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Mittwoch 05.11.14, 15.00 Uhr
Diavortrag „Venedig“

Freitag 07.11.14, 14.30 Uhr
und Samstag 08.11.14, 14.30 Uhr

Flohmarkt im Pfarrzentrum St. Pius

Samstag, 08.11.14, 19.00 Uhr
Hoigarta

Samstag 08.11.14, 19.30 Uhr
Benefizkonzert des Gospel-Chors

Freitag 14.11.14 , 14.30 Uhr
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Sonntag, 16.11.14, 11.30 Uhr
Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Samstag 22.11.14, 13.00 Uhr
und Sonntag 23.11.14, 11.00 Uhr

Hobbykünstlermarkt
„Kreativität vorgestellt“

Mittwoch 03.12.14, 15.00 Uhr
Diavortrag
„Ravenna - die Pracht der Mosaiken“

Freitag, 05.12.14, 19.00 Uhr
Adventskonzert in St. Georg

Freitag, 05.12.14, 15.00 Uhr
und Samstag, 06.1.214, 14.00 Uhr

Christkindlmarkt im
Pfarrzentrum St. Pius

Sonntag ,14.12.14, 15.00 Uhr
Theater „Die Schneekönigin“

Sonntag, 21.12.14, 15.00 Uhr
Theater „Die Schneekönigin“

Mittwoch, 07.01.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Blumeninsel Mainau“

Samstag, 10.01.15, 10.00 Uhr
Epitaphe im Kreuzgang St. Anna

Mittwoch, 21.01.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Sri Lanka - Tropeninsel“

Mittwoch, 28.01.15, 15.00 Uhr
Konzert „Ich weiß, es wird
einmal ein Wunder geschehen“

Donnerstag, 29.01.15, 18.00 Uhr
Historische Grenzsteine in Augsburg

Mittwoch, 04.02.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Karneval in Venedig“

Samstag, 07.02.15, 19.30 Uhr
abarett Augsburger Puppenkiste

Mittwoch, 04.03.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Lieblingsrosen“

Donnerstag, 05.03.15
Vortrag Pater Anselm Grün

Samstag, 14.03.15, 18.15 Uhr
Theaterfahrt
Neusäß Altweiberfrühling

Samstag, 21.03.15,
Fahrt nach Abensberg

Mittwoch, 25.03.15, 15.00 Uhr
Diavortrag „Rundreise durch
den Westen der USA“

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Erstellt am: 30.10.2014

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Aktuell: Unbekannter Toter im Stadtwald



Das Polizeipräsidium Schwaben Nord Augsburg berichtet:


Am vergangenen Freitag (24.10.14) entdeckte  eine Spaziergängerin im Haunstetter Wald unweit des ehemaligen Schießplatzes die Leiche eines bislang unbekannten Mannes.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei deuten auf einen Suizid hin. Von dem etwa 30 - 40 Jahre alten Mann liegt folgenden Beschreibung vor:

Beschreibung:
174 cm groß, schlank, Gewicht 65 - 70 kg,
kurze dunkle Haare, Vollbart,
grün-blaue Augen,
Tätowierung linker Oberarm in Form einer Kobra
 
Bekleidung:
weiße Jacke
dunkelblaue Jogginghose
Fleecemütze weiß,
hellbraune halbhohe Wildlederschuhe

Hier klick ist dieses Foto des Verstorbenen einzusehen.

Zeugen, die Hinweise zur Identität der Person geben können oder diese im Haunstetter Wald gesehen haben, werden gebeten, sich an die Kriminalpolizei Augsburg, Tel. 0821/323-3810 zu wenden.


Erstellt am: 30.10.2014

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Aktuell: Historischer Film der Deutsch Miniatur

Ein Leser hat uns ein Video bei YouTube verlinkt, in dem man ab 2:54 die Deutsch Miniatur in Haunstetten sieht.

Vielen herzlichen Dank hierfür!!




(Urheber Ricofilm1 - YouTube)

Erstellt am: 26.10.2014

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Aktuell: Abbruch von verwahrlosten Häusern

Karl Wahl berichtet:



Update 20.10.2014



Nun ist das kleinere der beiden Häuser in der Nord-Ost-Ecke Landsberger- und Tattenbachstrasse komplett abgebrochen.



Vielen Mitbürgern in Haunstetten sind die beiden verwahrlosten Häuser in der Nord-Ost-Ecke Landsberger- und Tattenbachstraße schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Nun werden sie endlich abgerissen.

