen.

Mehr dazu auf der Homepage von Karin Brandl: www.alchima.de

Erstellt am: 11.05.2016

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Aktuell: Haunstetter Wochenmarkt unter neuer Führung



Altstadtrat Heinrich Bachmann setzte sich 1996 für die Genehmigung eines Wochenmarkts in Haunstetten ein. Am 25. April 1997 fand dann der erste Wochenmarkt in der Flachsstraße statt.

Seither werden dort jeden Freitag von 14:00 bis 16:00 Uhr frische Fleisch- & Wurstwaren wie auch Nudeln, Eier und Gemüse angeboten.

Nach fast 20 Jahren hat Heinrich Bachmann nun die Leitung des Haunstetter Wochenmarkts an Winfried Mayer, Inhaber der Marktmetzgerei Mayer übergeben.

Winfried Mayer, der seit Anbeginn auf dem Markt vertreten ist, steht nun interessierten Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung, die auch auf dem Haunstetter Wochenmarkt verkaufen möchten.

Interessierte Anbieter (bis auf Eier & Käse) erreichen Winfried Mayer unter:

Marktmetzgerei Mayer
Winfried Mayer
Telefon: 0 82 73 / 915 94
Mobil: 0171 / 83 88 601 (Herr Mayer)
E-Mail: marktmetzgerei-mayer@t-online.de
Internet: www.marktmetzgerei-mayer.de

oder persönlich auf dem Wochenmarkt in der Flachsstraße jeden Freitag (außer Feiertags) von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Erstellt am: 10.05.2016

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