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Erstellt am: 23.01.2015

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Aktuell: Energiewende in Augsburg

Die Stadtwerke Augsburg berichten:

Intelligentes Netz im Test: Kunden für Smart-Grid-Forschungsprojekt gesucht

Dezentrale Energieerzeugung und intelligente Stromnetze sind wichtige Bausteine für die Energiewende. Deshalb haben die Stadtwerke Augsburg zusammen mit Partnern im Herbst 2013 ein Forschungsprojekt zum Ausbau des sogenannten Smart Grid im Gewerbegebiet Augsburg-Haunstetten gestartet. Jetzt suchen die swa dafür innovative Privathaushalte und Gewerbebetriebe, die zusammen mit den Stadtwerken intelligente Zähler testen und damit die Energiewende vor Ort vorantreiben.

Wichtiger Pfeiler der Energiewende ist die dezentrale Stromerzeugung, insbesondere auch aus regenerativen Quellen wie Wind und Sonne. Das führt dazu, dass es je nach Wetterlage und Tageszeit mehr oder weniger Strom im Netz gibt. Intelligente Stromnetze denken mit und bringen zusammen, was zusammengehört: Einerseits die Stromerzeugung, andererseits den Verbrauch. So können über Smart Grid, je nach verfügbarem Strom, Maschinen an- oder abgeschaltet werden. Andererseits können je nach Strombedarf nahe gelegene Kraftwerke zu- oder abgeschaltet werden. Intelligent eben.

Das Forschungsprojekt „Smart Microgrid Information and Control“ im Stadtteil Haunstetten soll die Möglichkeiten eines solchen intelligenten Netzes austesten. Mit dem Projektstart im Herbst 2013 wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme des Gebietes vorgenommen. Mittlerweile liegen detaillierte Informationen von der genauen Beschaffenheit der vorhandenen Stromkabel, über die unterschiedlichen Erzeugungsanlagen bis hin zu detaillierten Verbrauchswerten vor. Aus diesen Daten haben die swa ein Konzept für den Ausbau des Smart Grid im Gewerbegebiet Augsburg-Haunstetten erstellt.

Und so können ab Sommer 2015 im Testgebiet die ersten intelligenten Stromzähler bei Privat - und Gewerbekunden eingebaut werden. Der Einbau und der gesamte Test werden von den swa und deren Partnern betreut. Die swa arbeiten bei dem Forschungsprojekt zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik, der Technischen Universität München und weiteren bayerischen Partnern aus der Industrie.

Die Projektteilnehmer haben zum Beispiel die Möglichkeit, viertelstündlich über ein Internetportal ihren aktuellen Stromverbrauch abzurufen. Alle Haushaltskunden, die den Testbetrieb des Smart Microgrids unterstützen, erhalten eine kostenlose Energieberatung. Des Weiteren erfolgt eine Verlosung von mehreren erweiterten Energieberatungen (Stromdiäten). Hierbei erhalten die Gewinner eine ausführliche Beratung und Analyse ihres Strombedarfs vor Ort und eine genaue Aufstellung der Einsparmöglichkeiten.

Für Gewerbekunden ist eine eigene Informationsveranstaltung in der SGL-Arena geplant, in der gezielt auf Fragen und Bedürfnisse speziell für Gewerbebetriebe eingegangen wird. Nicht zuletzt unterstützt jeder Kunde, ob privat oder gewerblich, durch seine Teilnahme die Energiewende und macht den Erfolg des Forschungsprojekts erst möglich.