(Text & Bild: Karl Wahl)

Erstellt am: 20.10.2014

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Aktuell: Fracking - Risiko für unser Augsburger Wasser?

Update 20.10.2014

Presseerklärung der Ausschussgemeinschaft Freie Wähler, Linke ÖDP und Polit WG im Augsburger Stadtrat zur Sitzung des Umweltausschusses am Montag den 20.10. 2014:

Bei der zurückliegenden Sitzung des Umweltausschusses der Stadt Augsburg stand unter anderem einen Antrag der Ausschussgemeinschaft (AG) aus Freien Wählern, Linken, ÖDP und Polit WG auf der Tagesordnung: der Antrag will zum einen Fracking auf dem Augsburger Stadtgebiet für die Zukunft verhindern und wendet sich zum zweiten mit einer Resolution an Bund und Land um Fracking auch bundesweit zu verbieten. Fracking ist ein Verfahren zur Erkundung oder Ausbeutung von Erdöl- oder Erdgasvorkommen in dichten Gesteinsformationen, die durch herkömmliche Technologien nicht oder nur in geringem Umfang erschlossen werden könnten. Beim Fracking werden große Mengen eines Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisches (Frackfluid) mit hohem hydraulischen Druck in meist mehrere Bohrlöcher (ca. 8 Bohrungen je Quadratkilometer) verpresst. Durch den Druck bilden sich Risse in den Gesteinsformationen. Durch die Risse kann dann das Erdöl oder -gas über die Bohrungen nach oben geholt werden. Der Sand verhindert, dass sich die Risse wieder schließen.

In der Praxis hat sich gezeigt, dass diese Methode äußerst negative Auswirkungen auf die Umwelt hat, die nicht zu verantworten sind: zahlreiche Beispiele weltweit zeigen, dass von den Chemikalien im Frackfluid große Gefahren für die Umwelt ausgehen. Viele darin enthaltene Stoffe sind giftig oder krebserregend. Sie stellen damit eine enorme Gefahr für das Grundwasser im weiteren Umfeld der Bohrungen dar: ÖDP Stadtrat Christian Pettinger hierzu: „Fracking ist eine Bedrohung für unsere wichtigste Lebensgrundlage: unser Trinkwasser! Wir können es auf keinen Fall hinnehmen, dass international tätige Energiekonzerne zur Maximierung ihrer Gewinne unsere Brunnen vergiften!“

Im Vorfeld der Ausschusssitzung hatte das Umweltreferat bereits zwei Stellungnahmen zum Thema Fracking eingeholt: zum einen im Umweltamt selbst aber auch bei den Stadtwerken Wasser GmbH. Diese Stellungnahmen kommen zu ähnlichen Schlussfolgerungen wie die AG, was die Gefährdung des Augsburger Trinkwassers angehe. Dass Fracking Augsburg sehr direkt betreffen wird, kann man insbesondere der Stellungnahme der Stadtwerke entnehmen: demnach ist es nicht auszuschließen, dass die Fa. Wintershall, um die Ausbeute aus dem seit 1977 angezapften Erdölvorkommen bei Schwabmünchen zu erhöhen, zukünftig Fracking einsetzen wird. Die Erfassungsgebiete für das Augsburger Trinkwasser liegen nur wenige Kilometer von dieser Stelle entfernt in Flussrichtung des Grundwassers.

Laut Beschluss des Umweltausschusses soll nun die Verwaltung auf Basis des Antrages der AG und den Stellungnahmen des Umweltamtes bzw. der Stadtwerke einen erweiterten Resolutionstext erarbeiten, der neben dem Fracking auch die negativen Auswirkungen anderer Verfahren der konventionellen Energiegewinnung beinhaltet. Pettinger: „Wir begrüßen zwar, dass das Umweltreferat vorab bereits inhaltliche Stellungnahmen zum Thema eingeholt hat und diese nun zusammen mit unserem Resolutionsentwurf zu einem umfassenderen Papier kombiniert werden sollen. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass wir uns auch um ein konkretes Verbot des Frackings für das Stadtgebiet Augsburg kümmern müssen.“ Deshalb verwies Pettinger in der Ausschusssitzung noch auf Punkt 1 des ursprünglichen Antrags, der genau dieses Verbot zum Inhalt habe. Nachdem es unter den anwesenden StadträtInnen Zweifel gab, ob die Stadt überhaupt ein Verbot gegen Fracking aussprechen könnte, wurde die Verwaltung beauftragt, hier für Klarheit zu sorgen und eine entsprechende Beschlussvorlage zusammen mit der Resolution beim nächsten Umweltausschuss vor zu legen.

