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Junge Union Augsburg-Ost gegen Einführung einer Sperrzeit
Thema: Aktuell Datum: 15.06.2011

Die Junge Union Augsburg-Ost, zu der auch der Ortsverband der JU-Haunstetten gehört, berichtet:

Junge Union Augsburg-Ost gegen Einführung einer Sperrzeit
Kreisvorsitzender Michael Vogt fordert eine eigene Nachtbuslinie durch die Maxstraße

In der erneuten Diskussion um die Einführung einer Sperrzeit sowie nach der überraschenden Absage von Max11 plädiert die Junge Union Augsburg-Ost für die Erarbeitung eines umfassenden Innenstadtkonzepts zur künftigen Nutzung der Maxstraße und anliegender Bereiche unter Beteiligung aller relevanten Zielgruppen. Es könne nicht sein, so betont der auf der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigte Kreisvorsitzende, Michael Vogt, dass die Maxstraße, als Perle der Stadt mit einer hohen Aufenthaltsqualität für jung und alt, permanent durch Streitigkeiten abgewertet werde


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Genauso wenig, wie die Umstände der Absage von Max11 einer breiten Öffentlichkeit vermittelbar seien, lasse sich über eine Sperrzeit der Alkoholkonsum verhaltensauffälliger Jugendlicher steuern. Stattdessen, so betonen die fünf Ortsvorsitzenden im Kreisverband, Martin Malaczek (JU-Vorsitzender Haunstetten), Florian Triebs, Christian Heisinger, Christoph Kohler und Joachim Sailer, bedarf es eines schlüssigen Innenstadtkonzepts, indem auch Veranstaltungen von der Größenordnung und dem Charakter eines Maxfestes ihren festen Platz haben. Anstatt das überregional beliebte Fest in das Rahmenprogramm zur FIFA-Frauen-Fußballweltmeisterschaft zu integrieren und inhaltlich weiterzuentwickeln, habe man Max11 solange zerredet und seien sicherheitsrelevante Fragen nicht angegangen worden, bis für die CIA als Veranstalter am Ende nur noch der Rückzug geblieben sei. In der Reihe hochwertiger Schwerpunktveranstaltungen wie Modular oder Festival der Kulturen, so Vogt, müsse sich auch ein allgemeines Straßenfest als Open Air-Event etablieren können. Dass man eine Marke wie Max11 mit einem Erfahrungswert von sieben Jahren einfach so beerdige, sei nicht akzeptabel.

Die Junge Union Augsburg-Ost fordert daher die städtischen Entscheidungsträger auf, in den kommenden Monaten einen Plan für die thematische Nutzung dieses öffentlichen Raumes im Jahresverlauf zu entwickeln, bei dessen Erarbeitung neben Anwohnern und Gastronomen vor allem auch die verschiedenen Gruppen von Maxstraßenbesuchern eingebunden werden. “Gestalten, statt verwalten“ lautet das Motto der Jungen Union. Dabei verschließt man bewusst auch nicht die Augen vor Problemen durch übermäßigen Alkoholkonsum und Lärmimmission. Um diese effizient anzugehen, fordert der Kreisverband die Verlegung einer eigenen Nachtbuslinie durch die Maxstraße mit Haltestellen an zentralen Plätzen als Zubringer zu Königsplatz und Hauptbahnhof, um die Aufenthaltszeit der Jugendlichen im Freien nach dem Diskothekenbesuch möglichst gering zu halten. Autokorsos, Kreiselfahren und Hupkonzerte sind konsequent zu unterbinden. Ferner sollen sich die Innenstadtwirte dazu verpflichten, ab einer bestimmten Uhrzeit keinen harten Alkohol, wie beispielsweise Wodkamischgetränke, mehr auszuschenken. Dies, so die Überlegung, sei wesentlich förderlicher, als durch eine Abweichung von der allgemeinen Sperrzeit dazu zu animieren, dass schneller und vor allem mehr Alkohol konsumiert werde.



(V.i.S.d.P. Michael Vogt)


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