Ansprechpartner für interessierte Haushalte und Gewerbebetriebe im Gewerbebetrieb Haunstetten ist bei den Stadtwerken Augsburg Florian Rudolf, Telefon 0821 / 6500-34367, E-Mail Florian.Rudolf@sw-augsburg.de. Weitere Informationen auch im Internet www.sw-augsburg.de und www.smartgrid-smic.de


Erstellt am: 16.01.2015

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Aktuell: Bürgerbüro ab 12 Uhr geschlossen

Die Stadt Augsburg berichtet

Stadt nimmt Abschied von Klaus Sulzberger - Bürgeramt und Bürgerbüros ab 12 Uhr geschlossen

Anlässlich der Beisetzung von Klaus Sulzberger, Leiter des Bürgeramtes, am Mittwoch, 14. Januar, um 14 Uhr auf dem Gögginger Friedhof, schließt das Bürgeramt einschließlich aller Bürgerbüros an diesem Tag bereits ab 12 Uhr. Am Donnerstag, 15. Januar, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.


Erstellt am: 13.01.2015

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Aktuell: Baugrundstück

Karl Wahl berichtet:



(Der ehemalige “Haunstetter Schandfleck”.- Bild: Karl Wahl)

Im September 2014 wurde der “Haunstetter Schandfleck” in der Ecke Landsberger-/Tattenbachstraße abgebrochen. Nun wird der Platz als Baugrundstück angeboten.



(Der Platz wird nun als Baugrundstück angeboten.- Bild: Karl Wahl)



(Der Platz wird nun als Baugrundstück angeboten.- Bild: Karl Wahl)


(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 05.01.2015

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Aktuell: Baldiger Abbruch des Wohnblocks neben der Eichendorffschule

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:



(Der Wohnblock neben der Eichendorffschule.- Bild: Karl Wahl)

Die Bauarbeiten für den Wohnblock der Kreiswohnungsbauhilfe für den Landkreis Augsburg mit 18 Wohnungen hatten im Juli 1952 begonnen. Vorne an der Straße standen der Kiosk und die Eisdiele Bernhard Lautner. Obwohl das Pachtverhältnis dafür fristgerecht zum 31. März.1952 gekündigt worden war, standen sie beim Bezug des Wohnblocks immer noch.

Hebauf wurde am 7. Oktober 1952 gefeiert. Bezogen wurde der Block im Mai 1953. Es zogen ins Erdgeschoß die Haunstetter Polizei, das Einwohnermeldeamt und die Paßstelle. In die Wohnungen zogen u.a. auch die Beamten der Stadtpolizei ein, die ihre Wohnungen an der Siebentischstraße (Marconistraße) hatten räumen müssen.

Nachdem der Block 1952/53 nach den damaligen schlichten Erfordernissen und Möglichkeiten erbaut worden war, ist eine grundsätzliche Renovierung wegen der kleinen Wohnräume ohne Heizung, ohne Bäder und ohne Aufzug schlecht möglich. Ein größerer Neubau ist nicht möglich, weil der Block einerseits zu nahe am Schulhaus steht und unmittelbar hinter ihm das Wasserschutzgebiert beginnt. Deshalb wird wohl im Frühjahr der Abbruch (laut Plakat der „Rückbau“) beginnen. Stattdessen wird dort ein Kinderhort erbaut, der wahrscheinlich näher an der Straße stehen wird.



(- Bild: Karl Wahl)


(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 05.01.2015

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Aktuell: Änderung der Öffnungszeiten im Bürgerbüro

Die Stadt Augsburg berichtet:

Änderung der Öffnungszeiten in den Bürgerbüros ab 2015

Ab Freitag, 5. Januar 2015 werden die Öffnungszeiten der Bürgerbüros in den Stadtteilen Haunstetten, Lechhausen, Kriegshaber und Stadtmitte geändert. Der wenig genutzte Nachmittag am Freitag wird kundenfreundlich auf den Mittwoch verlegt. Die beliebte Frühöffnung bleibt bestehen. Die geänderten Öffnungszeiten sind mittwochs von 7 bis 15 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Alle weiteren Tage bleiben unberührt.

„Die Neuregelung der Öffnungszeiten bietet auch die Chance, wieder am Mittwochnachmittag einen Datenabgleich mit Bürgerämtern anderer Städte vorzunehmen, die alle geöffnet haben. Die Änderung der Öffnungszeiten ist im Interesse der Bürgerinnen und Bürger wie auch der Mitarbeiter des Amtes“, so Ordnungsreferent Dirk Wurm.