Für die Ausschussgemeinschaft aus Freien Wählern, Linken, ÖDP und Polit WG im Augsburger Stadtrat,

Christian Pettinger
Stadtra



Update 17.10.2014

Mehr als 80 Personen waren auf Einladung der SPD-Ortsvereine Ulrich und Herrenbach-Spickel ins Zeughaus gekommen, um sich zum Thema Fracking zu informieren und auszutauschen.

In der von den beiden Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Frank Mardaus und Peter Biet moderierten Veranstaltung machte der Umweltreferent der Stadt Augsburg Rainer Erben in seinem Eingangsvotum deutlich, dass er als grüner Umweltreferent jegliche Form des Fracking ablehne und hoffe, dass der Umweltausschuss der Stadt dem Antrag der Ausschussgemeinschaft von Linken, ödp, Freien Wählern und Polit WG zustimmen werde, in Augsburg kein Fracking zuzulassen.

Dass Fracking nicht gefahrlos sei, darauf verwies sodann auch Gabriele Weidel, die als Geologin im Bereich Wasserqualität bei den Stadtwerken Augsburg arbeitet und das Hauptreferat hielt. Um durch Fracking Gas aus Gesteinsformationen zu gewinnen, müssten beispielsweise große mit Chemikalien durchsetzte Wassermengen in den Boden eingebracht und später wieder entsorgt werden. Für die Entsorgung gäbe es im Augenblick aber kein geeignetes Konzept. Insgesamt lehnten so auch die Stadtwerke Fracking, das auf Augsburger Flur nicht ganz ausgeschlossen sei, ab.

In der anschließenden Diskussion wurde darauf verwiesen, dass nach Auskunft des Bundeswirtschaftsministeriums selbst bei Ausnutzung aller in Deutschland im Gestein gelagerter Vorkommen diese nur für 14 Jahre die Energieversorgung garantieren könnten. Die Risiken stünden dazu in keinem Verhältnis. Auf der anderen Seite wurde angemerkt, dass alle im Rahmen der Energiewende praktizierten und angedachten Techniken zur Energiegewinnung nicht unproblematisch seien, man diese aber sicher stellen müsse.

Insgesamt aber überwog bei der großen Mehrzahl der Besucher die Skepsis gegenüber Fracking. Einig war man sich auch, dass das Thema im engen Zusammenhang mit dem geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP zu sehen sei, da derzeit im Bereich Fracking engagierte Unternehmen bei einem verabschiedeten TTIP ihren Investorenschutz reklamieren könnten.


Mit der Geologin Gabriele Weidel (SWA) und Rainer Erben (Umweltreferent)
Zeughaus (Reichlesaal), Mittwoch, 15.10. 19 Uhr


Das Thema Fracking treibt auch die Menschen in Deutschland um: Überlegungen im Bundesumweltministerium, Fracking hierzulande neu zu regeln, haben in der Bevölkerung große Unruhe ausgelöst. In den USA ist bereits in vielen Gebieten das Grundwasser durch Fracking verseucht. Insofern ist die Frage brandaktuell, welche Risiken auch unserer lokalen Wasserversorgung durch diese neue Technologie drohen. Die SPD Ortsvereine Ulrich und Herrenbach-Spickel bieten allen interessierten Bürgern Informationen rund um die umstrittene Ölförderung und eventuelle Auswirkungen auch auf das Augsburger Wasser – das es immerhin zum Politikum in Form eines Bürgerbegehrens gegen die Privatisierung geschafft hat. Welche Formen des Fracking gibt es eigentlich? Welche Chemikalien werden dabei eingesetzt und in welchen Mengen? Wie problematisch ist die Entsorgung? Umweltreferent Rainer Erben wird für diese Fragen zur Verfügung stehen, Frau Gabriele Weidel, als Geologin bei den Augsburger Stadtwerken – Schwerpunkt Wasserqualität – tätig wird fachkundig ins Thema einführen und ebenfalls gerne mit den Bürgern ins Gespräch kommen.

