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Schandtaten im Laufe der Zeit
Thema: Vereine Datum: 06.06.2011



Knapp 30 Interessierte trafen sich am vergangenen Samstag zur Führung "Tatort Augsburg - Schandtaten im Laufe der Zeit". Die Führung, vom Kulturkreis Haunstetten organisiert und von der Regio Augsburg Tourismus GmbH durchgeführt, begann am Rathaus mit einer kurzen Einweisung in die Rechtsprechung und das Rechtsempfinden der Augsburger Bürger im Laufe der Geschichte, beginnend ab dem 13. Jahrhundert.

An zahlreichen Stationen des zweistündigen Rundgangs erläuterte die Stadtführerin Monika Klopfer für welche "Schandtaten" man im damaligen Augsburg, welche Strafen zu erwarten hatte.

So spielte die Stadtmauer im damaligen Augsburg eine bisher ungeahnte Rolle: zwei Bauern aus Göggingen, die verpasst hatten, die Stadt vor Torschluss zu verlassen und deswegen an einer Baustelle der Stadtmauer einige Bretter entfernten um so die Stadt zu verlassen, wurden zum Tode durch Erhängen wegen Stadtfriedensbruchs verurteilt. Im bischöflichen Palais bekamen die Teilnehmer dann an einem original "Tatort" einen Hexentrank zu probieren, der im historischen Augsburg einem verzweifelt Verliebten fast das Leben gekostet hätte, da er auch diese Schandtat mit dem Leben hätte bezahlen sollen.

Auch weniger drastische Strafen wurden verhängt, wie zum Beispiel das Tragen der "Säufertonne" für Zunftmitglieder, die dem Alkoholgenuss übermäßig frönten. Der Rundgang endete, wo er begonnen hatte, am Augsburger Rathaus, dem historischen Standort des Prangers.

Weitere Informationen zum Kulturkreis Haunstetten finden Sie unter: www.kulturkreis-haunstetten.de


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