Erstellt am: 02.01.2015

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Aktuell: Haunstetter Zeitung

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Haunstetter Zeitung

Die ehemalige Haunstetter Zeitung erhöhte vor 60 Jahren, am 1. Januar 1955 den Monatspreis auf 85 Pfennige.

Das war der Anlass, einen Blick auf die Geschichte des „Haunstetter Blättle“ zu werfen. Blättle deshalb, weil sie ursprünglich nur einem einziges Blatt bestand. Das Format war mit ein paar Änderungen meist etwas größer als DIN A4. Es erschien ein Mal pro Woche.

Sie war ehemals das „Amts- und Anzeigenblatt für Haunstetten und Umgebung“ und wurde von der Gemeinde Haunstetten finanziert. Eine Probenummer war im Juni 1900 erschienen.

Vor 110 Jahren hatten dann die Gemeinde Haunstetten und der Herausgeber einen Vertrag abgeschlossen, in dem die „Haunstetter Zeitung“ ab dem 1. Januar 1905 zum Amtsblatt für die Gemeinde Haunstetten bestimmt wurde. Dabei wurde dem Herausgeber zur Pflicht gemacht, die amtlichen Bekanntmachungen nur in der „Haunstetter Zeitung“ und zwar auf der ersten Seite zum Abdruck zu bringen.

Daraufhin hatte das Amts- und Anzeigenblatt die Überschrift: „Haun­stetter Zeitung, Anzeigenblatt für Haunstetten, Königsbrunn, Meringerau [Siebenbrunn] und Umgebung“. Die Redaktion, den Druck und den Verlag hatte Karl Sporer in Haunstetten. Die Expedition war in der ehemaligen Wachstuchfabrik (Wichs).

Der Herausgeber scheint recht rührig gewesen zu sein, denn schon im Februar 1907 erschien eine Faschingszeitung, die zehn Pfennige kostete.

Die damalige Haunstetter Zeitung hatte bald auch schon einige Bedeutung erreicht, denn bei der Grundsteinlegung für die Christuskirche am 2. Mai 1909 wurde u.a. auch eine Haunstetter Zeitung mit in die eiserne Kassette eingelegt.

Ab April 1919 hieß das „Blättle“ „Haunstetter Zeitung und Bobinger Wochenblatt“.

1920 hatte die Haunstetter Zeitung rund 500 Abonnenten, das bedeutet, dass praktisch alle Haushalte in Haunstetten die Zeitung abonniert hatten.

Aus dem „Blättle“ war inzwischen eine richtige kleine Zeitung geworden.

In der Haunstetter Zeitung erschienen ab 1926 auch regelmäßig Zeichnungen.

Zum ersten Mal erschien am 27. März 1936 in der Haunstetter Zeitung eine Fotografie. Selbstverständlich auf Druck des braunen NAZI-Terrors auf der Titelseite ein ganzseitiges Bild des „Führers“. Auch im Inneren war eine ganzseitige Fotomontage mit den bisherigen Leistungen von Adolf Hitler (Autobahn, Brücken, Bauwerke, Berliner Olympiastadion usw.) zu finden.

Mit dem 17. Februar 1939 erschien die vorläufig letzte Ausgabe der reinen Haunstetter Zeitung. Ab 24. Februar 1939 war sie Teil des „Augsburger Landkurier“ mit dem Untertitel ,Haunstetter Zeitung, Lokal- und Anzeigeblatt für Haunstetten und Umgebung“.

Im Zuge des braunen Terrors mussten 1944 die „Haunstetter Zeitung“ und die „Neue Augsburger Zeitung“ ihr Erscheinen während des Krieges einstellen. Es gab nur noch die „Augsburger Nationalzeitung“ und im Rundfunk den „Reichssender München“. Das Abhören ausländischer Sender war mit der Todesstrafe bedroht. Im NAZI-Jargon waren ausländische Sender „Feindsender“.