(Text: Frank Mardaus)

Erstellt am: 20.10.2014

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Aktuell: Landsberger Straße

Der Haunstetter Heimatforscher Karl Wahl berichtet:

Die Landsberger Straße ist rund 80 Jahre alt.

Die Bestrebungen hierzu begannen allerdings schon 1912. In dem da-mals erstellten Baulinienplan dachte man daran, „am Westrande von Haunstetten unter Ausscheidung der Ortstraverse die Staatsstraße Nr. 13 Augsburg – Oberau mit einer Umgehungsstraße zu verbinden“.

Oberau liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Garmisch und dort mündete die Staatsstraße Nr. 13 in die Bundesstraße München-Garmisch.



(Das ehemalige Gasthaus zur Sonne mit Metzgerei stand mitten auf der heutigen Landsberger Straße an deren südlichem Beginn. - Bild: Karl Wahl)


Ehemals stand mitten auf dem südlichen Beginn der heutigen Landsberger Straße das Gasthaus mit Metzgerei „Zur Sonne“. Alle Verkehrsteilnehmer, die von Süden her in Richtung Augsburg unterwegs waren, mussten dort nach Osten in die jetzige Tattenbachstraße abbiegen und durch Alt-Haunstetten fahren.
Die heutige Landsberger Straße war ehemals nur ein Fußweg.

Am 28. Juni 1929 schrieb die ehemalige Haunstetter Zeitung: „Dem schnellen Fahren der Radfahrer auf dem Fußwege westlich des Ortes soll mit allen Mitteln entgegengetreten werden. Wenn die berechtigten Klagen seitens der Fußgänger hierüber nicht aufhören, wird der Weg für Radfahrer schließlich ganz gesperrt werden.“

Damals wurde die heutige Landsberger Straße als „Umgehungsstraße“ bezeichnet.

Ebenfalls am 28. Juni 1929 war in der Haunstetter Zeitung zu lesen: „Für die Errichtung einer Umgehungsstraße [...] liegen mehrere Projekte vor. Der Gemeinderat spricht sich für die Ausführung des Straßenzuges, der von der Turnhalle zum Gasthaus zur „Sonne“ führen soll, aus, da der erforderliche Grund für diese Straße bei der Flurbereinigung zur Verfü-gung gestellt wird, während bei den anderen Projekten die Grundabtretung mit großen Schwierigkeiten verbunden sein dürfte.“



(Das ehemalige Gasthaus zur Sonne. - Bild: Karl Wahl)

Am 23. Februar 1931 war zu lesen: „Für die Umgehungsstraße, welche den Namen „Landsbergerstraße“ erhält, [...]“.

Für den Bau der Umgehungsstraße wurde 1931 ein Feldbahngleis von der Kiesgrube an der Inninger Straße zur entstehenden Landsberger Straße zum Materialtransport gelegt. Dadurch wurde die Kiesgrube (hinter dem heutigen Cafe Spring) stark vergössert. Daraus wurde dann das erste Haunstetter Naturfreibad. Ein Teil davon wurde sogar zu einem Schul- und Lehrschwimmbecken mit bestimmter Länge und geraden Ufern umgestaltet. Dort wurde im Juli 1955 auch ein Schulschwimmfest unter der Leitung von Oberlehrer Erich Boiger veranstaltet.



(Für den Bau der Landsberger Straße wurde Material aus der ehemaligen Kiesgrube an der Inninger Straße (beim Cafe Spring) entnommen. Dadurch war die Wasserfläche so groß geworden, dass unabsichtlich das erste Haunstetter Naturfreibad daraus geworden war. - Bild: Karl Wahl)



(Für den Bau der Landsberger Straße wurde Material aus der ehemaligen Kiesgrube an der Inninger Straße (beim Cafe Spring) entnommen. Dadurch war die Wasserfläche so groß geworden, dass daraus unabsichtlich das erste Haunstetter Naturfreibad geworden war. Eine der Wasserflächen war sogar zu einem Schul-Schwimmbecken hergerichtet worden. - Bild: Karl Wahl)

Die neue Umgehungsstraße (heutige Landsberger Straße) war im September 1932 bereits fertig. jedoch noch ohne staubfreien Belag.



(Die Honaratioren fahren zur Eröffnung der Umgehungsstraße. Im Bild in der Tattenbachstraße vor dem ehemaligen Gasthaus zur Linde. - Bild: Karl Wahl)

Die NAZI benennen 1933 Straße um

Mai 1933: „Zur Ehrung von Männern, die sich in nationaler Beziehung besonders verdient gemacht haben, werden umbenannt“:

Die Obere, Mittlere und Untere Hauptstraße in Adolf Hitler-Straße, die Landsberger Straße in Hindenburgstraße (deutscher Generalfeldmarschall und Politiker, er führte Im Ersten Weltkrieg die oberste Heeresleitung), die Poststraße in Horst Wessel-Straße (Sturmführer der SA, „Horst-Wessel-Lied“. Spottvers dazu: „Die Pfanne hoch, die Eier sind gesotten, SA frisst mit, …“). Weiter mit dem Spott-Text weiß der Autor nicht. Sofern sich jemand daran erinnert, bitte melden. die Gögginger Straße in Ritter von Epp-Straße (Reichsstatthalter in München, Franz Xaver Ritter von Epp), die Friedrich Ebert-Straße in Gögginger Straße.

Ursprünglich war die heutige Eichenstraße die Gögginger Straße. Wenn man sich den Straßenverlauf in westlicher Richtung weiter vorstellt, dann trifft man direkt auf die heutige Bgm.-Ulrich-Straße, die ja nach Göggingen führt. Am Ende der heutigen Eichenstraße wurde dann das Messerschmittwerk 3 erbaut und die Straße umbenannt in Messerschmittstraße. Stattdessen wurde dann die heutige Kopernikus-Straße zur Gögginger Straße.

Neu angelegte Straßen bekamen gleich entsprechende Namen. Skagerrakstraße, der spätere Birkenweg, die heutige Ebereschenstraße. Das Skagerrak ist ein Teil der Nordsee, und zwar die Einbuchtung im Süden von Norwegen. Im Osten davon liegt Schweden und im Süden Dänemark. Dort fand im Mai 1916 eine riesige Seeschlacht statt. Admiral Scheer-Straße, die spätere Buchenstraße. Die „Admiral Scheer“ war ein Panzerschiff der deutschen Kriegsmarine. Das Schiff war nach Admiral Reinhard Scheer benannt. Er war Befehlshaber der deutschen Hochseeflotte in der Skagerrakschlacht. Admiral Hipper-Straße, die spätere Lärchenstraße. Die „Admiral Hipper“ war ein schwerer Kreuzer der kaiserlichen Marine. Franz von Hipper wurde im August 1918 Nachfolger von Reinhard Scheer und wurde zum Admiral und Chef der Hochseeflotte ernannt.

Taifunstraße, die spätere Tannenstraße. Die Straße war nach dem Messerschmitt-Flugzeug Bf 108 (Taifun) benannt. Es war ein viersitziges einmotoriges Leichtflugzeug des deutschen Herstellers Bayerische Flugzeugwerke (BFW) und dann der Messerschmitt AG.

Saarlandstraße, der südliche Teil der Nansenstraße. Die Saargegend war während des gesamten ersten Weltkriegs eine Durchmarschregion und war Etappe. Dort entstanden während des Krieges unzählige Lazarette. Um diese Zeit dürfte auch die Weddigenstra0e entstanden sein. Sie ist benannt nach Otto Eduard Weddigen. Er war Kapitänleutnant und U-Boot-Kommandant im 1. Weltkrieg. Es gelang Weddigen, mit seinem U-Boot, am 22. September 1914 drei technisch veraltete britische Panzerkreuzer nacheinander in nur eineinhalb Stunden zu versenken.

Als die ehemalige Sängergesellschaft Einigkeit am Samstag, 1. Juli 1933 ihr 75. Gründungsjubiläum feierte, ging der Festzug bereits auch über die Umgehungsstraße (Landsberger Straße).

Zeitungsnotiz vom 07. Juni 1935: „Die Umgehungsstraße soll nun endgültig fertiggestellt werden, „nachdem sich die Entfernung des alten Gasthauses zur „Sonne“ so lange hinausgezögert hatte.“ Auf der Straße fehlte noch die Schutzdecke, weshalb es zu einer unerträglichen Staubplage gekommen war.