Welche „Blüten“ die Kriegswirtschaft verursachte, ist u.a. aus einer Anzeige in der Nationalzeitung zu ersehen: Sie frug an 21. April 1944, also kurz vor Kriegsende: „Muß es Kaffee sein?“ und empfiehlt stattdessen, es mit einer Kartoffelsuppe zu probieren.

Die Haunstetter Zeitung erschien erstmals nach sieben Jahren wieder am Freitag, 2. September 1949 mit der Nr. 1 des 39. Jahrgangs.

Nebenbei bemerkt: Die „10-Pfennig-Bild-Zeitung“ erschien erstmals am 24. Juni 1952. Sie bestand aus zwei gefal­te­ten Bogen, also vier Seiten und wurde in Haunstetten an der damaligen Haltestelle der Straßenbahnlinie 4 in der Schillerstraße (heute Marthesiastraße), südlich neben der Protestantischen Kirche, verkauft.

Zum 1. Januar 1955, also vor genau 60 Jahren, musste der Verlag aus wirtschaftlichen Gründen den Preis auf 85 Pfennige pro Monat erhöhen.

Mit der Eingemeindung von Haunstetten nach Augsburg verlor die Zeitung sehr viele Abonnenten, denn sie sagten, „jetzt sind wir Augsburger, jetzt abonnieren wir auch die Augsburger Zeitung“. Die wöchentliche Erscheinungsweise war bis zur Einstellung beibehalten worden.

Die letzte Ausgabe der Haunstetter Zeitung erschien am Samstag, 28. Juli 1973. Es war zu lesen: „Haunstetter Zeitung verabschie­det sich. Als am 1. Juli 1972 die Stadt Haunstetten durch Eingemeindung ihre Selbständigkeit verlor, faßten wir den Entschluß, die Haunstetter Zeitung für den Stadtteil Haunstetten weiter herauszubringen. Wir gingen dabei von der Überlegung aus, daß auch nach dem Verlust der kommunalen Selbständigkeit die gewachsene Eigen­ständigkeit und das öffentliche Leben weitgehend erhalten blieben und damit auch unser Betätigungsfeld als Heimatzeitung. Das Interesse und damit die Basis für uns ist inzwischen so schmal geworden, daß das weitere Erscheinen der Haunstetter Zeitung aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr vertretbar ist, ein Wirtschaftsunternehmen muß sich und ihre Existenz selber verdienen. Wir mußten uns deshalb schweren Herzens zur Aufgabe entschließen. Somit erhalten Sie heute die letzte Ausgabe der „Haunstetter Zeitung“, die 63 Jahre über das lokale Geschehen berichtete. ...“.


(Text: Karl Wahl)

Erstellt am: 01.01.2015

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Aktuell: Weihnachten vor rund 70 Jahren

Karl Wahl berichtet:

Erinnerung eines Haunstetter Buben an Weihnachten vor rund 70 Jahren

Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs war mein hölzerner Eisenbahnzug bei einem Bombenangriff verbrannt. Weil ich ihm gar so nachtrauerte, einigten sich meine Eltern und meine neun Jahre ältere Schwester darauf, wieder ein Spielzeug aus Holz anzuschaffen und zwar für mich und meinen jüngeren Bruder zusammen: einen Bauernhof aus Sperrholz.

Ein paar Wochen vor Weihnachten durften wir keinen Abend mehr in der Wohnküche erscheinen, obwohl da drinnen eifrig gesägt und gehämmert wurde. Das weckte selbstverständlich unsere Neugier und wir erschienen immer wieder im Nachthemd in der Küche, weil wir angeblich nicht schlafen konnten. Als Folge darauf wurde die Türe zugesperrt und später sogar noch das Schlüsselloch zugehängt. Das Bauernhaus, die Kühe, ein paar Säue, Hennen mit Gockel, ein Ochs und ein Gaul waren mit viel Mühe und liebevoll aus Sperrholz gesägt und angemalt worden. Außerdem wurde der Tierbestand des Bauernhofs einige Weihnachten hintereinander vergrößert und machte uns Buben jahrelang Freude.