Zeitungsnotiz vom 03. März 1939 „Das Doppelgleis der Straßenbahnlinie 4 wird bis zur Haltestelle »Prot. Kirche« in Haunstetten verlängert (von der heutigen Haltestelle „Beim Dürrer Ast). Gleichzeitig wird in der Schillerstraße [Marthesiastraße] ein Hinterstellgleis für Straßenbahnwagen verlegt. [...] Bekanntlich ist die Abzweigung der Hindenburgstraße [Landsberger Straße] von der Augsburger Straße in ihrer gegenwärtigen Linienführung noch nicht als endgültige Lösung zu betrachten. In dem seinerzeitigen Plan wurde die Entfernung des Hauses Augsburger Straße 10 (Hutmachermeister Sigmund) und der Antoniuskapelle vorgesehen.“ Das Haus Sigmund und die Antoniuskapelle standen in der Bauflucht Haunstetter Straße – Hauptstraße (Bgm.-Widm.-Straße) und mussten, als man 1953 die Landsberger Straße, zugleich Bundesstraße 17, in einer leichten Kurve in die Haunstetter Straße einmünden ließ, abgebrochen werden. Die Umgehungsstraße mündete ursprünglich rechtwinklig in die Hauptstraße ein, indem der Straßenzug unmittelbar vor der Einmündung in einer scharfe Kurve zur heutigen Bürgermeister-Widmeier-Straße führte.

Am 12. April 1946 beschloss der Gemeinderat von Haunstetten, Straßen, die an die beiden Weltkriege erinnern, umzubenennen: Skagerakstraße in Birkenweg, die heutige Ebereschenstraße; Admiral Scheer-Straße in Buchenstraße; Adolf Hitler-Straße in Hauptstraße jetzt Bürgermeister-Widmeier-Straße; Messerschmittstraße, ehemals Gögginger Straße, danach Friedrich Ebert-Straße, danach Messerschmittstraße, in Eichenstraße; Ritter-von-Epp-Straße in Gögginger Straße, jetzt Kopernikusstraße; Hindenburgstraße in Landsberger Straße; Admiral Hipper-Straße in Lärchenstraße; Horst Wessel-Straße in Poststraße; Taifunstraße in Tannenstraße. Die Weddigenstraße wurde dabei anscheinend übersehen.




(An Stelle des ehemaligen Gasthauses zur Sonne mit Metzgerei waren des Gasthaus und die Metzgerei getrennt neu erbaut worden. Aus der Gastwirtschaft war in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein „Wienerwald“ geworden und jetzt heißt sie „Haunstetter Hof“. - Bild: Karl Wahl)



(Die Landsberger Straße vor vielen Jahren. Von links kommt im Bild die Inninger Straße und von rechts die Tattenbachstraße. Das seit langem leer stehende und heruntergekommene Haus in der Nord-Ost-Ecke Landsberger- und Tattenbachstraße scheint noch bewohnt zu sein. Man beachte auch den Stromleitungs-Ständer auf dem Dach des Wirtshauses. Es stehen noch keine Verkehrsampeln und es gibt noch keine Fahrbahnmarkierungen. - Bild: Karl Wahl)



(Blick vom ehemaligen Hotel Gregor auf das südliche Ende der Landsberger Straße hin. Aufgenommen in den 1970er Jahren. Die ehemalige Metzgerei ist aufgegeben. Stattdessen ist eine Filiale der Dresdener Bank (jetzt Commerzbank) eingezogen. Südlich der Kreuzung, auf der Westseite, ist die ehemalige Tankstelle Klemm zu sehen. Von westlich (rechts im Bild) mündet die Inninger Straße ein. Nach Süden führt die Königsbrunner Straße weiter. - Bild: Karl Wahl)

(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 20.10.2014

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Aktuell: Bäckerei Gesswein in den bayerischen Medien

Einen interessanten Beitrag über die 1884 in Haunstetten gegründete Bäckerei Gesswein hat der Bayerische Rundfunk auf seiner Webseite unter folgendem Link veröffentlicht:

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/zeit-fuer-bayern/brot-handwerksbaecker-augsburg-100.html



Update
Die Ausstrahlung wurde auf den 31.10.2014 verschoben!

Aber auch im Fernsehen wird am 17.10 (siehe Update) ein Beitrag in der Reihe "Wir in Bayern" gesendet.



(Bild: C. Haas)

Erstellt am: 14.10.2014

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Aktuell: FCA Torwarttrainer zu Gast in der Johann-Strauss-Grundschule



(Zdenko Miletić wird herzlichst in der Johann-Strauss-Grundschule empfangen. Alle Schülerinnen und Schüler standen mit FCA-Fähnchen im Gang Spalier. - Bild: haunstetten.info)

Über einen ganz besonderen Gast freuten sich am vergangenen Donnerstag die Schülerinnen und Schüler der Johann-Strauss-Grundschule in Haunstetten. Margit Vogt, Rektorin der Schule begrüßte den Torwarttrainer des Bundesligisten FCA, Zdenko Miletić.



(Eine musikalische Begrüßung durch die Kinder der 2. Klasse mit dem Lied "let's keep fit". - Bild: haunstetten.info)

Nach einem musikalischen Empfang durch die Schüler der 2. Klassen, stellte sich Miletić kurz vor und gab einen Einblick in den Alltag eines Trainers und beantwortete alle Fragen der neugierigen und sportbegeisterten Schüler. Den Kindern der 1. Klasse übergab Miletić einen FCA-Turnbeutel und im Anschluss gab es noch eine Autogrammstunde bei dem Miletić nicht nur Autogrammkarten sondern FCA-Fahnen, Trikots und alle möglichen Fan-Artikel signierte, die die Kinder mitgebracht hatten.



(Autogrammstunde mit Zdenko Miletić in der Johann-Strauss-Grundschule Haunstetten. - Bild: haunstetten.info)

Weitere Infos zur Johann-Strauss-Grundschule finden Sie unter: www.gs-johann-strauss.de
Weitere Infos zum FCA finden Sie unter: www.fcaugsburg.de

Erstellt am: 13.10.2014

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Aktuell: Eishalle Haunstetten

Die Stadt Augsburg hat ein Video auf YouTube veröffentlicht, in dem die Eishalle Haunstetten vorgestellt wird.



(Quelle: YouTube / Stadt Augsburg)

Erstellt am: 29.09.2014

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Aktuell: Atelier-Eröffnung in Haunstetten

Karl Wahl berichtet:



(Am Atelier-Eingang grüßt das Schild „Mischwerk“, weil ja meistens die Farben angemischt werden müssen. - Bild: Karl Wahl)

Die Haunstetter Malerin Klara Wahl hatte bisher im Kulturpark West zusammen mit einer Mal-Freundin eine kleine, ehemalige Soldatenstube als Atelier. Nachdem der Kulturpark West bald aufgegeben wird und alle die Künstler verschiedenster Fachrichtung und Musiker in den Gaskessel nach Oberhausen umziehen sollen und das für jemand aus Haunstetten „der nächste Weg“ ist, bemühte sich Klara Wahl um ein Atelier in der Nähe.



(Eine der Damen näht Kleidung aus reinem Spaß am Nähen. - Bild: Karl Wahl)



(Eine andere stellt u.a. gern Puppen her. - Bild: Karl Wahl)



(Die Masse sind jedoch Gemälde aller Art - Bild: Karl Wahl)



(Die Masse sind jedoch Gemälde aller Art - Bild: Karl Wahl)

Sie fand eine ehemalige Werkstatthalle in der Kopernikusstraße und dort haben fünf Künstlerinnen und ein Künstler ein Gemeinschaftsatelier eingerichtet. Nun haben sie am Samstag, 27. September 2014 in einer Art „Offenes Atelier“ die Räumlichkeit in Betrieb genommen und von 17 bis 20 Uhr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Da waren Dutzende von Bildern ausgestellt, sogar im Freien im Hof vor dem Atelier. Da waren Gemälde jeder Art von religiös bis abstrakt zu sehen. Eine der Damen näht aus Hobby Kleidung, eine andere bastelt Puppen, aber alle malen.



(Ein Maler braucht jede Menge Pinsel und allerlei Werkzeug dazu. - Bild: Karl Wahl)



(Zum Gestalten und Modellieren werden vielerlei Sande und Farben benötigt. - Bild: Karl Wahl)



(Die Masse sind jedoch Gemälde aller Art - Bild: Karl Wahl)



(Auch religiöse Bilder werden dort gemalt - Bild: Karl Wahl)



(Auch abstrakte Bilder fehlen nicht - Bild: Karl Wahl)

Die Eröffnungsveranstaltung war sehr gut besucht. Es ging etwas beengt zu und trotzdem waren immer 30 oder gar mehr Interessierte bis etwa eine halbe Stunde vor Schluss anwesend. Erst dann wurden die Besucher weniger.


(Text & Bilder: Karl Wahl)

Erstellt am: 29.09.2014

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