Einmal hat mein kleiner Bruder vor Weihnachten einen großen rechteckigen Lebkuchen mit einem Bild darauf geschenkt bekommen. Weil so ein Lebkuchen für uns etwas ganz besonderes war - noch nie hatten wir so etwas - beschloss er spontan, den unserer Mutter zu Weihnachten zu schenken. Weil es bis dahin halt noch gar so lang war, nagte er mal da und dort ein bisschen an den Ecken und Rändern herum und schleckte auch hin und wieder ein bisschen am Zuckerguss. Bis zum Heiligen Abend sah der Lebkuchen unbeschreiblich aus. Unsere Mutter hatte auch ihre helle Freude daran und schenkte ihn meinem Bruder gleich zurück.

Immer am Heiligen Abend, und zwar am späten Nachmittag, als es schon dämmrig wurde, kaufte mein Vater den "Grischbaum", weil sie da am billigsten waren. Regelmäßig brachte er dann auch einen hässlichen "Schtorra hoim“, der erst zu einem Baum "aufgemöbelt" werden musste. Mit dem Handbohrer wurden Löcher in den Stamm gebohrt, die paar Äste, die Vater zum Baum hinzu geschenkt bekommen hatte, wurden angespitzt und in die Löcher gesteckt. So entstand auch ein halbwegs passabler Christbaum, dessen eingesetzten Äste aber schon am zweiten Feiertag die Nadeln fallen ließen. Mit Schmuck für den Christbaum sah es recht mager aus. Wir hatten noch Bleilametta und ein paar Kugeln, die nicht bei den Bombenangriffen zerbrochen waren. Kerzen hatten wir keine. Doch hatten wir aus den zerstörten Messerschmittwerken kräftige Papierstreifen auf Rollen besorgt, die dort für die Fernschreiber gedient hatten. Aus den Papierstreifen konnten wir hübsche Sterne flechten. Sie werden heute Fröbelsterne genannt. Übrigens wurden solche "Schternla" damals von anderen Kindern an der Straßenbahnhaltestelle Protestantische Kirche sogar zum Kauf angeboten.

Vor der Bescherung machte Vater mit uns einen Spaziergang durch die umliegenden Straßen, damit das Christkind genug Zeit hatte, alles in Ruhe herzurichten. Bei schlechtem Wetter mussten wir im Zimmer meiner großen Schwester, die ein Zimmer allein für sich hatte, abwarten, bis das "Grischkindle" da war. Schlechtes Wetter gab es vor 50 Jahren auch oft genug und die Wetterregel: "Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee" war damals so gut bekannt wie heute.

Wenn dann „d's Grischkindle" da gewesen war, hat man sich im Gegensatz zu vielen heutigen Familien selbst mit Singen vor dem Weihnachtsbaum in Weihnachtsstimmung gezaubert. Vater krächzte dabei leicht unmusikalisch; Mutter sang zwar richtig jedoch leicht piepsend, aber dafür sehr inniglich.

Als Weihnachtsgeschenke gab es praktische und notwendige Sachen wie Strümpfe, Hemden und anderes Gewand, also lauter Dinge, die man sowieso in nächster Zeit hätte anschaffen müssen. Als weitere Weihnachtsgabe kriegten wir je einen Teller mit einem großen Apfel und voller Plätzchen. Weil wir uns sonst nie so richtig satt essen konnten, habe ich mehrere Jahre hintereinander "all‘s auf oin Sitz z'sammgfressa". Genauso regelmäßig musste ich mich dann eineinhalb Stunden später übergeben, weil mein Magen solch eine Fülle nicht gewöhnt war. Meine Geschwister mussten dann ihre "Loibla" vor mir verstecken.

Zum Glück hatte eine Nachbarin, weil ihre Familie bei uns hat wohnen dürfen, während sie ihr durch Bomben völlig zerstörtes Haus wieder aufbauten, uns am ersten Weihnachtsfeiertag immer mit Plätzchen beschenkt.

Ein paar Tage später mussten wir Kinder sowieso noch in die Nachbarschaft zum "Neijohrawinscha geha" und bekamen dann auch noch meistens Plätzchen, ein paar Nüsse oder einen Apfel geschenkt.
Das waren damals zwar recht einfache Weihnachtsfeste, aber schön waren sie doch.


(Text: Karl Wahl)

Erstellt am: 24.12.2014

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Aktuell: Premium AEROTEC Mitarbeiter spenden 40.000 Euro

Premium AEROTEC berichtet:



(Mitarbeiter von Premium AEROTEC in Augsburg spenden 40.000 Euro für den guten Zweck in der Region - Foto: Premium AEROTEC)

Mitarbeiter von Premium AEROTEC in Augsburg spenden 40.000 Euro für den guten Zweck in der Region

Acht karitative und gemeinnützige Einrichtungen in Schwaben können sich vor Weihnachten über eine wichtige finanzielle Unterstützung freuen. Die Mitarbeiter des Luftfahrtzulieferers Premium AEROTEC am Standort Augsburg spenden dazu jeden Monat die Cent-Beträge ihrer Lohnabrechnung. Aus diesem Fonds kamen nun 40.000 Euro zur Ausschüttung.

Folgende Einrichtungen erhielten Zuschüsse aus der Mitarbeiterspende:

  • 3.000 Euro für den SKM Förderverein Wärmestube in Augsburg

  • 3.000 Euro für das Projekt „first steps“ in Augsburg

  • 5.000 Euro für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Memmingen

  • 5.000 Euro für das Therapiezentrum Burgau

  • 5.000 Euro für den bunten Kreis in Augsburg

  • 5.000 Euro für die Prälat-Schilcher-Berufsschule in Augsburg

  • 5.000 Euro für die Alzheimer-Gesellschaft Augsburg e.V.

  • zwei Spielgeräte im Gesamtwert von 9.000 Euro für das Fritz-Felsenstein-Haus in Königsbrunn


  • Die acht Empfänger der Spendenbeträge suchten Betriebsrat und Standortleitung gemeinsam aus und freuten sich mit ihnen bei der Übergabe der einzelnen „Spendenflugzeuge".

    Erstellt am: 18.12.2014

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    Aktuell: Buslinien 24 und 25



    (Busse der Linien 24 und 25 an der Haltestelle Haunstetten-Süd. Bild: Karl Wahl)

    Karl Wahl berichtet:

    Seit Sonntag, 14. Dezember 2014, fahren in Haunstetten nicht mehr die Buslinien 34 und 39. Beide Linien waren bisher einen Rundkurs gefahren. Nunmehr fährt die Linie 24 die östliche Strecke (über Georg-Käss-platz) nach Haunstetten-Süd in der Brahmsstraße und die Linie 25 die westliche Strecke (über Haunstetten-West) nach Haunstetten-Süd. Beide Linien biegen in der Nähe des Edeka-Centers / Offenbach-Karrees in die Leharstraße ein und fahren sie durch bis zur Brahmsstraße. Ab der Haltestelle Haunstetten-Süd fahren dann beide Linien den Weg zurück, den sie gekommen waren, nach Haunstetten-Nord. Allerdings wurden anscheinen nicht alle Busfahrer intensiv hierüber eingewiesen, denn es kam am Sonntagnachmittag vor, dass ein Busfahrer nicht seine Strecke zurückfuhr, sondern seinen bisherigen Rundkurs weiter fuhr. Es gab auch Meinungen, die z. T. sogar veröffentlicht wurden, dass die Busse jedesmal an den Haltestelle Haunstetten-Süd und Haunstetten-Nord die Linien-Nummer wechseln würden, was aber nicht den Tatsachen entspricht.



    (Ein Bus der Linie 24 an der Haltestelle Haunstetten-Süd. Bild: Karl Wahl)

    (Text & Bild: Karl Wahl)

    Erstellt am: 15.12.2014

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